Eine neuartige Maschine kann selbstständig forschen. Die Automatisierung in der Wissenschaft schreitet damit weiter voran.
Roboter haben heute schon so einiges drauf: Sie steigen zum Beispiel Treppen hinauf, mähen Rasen und saugen Staub. Eher zurückhaltend waren die Maschinen bislang allerdings im Wissenschaftsbetrieb. Das könnte sich nun ändern: Britische Tüftler haben ein System mit künstlicher Intelligenz entwickelt, das ganz auf sich allein gestellt forschen kann. "Das ist sehr aufregend", sagt Ross King von der University of Wales, der in der heutigen Ausgabe des Fachmagazins "Nature" über den weltweit ersten Forscher berichtet, der nicht aus Fleisch und Blut ist.

Die Wissenschaft treibende Maschine ist vor allem erheblich vielseitiger als etwa mit dem Schwanz wedelnde Roboterhunde, wie sie schon seit längerem die Kinderzimmer besonders von japanischen Mädchen und Jungen bevölkern. Denn während Maschinen für den Familienbereich in aller Regel nur über ein sehr begrenztes Bewegungsrepertoire verfügen und streng genommen fürchterlich dumm sind, hat der "Robot Scientist" aus Großbritannien echte Forscherqualitäten: Das System entwickelt eigenständig Hypothesen, entwirft Experimente, um diese Hypothesen zu überprüfen, und interpretiert anschließend die Versuchsergebnisse. Wenn es geboten erscheint, ändert die Technik das Forschungsdesign, macht neue Versuche und wertet auch diese wiederum aus.

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Quelle:
http://www.ftd.de/pw/in/1073815413667.html?nv=sky


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