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Thema: Mosfet H-Brücke einschaltschwingen

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    ich habe mal die 10 ohm vor die gates geschalten.... aber es veränderte sich gar nichts... habe es dann mit höheren widerstandswerten versucht und dann wurden die schwingungen immer kleiner aber das durchschaltverhalten wurde dadurch verschlechtert wodurch mein mosfet ziemlich heiß wurde sodass ich mich sogar daran verbrannt habe... gibt es noch eine möglichkeit dieses schwingen zu eliminieren?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von ManuelB
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    Hallo,
    wenn ein einzelner Widerstand in der Gate Leitung verwendet wird werden ja Ein- und Ausschaltverhalten damit verlangsamt. Man kann es auch unterschiedlich gestalten, in dem man z.B. mit einem 27 Ohm einschaltet und ohne Widerstand (bzw. einem deutlich kleineren) ausschaltet. Dafür einfach eine Diode (ev. mit Widerstand in Reihe) über den Einschaltwiderstand mit Stromflussrichtung vom Gate zum Treiber. Ansonsten ev. Snubbernetze (R-C Glieder) um die Schwingungen zu dämpfen. Muss man aber vorsichtig dimensionieren damit die nicht zu viel verheitzen.

    MfG
    Manu
    "Ja, diese Knusperflocken sind aus künstlicher Gans und diese Innereien aus künstlichen Täubchen
    und sogar diese Äpfel sehen unecht aus aber wenigstens sind ein paar Sternchen drauf..."

  3. #3
    Benutzer Stammmitglied
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    kann man den gatewiderstand irgendwie berechnen oder bestimmen? oder heist es einfach mal ausprobieren wies am besten funkioniert?

    habe mit verschiedenen widerständen mal rumprobiert bis ich bei ca 480 ohm war aber da wurde dann die ansteuerung miserabel wodurch die mosfets ziemlich heiß wurden^^ (was eigentlich auch logisch ist)

    habe hier mal zwei bilder vom Oszi hochgeladen.

    Mfg Bild  
    Bild   Bild  

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von ManuelB
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    Hallo,
    480 ist doch schon recht viel. Ich würde so fürs Einschalten in den Bereich max. 100 Ohm gehen hängt aber auch vom Strom durch die Mosfets ab. Wenns mehr ist doch eher etwas niederohmiger. Vom Schwingen her würde ich aber schon bald auf parasitäre Induktive Effekte tippen. Dann würde ich doch was in Richtung R-C Snubber übder die Fets machen. Ev. mal mit einigen pF (so 47 -100 pF) und dazu so 10 -100 Ohm in Reihe. Muss man etwas probieren. Ev. geht nicht der gesamte Überschwinger weg aber die Spitze ist dann meistens niediger und die Schwingung gedämpft.

    MfG
    Manu
    "Ja, diese Knusperflocken sind aus künstlicher Gans und diese Innereien aus künstlichen Täubchen
    und sogar diese Äpfel sehen unecht aus aber wenigstens sind ein paar Sternchen drauf..."

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    Wenn sich die Frequenz bei diversen seriellen mit Gatekäpazität angeschlossenen Widerständen nicht ändert, dann stammen die Schwingungen aus Tastkopf. Bild  
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Ähm, fetten Widerstand statt Motor reinhängen? Also die Schaltung mal belasten und dann messen.

    lg
    Triti

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Für einen Motor sind 20-50 kHz schon sehr schnell. Die 20 KHz könnten ggf. noch nötig sein um aus dem Hörbereich zu kommen, mehr aber eigentlich nicht. Wenn Gate-Widerstände in akzeptabler größe nicht reichen, ist vermutlich das Layout nicht so ideal. Die Snubber könnte da tatsächlich helfen, aber wohl mit etwas größeren Kondensatoren, ggf. auch ein paar nF. Wie sieht denn das Layout aus ? Besonders die Verbindung der Masse und vom Ausgang zum Treiber IC.

    Der Einwand mit dem FET ist auch gut - es kommt bei den Strömen / Frequenzen schon darauf an wo man die Masse um Oszilloskop verbindet. Die Frequenz der Schwingung muss sich durch den Gatewiderstand oder Snubber nicht wesentlich ändern. Das geht oft in Richtung weniger Amplitude und ggf. mehr Dämpfung.

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