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Daniel Kampert
Es gibt 10 Arten von Menschen. Die einen können Binär, die anderen nicht.
Gruß
Daniel
Die Kurvenform im Netz ist schon bei der Spannung nicht Sinusförmig. Ein großer Motor sorgt dabei sogar eher noch dasfür das es wieder in Richtung Sinus geht. Die Übertäter sind Netzteile mit Gleichrichter und ohne gute PFC-Schaltung. In den letzten Jahren sollte das aber besser geworden sein - weil die alten PCs langsam ausgemustert werden. Je nach Schaltung muss der Strom nicht Sinusförmig sein, vor allem bei etwas mit Gleichrichter, also fast allem elektronischen Geräten.
Das andere Problem ist die Phasenverschiebung, wie man sie z.B. bei Induktionsmotoren oder Kondensatornetzteilen (z.B. einige LED Lampen) hat.
Die Spannung misst man dann auch nicht so sehr wegen der Amplitude der Spannung, sondern mehr wegen der Phase.
@ Besserwessi: Die Last die ich zunächst damit messen möchte ist eine IR Wärmelampe, also dürfte da an Störungen nix besonderes zu erwarten sein...
@Kampi: Ja, so ist die Funktionsweise des Sensors. Wenn das Messtechnisch zu aufwändig wird, müsste ich evtl. auf einen Messgleichrichter zurückgreifen, wäre aber eine Alternative die ich nicht so gerne in Betracht ziehen möchte. Esmuss ja generell möglich sein das mit einem Controller zu messen?
Jemand mit einer neuen Idee ist ein Spinner, bis er Erfolg hat.
(Mark Twain)
Eine IR Lampe ist schon in guter Näherung ein ohmsche Last. Da reicht es wirklich wenn man nur den Strom misst, und dann rechnerisch den Effektivwert bestimmt. Von der Rechenzeit sollte auch Bascom das noch hinbekommen, wenn Takt nicht besonders niedrig ist.
Mit fertigem Basic Code kann ich nicht helfen, aber den entsprechenden Code in C hab ich.
Im Betrieblichen Auftrag eines Kollegen (Abschlussprüfung der Ausbildung) wurde das so gemacht:
L wurde duch ne Spule durchgeschlauft (Schon fertig als Stromsensor gekauft), dass dann in nen OP rein und Einweggleichrichtung in nen Kondensator großem Lastwiderstand (also kleiner Last) damit der auch mal wieder runterkommt wenn der Strom sinkt.
Berechnung war dann:
((Vin+0.7V)/OPVerstärkung)/sqrt(2)
Wies dann weitergeht hängt natürlich vom Stromsensor ab. In dem Fall wars ein einfaches Übersetzungsverhältnis das noch dazumultipliziert wurde.
Um die Genauigkeit zu erhöhen wurden auch immer 5 Messungen gemacht und der Mittelwert gebildet.
Das ganze funktioniert auch ganz gut. Dient im Dauerlauf als automatische Abschaltung von Testrahmen bei Überlast
Ich hab das ganze mal für unsere PV-Anlage gebaut. Technisch einwandfrei ist nur die Variante von Besserwessi, die Scheinleistung anhand der quadratischen Mittelwerte für Strom und Spannung zu berechnen. Die Wirkleistung bekommt man über das Integral von Strom und Spannung. Somit musst du einfach oft genug pro 20ms abtasten. Den Leistungsfaktor bekommst du dann gratis. Da du ja sehr oft abtastest, kannst du dir dann auch bei Gelegenheit die Werte über die serielle Schnittstelle an den PC schicken und hast automatisch die Kurvenform.
Das Messen über einen Shunt erübrigt sich bei den LTS-Dingern, da man ohnehin bereits ein Spannung für den zu messenden Strom bekommt.
Alternativ wäre auch ein Wandler (wie oben beschrieben) möglich. Es gibt im Netz auch bereits einen fertig dokumentierten Leistungsmesser (Powermeter AVR 465).
Viel Spass beim Basteln und Vorsicht mit den 230V.
gruss,
wassermann
Hallo allerseits,
zunächst mal vielen Dank für die Tipps und Lösungsansätze. Ich werde mal gucken ob ich das am Wochenende irgendwie in ein Bascom Prog. umsetzen kann.
@Wassermann: keine Angst, ich bin vom Fach-wegen der 230V.![]()
Ich werde mich dann am Wochenende noch mal melden
VG
Neutro
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