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Thema: Habe Transistor-Problem

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Die IR Sensoren haben vermutlich einen recht hohen Spitzenstrom. Leider steht da im Sharp Datenblatt nichts zu drin.
    Wenn man den IS471 als Vergleich heranzieht, muss man aber schon damit rechnen das der Spitzenstrom vielleicht 10 mal höher als der mittlere Strom wird. Bei dem Strom wird ein 100 nF Kondensator alleine kaum reichen. Im Datenblatt stehen wohl nicht umsonst 10 µF als Kondensator direkt am Sensor. Man muss dann entweder einen großen Transistor haben, der für den Spitzenstrom ausgelegt ist, oder halt ein genügend großen Elko (z.B. 100 µF), der einen ganzen Puls versorgen kann am Sensor und dann einen Transistor mit Strombegrenzung. Es wäre man interessant zu wissen wie viel Strom der Sensor wirklich an Spitzenstrom zieht. Gerade wenn die Spannungsversorgung schwach ist, könnte die Lösung mit großem Pufferelko besser sein.

    Kelbwax hat recht damit das man bei einem Analogen Ausgangssignal besser die 5 V Seite schaltet, und nicht die Massen.

    Nachtrag:
    nach dem RN-Wissen liegt der Spitzenstrom bei ca. 1 A.
    http://www.rn-wissen.de/index.php/Se...frarotsensoren
    Geändert von Besserwessi (18.09.2011 um 11:22 Uhr) Grund: Nachtrag

  2. #2
    Moderator Robotik Visionär Avatar von radbruch
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    Hallo

    Zum unerwartet großen Strom der Sharps bin ich kürzlich zufällig über das hier gestolpert:
    Die Gehäuse dieser Sensoren sehen wie ganz gewöhnlicher Kunststoff aus. Sie bestehen jedoch aus leitfähigem Material! (Kaum zu glauben, aber einfach nachprüfbar: zwischen den beiden Befestigungslöchern misst man einen Widerstand von etwa 250 bis 300 Ohm). Außerdem ist das Gehäuse mit dem Masseanschluss verbunden. ...

    Die Stromaufnahme des Sensors von 30-40mA kann täuschen. Mit einer Wiederholrate von etwa 1kHz benötigt der Sensor kurzzeitig eine Stromaufnahme von ca. 1 Ampere! Diese Stromstärke braucht der Sharp-Sensor, um damit seine Infrarot-Sende-LED zu treiben. ...
    Quelle: http://www.rn-wissen.de/index.php/Se...frarotsensoren

    Gruß

    mic

    Upps, mal wieder zu langsam: Geändert von Besserwessi (Heute um 11:22 Uhr) Grund: Nachtrag
    Bild hier  
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  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    In einem uralten Datenblatt in meiner Sammlung steht in der internen Beschaltung etwas von rund 230 mA für die LED (INTERN) - und ich habe auch etwas mit einer Angabe von max. 1A im Kopf, auch in einem alten Datenblatt - wie es ja von den Vorgängern zitiert wird. Wegen der resultierenden Störungen in der Versorgung weist Sharp in den Datenblättern auf die Entstörung unmittelbar vor dem Sender hin. Mir war das aufgefallen und die Abhilfe steht hier (klick) und ich habe mit diesen zwei Kondensatoren KerKo 100 nF und Elko 220 µF sehr gute Erfahrung gemacht.


    ......Bild hier  

    Meine Sharps lasse ich aber dauernd laufen, ich schalte die nicht mit einem Transistor ein oder aus.
    Geändert von oberallgeier (18.09.2011 um 12:04 Uhr)
    Ciao sagt der JoeamBerg

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von BMS
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    Hallo,
    ich würde zu oberallgeiers Vorschlag noch unbedingt hinzufügen, in die 5V-Leitung noch einen kleinen Widerstand oder eine Induktivität zu schalten. Allein schon wegen dem Spitzenstrom der fließt, wenn der Transistor eingeschaltet wird und der Elko noch leer ist. Da werden schnell mal die Maximalwerte des Transistors überschritten. Außerdem wirkt dann die Kombination L-C oder R-C eben als Tiefpassfilter, was rückwirkende Störungen auf die Versorgungsspannung reduziert. Der Elko muss aber schon eine recht hohe Kapazität haben, >=220µF dürfen das schon sein. Den Spitzenstrom holt sich der Sensor dann in erster Linie aus dem Elko, über den Widerstand wird der Elko dann wieder nachgeladen. Aber die Kapazität des Elkos muss eben soweit ausreichen, dass der Sensor seinen LED-Blitz ohne zu großen Einbruch der Versorgungsspannung abgeben kann.
    Grüße,
    Bernhard

