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Thema: Gitarren-Modelling-Amp Effektloop

  1. #11
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Das heißt, ich brauch im einfachsten Fall nen Transistor, nen 50K-Poti, zwei Widerstände und nen Kondensator?
    ABer mir ist noch nicht so ganz klar, wovon die Werte für die Rs und den Kondensator abhängig sind und welchen Transistor ich brauche.
    Sicherlich hat einer der drei Elektronikläden hier in Aachen die passenden Teile da, aber nach was muss ich genau fragen?
    Wenn ich dort einfach nach nem OP-Amp frage, wollen die sicherlich Eckdaten haben...

  2. #12
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    So, ich hab jetzt mal am Amp und an nem Distortion-Pedal am Ausgang mein Multimeter angeschlossen und auf Wechselstrom gestellt. Ich denke, mit nem Oszilloskop könnte man hier mit Sicherheit bessere Werte erhalten, aber sowat hab ich nich
    Der Pegelunterschied - würde ich ejtzt grob schätzen - beträgt etwa 1V. Also am Efx-Send hab ich etwa ne um 1V größere Spannung als am Bodentreter-Ausgang.
    Sollte ich den Amp-Ausgang jetzt wirklich nicht mit nem Widerstand versehen, bevor ich das Signal in den Bodentreter schicke? Schaltungstechnisch ist das mit der Buchse, die ich hier noch fürn anderes Projekt hätte, kein Problem (http://www.thomann.de/de/fishman_sch...cc_pbr_9pj.htm).

    Ich werd jetzt mal den Amp aufschrauben und schaun, ob irgendwo ersichtlich ist, dass ich nen Gleichstrom abgreifen kann für den OP-Amp.
    Geändert von Cysign (23.12.2011 um 05:47 Uhr)

  3. #13
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Als Leistungsverstärker (mit großem Kühlkörper) kommt ein LM3886TF zum Einsatz, dessen Zusatzbezeichnung "JM89ADE3" ich allerdings nicht ergoogeln konnte. Wenn man davon ausgeht, dass alle LM3886TF die selbe Pinbelegung hätten, müsste ich zwischen 1. und 7. Pin einen Gleichstrom messen können, ohne was zu beschädigen, oder?
    Laut http://www.datasheetcatalog.org/data...4o7s0572ky.pdf - übrigens scheint der Chip von National Semiconductor zu sein, da er deren Logo trägt.

    Okay, ich konnte mal wieder nicht warten:
    Zwischen Pin1 und Pin7 liegen 32,5V an. Hier könnte ich doch jetzt theoretisch meinen Gleichstrom abgreifen. Oder würden die Leistungsaufnahme vom OP-Amp den LM3886TF beeinflussen? Ich denke doch eher nicht...und falls doch, wäre die Maximallautstärke des Amps minimal geringer, oder?
    Laut Datenblatt soll die Power Supply Voltage zwischen 20-84V (Limitwerte) liegen, typischerweise aber 18V? (komisch, da 18V unter 20V ist... aber das soll jetzt mal nicht meine Sorge sein).

    Also nochmal, was ich gerne wissen möchte:

    1. Kann ich an den 32,5V des LM3886TF meinen Gleichstrom abgreifen, den ich für meinen OP-Amp brauche? (ich denke: ja)
    2. Sollte ich das Ausgangssignal am Efx-Send "drosseln", um die Spannung um ~1V zu reduzieren? Wie mach ich das am geschicktesten? Einfach nen Einstell-Poti dazwischen? (Quasi wie beim Mastervolume...) In welchem Wertebereich sollte der liegen? Den genauen Pegel kann ich hinterher noch durch Anpassen erreichen.
    Mit meinem Looper würde es vllt. auch ohne diese Modifikation funktionieren. Aber wenn ich eh gleich Bauteile kaufen gehe, wärs mir lieber, wenn ich einen Standard-Efx-Send drauß mache, wo ich evtl. noch andere Sachen anschließen kann...

    3. Welche Eckdaten sollte der OP-Amp haben, außer dass er rauscharm ist?
    Geändert von Cysign (23.12.2011 um 07:06 Uhr)

  4. #14
    Super-Moderator Robotik Visionär Avatar von PicNick
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    1) du denkst richtig, keine Sorge
    2) Poti is sicher ok, ich würde allerdings einen spannungsteiler mit (fix-)widerständen machen, entweder mit schalter oder das efx-send Kabel damit versehen, dann brauchst du kein gerät zu zerlegen.
    3) ich nehm für sowas generell den RC1458 oder RC4136
    mfg robert
    Wer glaubt zu wissen, muß wissen, er glaubt.

