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Thema: Gitarren-Modelling-Amp Effektloop

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ja, aber um den genauel Pegel zu ermitteln wär n Oszilloskop sinnvoll, weil (m)ein Multimeter viel zu träge ist. Ich weiß halt nicht, obs da jedes einfache, alte Oszi tut, oder ob es gewisse Anforderungen erfüllen müsste. Sonst würd ich mir grade online n älteres Modell kaufen, damit ich den Pegel richtig bestimmen kann.

    Das mit der negativen Spannung hab ich jetzt so etwa verstanden. Dann müsste ich die doch eigentlich auch am Leistungsverstärker finden können, weil er nach dem selben Prinzip arbeitet, oder?

    Also was momentan in meinem Budget drin wäre, wär z.B. ein "HAMEG HM 312". Das könnte ich für 40€inkl. Versand bekommen...
    http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeige...ehoer/44977097
    Alternativ könnte ich mir nächsten Monat auch vermutlich bis max. 200€ ein Oszilloskop leisten, wenn das mehr Sinn macht (evtl. auch für zukünftige Projekte...bin ja noch jung .

    Wäre evtl. ein Zwei-Strahlen_Ozsikkoskop empfehlenswerter, damit ich das Signal vor dem Efx-Send mit dem nach dem OP-Amp vergleichen kann?
    Geändert von Cysign (24.12.2011 um 17:26 Uhr)

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von robocat
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    Statt jetzt überstürzt ein Oszi zu kaufen, würde ich lieber etwas warten und mir die Preise ansehen. Evtl auch Threads hier im RN durchgucken, die Frage nach einem Oszi war schon öfter da. Der von dir gezeigte Kasten ist schon recht alt, da bekommt man für ein wenig mehr Geld besseres, denke ich.
    Dieses Projekt hier sollte eigentlich auch ohne Oszi umsetzbar sein, auch wenn das einiges erleichtern würde. Ein gangbarer Weg wäre: Steck deine Schaltung auf einem Steckbrett zusammen (oder aufgelötet), als Spannungsquelle zB etwas wie meine 2 in Reihe geschalteten 9V Blöcke. Dazu der Opamp mit nichtinvertierendem Verstärker und Verstärkungsfaktor zwischen 1-4. Danach kannst du eine kleine Gleichspannung an den OpAmp-Eingang legen und am Ausgang messen, ob das Ding korrekt verstärkt (ob zB aus +0,5V dann max. 2V werden). Wenn das soweit geht, und eine negative Spannung im Amp gefunden ist, dann ist eigentlich schon fast alles erledigt, dann muss man nur noch einbauen und die Verstärkung des Opamp so lange langsam hochregeln, bis wieder ein Signal, so gross wie vor dem Eingriff, da ist.

    Gruesse, miau

  3. #3
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    Naja, ich denke, ich werde sowas noch bei einigen Projekten brauchen können, wenn ichs erstmal hab
    Aber lieber etwas, womit ich 'zukunftssicher' bin, als überstürzt Geld ausgeben, da hast du absolut recht. Ich durchforste mal das Board bzgl. Eckdaten fürn Oszilloskop, bevor ich weitere Schritte in die Richtung mache. Bzgl. des Einpegeln des Signals würde ich glaub ich auch mit einem einkanaligen Oszi klarkommen, wenn ich als Signalquelle meinen Looper nehme und den selben Loop bei selben Output abspiele^^

  4. #4
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    Okay, nen negatives Potential hab ich ebenfalls am LM3886TF gefunden. Pin 4 zur Masse entspricht etwa -33V, Pin 1 zur Masse etwa 32,5V, allerdings wirds n bisschen schwieriger an Pin 4 anzudocken, da er etwas schwer zugänglich ist.
    Ist das normal, dass die Werte nicht genau gleich sind?

    Das heißt aber für mich auch, dass ich einen zweiten Spannungsregler benötige, um das negative Potential auch auf die gewünschten -18V zu bringen, oder? Kann ich da den selben Spannungsregler kaufen oder gibts da unterschiede zwischen positivem und negativem Potential?

    Son kleines Steckbrett hab ich mir übrigens beim Kauf des OP-Amps gleich mitgenommen, da ich mir dachte, dass es einem das Tüfteln erleichtern könnte
    Lochrasterplatinen hab ich auch noch hier, da hatte ich fürn anderes (geplantes) Projekt ein paar mehr gekauft, also kann ich die finale Schaltung auch ökonomisch umsetzen und dann einbauen.
    Geändert von Cysign (25.12.2011 um 00:42 Uhr)

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von robocat
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    Die Abweichungen sind im Rahmen, das ist soweit prima. Diese 2 Spannungen wirst du vermutlich auch woanders im Amp finden, vermutlich hinter den Brückengleichrichtern nahe am Trafo.
    Einen negativen Spannungsregler und für beide Regler passende Kondensatoren (siehe Datenblatt) wirst du brauchen, für -18V wird das ein 7918 sein (positiv 781.
    Vorher Steckbrett/Platine fände ich gut, damit lassen sich Fehler gut beheben, bevor man im Amp evtl was anrichtet.

