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Hat jetzt zwar nicht direkt was mit dem Mototreiber zu tun aber wie versorgt ihr dann euren µc und die restliche Logik? Mit 3.3V, per StepUp? Direkt an der (schwankenden) Akkuspannung würde ich sie auf keinen Fall betreiben da dann die Funktion und die Werte der Sensoren je nach Akkuspannung sein wird![]()
Also lieber noch ein, zwei Batterien dazu und die Logik hinter einem Linearregler betreiben.
Die Motoren werden dann auch gleich schneller sein und mehr Drehmoment haben
Die Auswahl des Treibers hängt jetzt vom (unbekannten) Stromverbrauch der Motoren ab, schau dir halt in der Liste an welche Treiber von den Daten passen.... Gebräuchlich sind die L29x und L620x-Familien.
Vielleicht auch noch interressant: http://www.rn-wissen.de/index.php/Ge...it_Treiber_ICs
An den Motorteibern wie L293 geht auch immer etwas Spannung verloren. Beim L293 sind das z.B. je nach Strom so 1,5-2,5 V. Etwas höher als die Motorspannung sollte die Versorgung also schon sein. Runter kann man immer per PWM.
Ich befürchte doch, das der Motor mit nur 3 Volt betrieben werden darf, er hat sich da schon schnell gedreht, danach klang es etwas ungesund.
Mein Netzteil sagt mir, dass der Motor bei 3 Volt im Leerlauf 0,17 A verbraucht, mit maximaler Last aber bis zu 0,35 A.
Du kannst ja einfach mal im RP6-Forumsteil nachfragen mit welcher Spannung die Leute ihre Motoren so betreiben und ob jemand seine Motoren deswegen schon einmal durchgebrannt hat![]()
Und wenn du ihn festhältst/blockierst?
Mag sein das es bis jetzt so funzt aber bei einem Wettbewerbsroboter würde ich es trotzdem auf jeden Fall "ordentlich" mit zB. einem 7805 machen![]()
Hallo,
also bei ca. 5V Eingangsspannung hilft auch kein 7805, der braucht allein fürs regeln ja schon noch mal 2-3V mehr. Da würde ich, wenn möglich, doch auf eine höhere Akkuspannung zurückgreifen und dann über einen Lowdrop Linear oder Schaltregler (Stepdown) runtergehen. Wenn man eine Batteriespannung hat die den Bereich der benötigten Spannung über und unterschreitet (je nach Ladezustand) wird es schon etwas schlechter. Dann fällt mir nur was in Richung Buckboost, Flyback oder Sepic (geht soweit ich mich entsinne) ein.
Im Leerlauf drehen die kleinen "Motörchen" sowieso recht hoch und gesund klingen sie dann fast alle nicht mehr![]()
MfG
Manu
Edit:
Laut Datenblatt macht der 7,2V Type ca. 8800 1/min im Leerlauf bei 7,2V der 3V Type nur ca. die Hälfte und ich sehe gerade, das er eine Isolationsspannung von 100V hat. Also sollte eine höhere Spannung (z.B. im Bereich 10-12V) für die Treiber und ein begrenzen des Tastgrades der PWM keinerlei Probleme verursachen.
Geändert von ManuelB (11.09.2011 um 16:13 Uhr)
"Ja, diese Knusperflocken sind aus künstlicher Gans und diese Innereien aus künstlichen Täubchen
und sogar diese Äpfel sehen unecht aus aber wenigstens sind ein paar Sternchen drauf..."
Man muss die neuen µCs nicht zwingend mit 5 V beteiben, man könnte auch z.B. 4 V wählen. Für die Regelung sollte man bei Batteriebetrieb eher einen low Drop Regler wählen - der 7805 ist da eher eine schlechte Wahl. Je nach Motorteiber muss die Spannung sogar etwas höher sein als die Nennspannung der Motoren. Für den L293 wären 5-6 V Ok für einen 3 V Motor. Das Problem ist das die Auswahl an Motorteribern für 4 Akku-Zellen (4,8 V nominal) nicht so doll ist. Der L293 geht zwar, braucht aber auch im Stillstand recht viel Strom und man verliert relativ viel von der Spannung. Das ist wohl auch der Grund wieso Asuro und ähnliche teils aus diskret aufgebaute Brücken zurückgreifen. Wenn man eine Quelle hat, wäre der MCP17510 eine gute Wahl.
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