  5. #15
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Nun ja, wenn ich die Dämpfung mit statischen Widerständen machen würde, müsste ich entweder genau messen oder ausprobieren, bis ich den passenden Wert herausgefunden habe, um einen Standard-Efx-Loop-Pegel zu bekommen.
    Ein Trimmpoti hätte den Vorteil, dass ich einfach ein Effektgerät einstecken und vergleichen kann, bis ich den richtigen Wert eingestellt habe. Böte der Poti denn noch weitere Nachteile? Sonst könnte ich ihn ja zum Ermitteln des richtigen Werts nutzen und hinterher gegen nen Widerstand austauschen.

    Wie regel ich so nen OP-Amp denn von der Leistung? Die Stromversorgung stell ich durch meine 32,5V und nen http://de.wikipedia.org/wiki/Spannungsregler sicher. Das Inputsignal bekommt er vom Effektgerät. Aber den Verstärkungsfaktor muss ich ja auch regeln.
    Käme hierzu wieder n Trimmpoti in Frage? Bzw. später n Widerstand, wenn ich den gewünschten Wert weiß?

    Ich brauch also:
    -Poti, um den Ausgangspegel zu senken
    -Spannungsregler, der auf den 32V die nötige Spannung für den OP-Amp bereitstellt
    -ne Möglichkeit, den Pegel des OPAmps anzupassen - wieder n Poti.

    Wird nach dem OP-Amp wieder einfach die Phase (mit nem Poti) gegen Masse geschlossen, um das Signal zu trimmen?
    Welche Werte sollte ich für die Trimmpotis vor dem EFX-Send und nach dem OP-Amp wählen?
    Ich hab 500KOhm Trimmpotis hier, aber die werden ein bisschen zu groß sein (und somit im relevanten Bereich zu schwer einzustellen...).

  6. #16
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    So, ich hab jetzt n 25KOhm-Trimmpoti, mit dem ich das Ausgangssignal dämpfe (geen Masse, wie beim Master-Volume). Dann kommt der Efx-Send, [dann ein beliebiges Pedal oder einfach n Patchkabel zum Ausprobieren] dann der Efx-Return, der in nen LM1458DP rein geht, der seinen Strom vom Leistungsverstärker (23,5V DC) über n Spannungsregler (von 32V auf ich meine 5V, muss gleich nochmal genau nachgucken, bevor ich anfange...) bekommt, danach gehts in ein weiteres 25KOhm-Trimmpoti, um den Pegel erneut anzupassen und dann gehts zum eigentlichen Master-Volume-Poti.

    Nun meine nächste Frage: Das vom LM1458DP verstärkte Return-Signal, wird das ebenfalls mit dem Trimmpoti gegen Masse des Verstärkers geregelt oder muss ich das gegen irgend was anderes regeln?
    Ich möchte mir nicht mit dem kleinen OP-Amp die Endstufe grillen

    Außerdem wüssste ich gerne, ob der -Pol des OP-Amps direkt am -Pol der 32,5V angeschlossen wird? also parallel zum Spannungsregler, von dem er seine Versorgungsspannung bekommt?


    //Edit: Hmmm...ich bin mir grade nicht so sicher, ob der OP-Amp mit dem Spannungsregler funktioniert. Der OP-Amp braucht +-18V Versorgungsspannung (http://www.datasheetarchive.com/LM1458DP-datasheet.html) und der Spannungsregler liefert 4,8-5,25V (http://pdf1.alldatasheet.com/datashe...IC/AN7818.html). Seh ich das richtig?!
    Geändert von Cysign (23.12.2011 um 17:27 Uhr)

  7. #17
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ich idiot... Ich sollte im Datenblatt auch schauen, für welchen Baustein ddas jeweils gilt. Der AN7818 steht weiter unten. So, jetzt weiß ich zumindest, dass die Bauteile stimmen
    Wohin muss ich denn mit dem -Pol vom OP-Amp? Geht der zurück zum -Pol der 32,5V-Spannungsquelle?