    Viel Erfolg, miau

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Hmmm...den Brückengleichrichter hab ich gefunden...nach langem Suchen. Ich hatte nach was kleinerem gesucht
    Ich hab auch zwei weitere Spannungsregler gefunden, die 15V liefern. Aber da lass ich lieber die Finger von, ich weiß ja nicht, wie viel Leistung die nachfolgenden Teile brauchen und ob die damit sonst evtl. überfordert sind. Außerdem läuft mein OP-Amp ja auf 18V.
    Der Brückengleichrichter ist leider auch nicht besser erreichbar als der Leistungsverstärker. Im Gegenteil, bei dem müsste ich für beide Anschlüsse unter die Platine gehn, beim Leistungsverstärker könnte ich auch oben einen der beiden Pins abgreifen.
    Das wird aber so oder so ne Sauerei, die Platine rauszuholen, da sie mit jeder Menge Wärmeleitpaste am Geräuse verschraubt ist.

    Bevor ich das jetzt in Angriff nehme: reicht es, wenn ich mir von den -33V nen Klingeldraht zu meinem OP-Amp lege? Oder ist der zu dünn? Ich hätte sonst auch noch Litze hier, die etwas dicker sind...


    Im Datenblatt des Spannungsreglers hab ich ne Bemerkung bzgl. Kondensatoren gefunden:
    Note 2) Unless otherwise specified, VI = 27V, IO = 500mA, CI = 0.33μF and CO = 0.1μF.
    Allerdings keine weitere Info dazu. Was macht der Kondensator denn an dieser Stelle genau? Was könnte eine Schwingung an welcher Stelle verursachen?

    //Edit: Wie sieht das eigentlich mit der Signalführung aus, wenn kein Effekt eingesteckt ist (also quasi kein Signal anliegt, das verstärkt wird):
    Wird dann das normals Signal verstärke UND der OP-Amp bleibt angeschlossen und eingeschaltet?
    Oder sollte ich (ich hab noch ne andere Schaltbuchse hier, die quasi nicht nur das eigene Signal, sondern noch was zusätzlich schalten kann...) meine Buchsen nochmal so umdenken, dass der OP-Amp nur eingeschaltet wird, wenn ich im Efx-Send oder -Return was eingesteckt habe?
    Oder bleibt der OP-Amp ständig an und lediglich das verstärkte Signal soll nur vom OP-Amp zur Endstufe gehn, wenn was im Efx-Return eingesteckt ist? Aber wenn dort nichts eingesteckt ist, bekommt die Endstufe das normale Signal?


    Die Masse am Leistungsverstärker ist übrigens die selbe Masse wie am Gehäuse, da hätte ich nun keine Litze anlöten müssen, wie ich erst nachträglich rausgefunden habe. Ich hab die +32,5V, Gnd und -33V nun von unterhalb der Platine mit Litzen 'rausgeführt', um damit meine Platine versorgen zu können. Die positive Spannung hat n rotes Kabel, die negative n schwarzes, die Masse auch n schwarzes, aber mit Beschriftung, damit nichts durcheinander gerät
    Als ich dann nach dem Montieren der Platine die Kabel nochmal - um sicher zu gehn - durchgemessen hab und auch - um noch sicherer zu sein - die nebenliegenden Kontakte des Leistungsverstärkers zu meinen rausgeführten Kabeln gemessen hab, ist mir aufgefallen, dass die Masse zum "Mute"-Pin am Leistungsverstärker nur nen sehr geringen Widerstand (ich meine um die 40-50 Ohm) hat. Zunächst dachte ich, ich wär vllt. beim Löten unvorsichtig gewesen, aber nachdem ich die Platine dann nochmal ausgebaut und begutachtet hatte, hab ich ne saubere Lötstelle gefunden. Das scheint wohl so sein zu müssen - also falls Nachahmer dieses Projekts zur Sicherheit auch nochmal nachmessen: Nicht verunsichern lassen

    //Edit2: Alternativ könnte ich das Signal auch _immer_ Dämpfen und wieder verstärken. Das hätte den Vorteil, dass ich die bereits eingebauten Buchsen behalten kann und nicht die (15€) teuere Buchse (die für meinen Gitarrenumbau geplant ist) nutzen muss. Außerdem stellt sich dann die Frage nicht mehr, ob ich den OP-Amp ein- und ausschalten sollte und ob ich das eigentliche Signal irgendwie zusammen mit dem OP-Amp-Signal zur Endstufe leiten muss/kann/soll...
    Geändert von Cysign (25.12.2011 um 04:06 Uhr)

  7. #7
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    Die Geschichte mit dem Kondensator zum Dämpfen evtl. auftretender Schwingungen...is das n "Snubber"?
    Darauf bin ich beim Googeln gestoßen: http://de.wikipedia.org/wiki/Snubber

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