    EDIT: Der Transistor muss auch "lang genug" eingeschaltet werden. Der Sensor pulst mit 1kHz, was aber nicht heißt, dass es dann auch wieder frische Abstandswerte gibt, siehe: http://www.segor.de/L1Bausaetze/gp2d12.shtml unter "Messzyklen"

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Zitat Zitat von BMS Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich würde zu oberallgeiers Vorschlag noch unbedingt hinzufügen, in die 5V-Leitung noch einen kleinen Widerstand oder eine Induktivität zu schalten. Allein schon wegen dem Spitzenstrom der fließt, wenn der Transistor eingeschaltet wird und der Elko noch leer ist. Da werden schnell mal die Maximalwerte des Transistors überschritten. Außerdem wirkt dann die Kombination L-C oder R-C eben als Tiefpassfilter, was rückwirkende Störungen auf die Versorgungsspannung reduziert. Der Elko muss aber schon eine recht hohe Kapazität haben, >=220µF dürfen das schon sein. Den Spitzenstrom holt sich der Sensor dann in erster Linie aus dem Elko, über den Widerstand wird der Elko dann wieder nachgeladen. Aber die Kapazität des Elkos muss eben soweit ausreichen, dass der Sensor seinen LED-Blitz ohne zu großen Einbruch der Versorgungsspannung abgeben kann.
    Grüße,
    Bernhard
    nein der Transistor selbst begrenzt schon den Ladestrom da muss nicht noch ein Wiederstandrein.
    MfG Martinius

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Zitat Zitat von BMS
    ... muss auch "lang genug" eingeschaltet werden ... Sensor pulst mit 1kHz, was aber nicht heißt, dass es dann auch wieder frische Abstandswerte gibt ...
    Genau. Das Datenblatt schreibt dazu 38.3ms ± 9.6ms und verwirft das erste Messergebnis eines Messzyklus´ mit der Bemerkung "Unstable output". Manf hatte das vor Jahren genauer betrachtet (klick) und dieses hübsche Bildchen gemacht (10 µs/Div).

    ......Bild hier  
    ......Bild von Manf, siehe obigen Link
    ...
    Meine Konsequenz daraus heißt auch, dass ich üblicherweise 80 ms warte, bis ich einen Messwert nehme, wenn ich auf gute Genauigkeit Wert lege.
    Ciao sagt der JoeamBerg

  7. #7
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    Der Vorschalg mit dem PNP-Tgransistor (alternativ ein p-Kanal MOSFET) kommt daher, weil das Ausgangssignal zwischen GND und dem Ausgang des Sensors anliegt. Da hilft es wenn auf der GND Verbindung zum Sensor nicht noch Störungen von der Versorgungsspannung kommen. Für die Frage ob der Transistor groß genug ist, ist es egal ob man einen NPN oder PNP nimmt.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    es geht doch schon lange nicht mehr darum das der Transistor durchbrennt!
    Es geht um die Spannungsversorgung da ich den Transistor nicht in Sättigung
    betreiben kann. ===> keine 5V
    Picture hat mir gestern entpfohlen einen PNP Transistor zunehmen da bei einem solchen
    der Spannungs verlust nicht auftreten soll. Ich hab bloss dazu noch keine Fachliteratur gefunden
    MfG Martinius

  9. #9
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    Der Spannungsverslust wird etwa gleich groß sein bei einem NPN in der GND Leitung oder einem PNP und der 5 V Leitung. In den Pausen sollte der Transistor auch in die Sättigung gehen, und die Spannung dann bis auf etwa 100-200 mV an die 5 V herankommen. Eine Abfall der Spannung auf 4 bzw. 3,5 V spricht mehr für die Verwendung eines Transistors in Kollektorschaltung.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von BMS Beitrag anzeigen
    Der Elko muss aber schon eine recht hohe Kapazität haben, >=220µF dürfen das schon sein.
    Da sind die Leute von Sharp schon ziemlich gemein, daß sie nur 10µ ins Datenblatt schreiben.

    @Martinius11

    Nutz doch die Zeit, bis du neue Transistoren hast, und betreib das Teil dauernd an, wie oberallgeier es tut. Da kanns't du die Funktion schon mal Testen (und auch den Spitzenstrom mal messen).

    MfG Klebwax
    Strom fließt auch durch krumme Drähte !

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