    Und wogegen muss ich den Output des OP-Amps schalten, um das Signal zu dämpfen? Mit dem 20KOhm-Trimmpoti gegen Masse des Hauptsignals?
    Geändert von Cysign (23.12.2011 um 18:55 Uhr)

  8. #18
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von robocat
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    Ideal wäre, du würdest eine negative Spannung in deinem Amp auftreiben, dann kannst du den OpAmp symmetrisch versorgen und der Masse-Bezug des Signals kanns dableiben. Wenn keine negative Spannung zu finden ist, dann musst du dir eine künstliche 2te Masse (zB auf 18V, also der Hälfte der Spannung, die du gefunden hast, 32V) besorgen. Diese 2te Masse darf natürlich nicht mit der "echten" verbunden werden, und das Signal muss ein- und ausgangsseitig vom OpAmp mit Kondensatoren entkoppelt werden.
    Weiterhin musst du auf die Grenzwerte deiner Bauteile achten, nicht jeder OpAmp kann mit +-18V umgehen, wenn du Spannungsregler wie einen 7805 verwendest, werden die 32V auch schon etwas viel sein.
    In der RN-Wiki sollte einiges über OpAmps zu finden sein, hier http://www.mikrocontroller.net/artic...undschaltungen steht auch einiges.
    Das Signal zuerst zu verstärken, um es dann mit einem Trimmer wieder zu dämpfen, macht wenig Sinn. Eher solltest du die Verstärkung zwischen zB 1-4 regelbar machen (Das geht mit einem Trimmer und einem Festwiderstand, verstärkungsbestimmend ist das Verhältnis der Widerstände) und dann vorsichtig die Verstärkung anheben, bis das Signal wieder den Pegel hat, den es ohne deinen FX-Loop haben würde.
    Praktisch wäre ein Oszilloskop - kennst du nicht evtl einen etwas erfahreneren Bastler in deiner Umgebung, der dir helfen könnte?

    Gruesse, miau

  9. #19
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ich steig da nicht so ganz durch. Also nochmal langsam:

    Schritt 1:
    Ich habe 32,5V gefunden, an der Leistungsendstufe.
    Die trimme ich mit nem AN7818 auf 18V, ein Pin Input, ein Pin ans Minus und ein Pin dann zum OP-Amp.
    Der Minuspol des OP-Amps kommt dann an de Minuspol der Endstufe.
    Soweit schonmal richtig?

    Schritt 2:
    Das Efx-Send-Signal kann ich einfach dämpfen, indem ich es über den 20K-Trimmpoti gegen Masse schließe, um es etwa 1V abzusenken, damit meinen Effektgeräten nichts passiert und der Pegel stimmt.

    Schritt 3:
    Das Efx-Return-Signal wird durch den OP-Amp verstärkt und wieder in den Amp eingespeißt - aber nicht auf voller Power!

    Wie mach ich das mit dem Verstärkungspegel genau? Mein OP-Amp ist ein LM1458DP (Link zum Datenblatt oben).
    Sowas hatte ich mir auch gedacht, aber der Mensch im Elektroladen heute war leider nicht hilfreich bzgl. meiner Fragen...

    Ne, ich kenne leider niemanden, der sich so mit der Materie befasst und mir helfen könnte oder gar ein Oszilloskop hätte.


    //Edit: Liege ich richtig damit: Das Signal vom Efx-Return läuft IN den Op-Amp, gleichzeitig aber auch mit nem Widerstand nebenher? Also Parallel?

  10. #20
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von robocat
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    Ich würde schon gerne helfen, aber du wirst selber auch bissl was tun müssen. Dazu gehört, dass du dir Grundkenntnisse über OpAmps verschaffst, Quellen dazu habe ich dir genannt. Tu dir den Gefallen und bastel erst dann drauflos, wenn du halbwegs weisst was du machst. Sonst geht entweder etwas nicht, oder es geht sogar etwas kaputt.
    Der 7818 braucht noch Kondensatoren, sonst könnte er schwingen. Ansonsten stimmt Schritt 1.
    Schritt 2 ist ok, Poti zwischen Signal und Masse, Abgriff wird der FX Send.
    Bei Schritt 3 wird es schwierig. Wie gesagt wäre eine Versorgung mit sagen wir +18V und -18V prima für den OpAmp - +-5V würden wahrscheinlich ausreichen. Der Rest der Schaltung wäre dann ein einfacher nichtinvertierender Verstärker mit dem Verstärkungsfaktor V=1+R1/R2. Dazu wirst du dich ein bisschen einlesen müssen, dann erklärt sich auch, warum das Signal "scheinbar" parallel an dem OpAmp vorbeigeleitet wird. Diese Rückkopplung ist nötig, damit der OpAmp einen definierten Verstärkungsfaktor bekommt.
    Wenn du keine negative Spannung in deinem Verstärker auftreiben kannst, dann müssen wir uns etwas ausdenken. Eigentlich müsste aber eine zu finden sein, vielleicht sogar eine symmetrische, denn die Vorstufe braucht so etwas.
    Lass dich beim herummessen nicht auf die Finger hauen.

    LG miau

    P.S. Du kannst mir eine PM schreiben, wenn du meinst, dass dich chatten schneller weiterbringt. Ich bin per ICQ oder IRC zu erreichen.

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