Dass es sich offensichtlich um ein Elektretmikrofon handelt wurde schon gesagt. Näheres gibt es z.B. hier zu lesen.
Zur Anpassung an den Verstärker sollte das neue Mikrofon im Ausgangswiderstand etwa dem bisherigen entsprechen. Der Ausgang des bisherigen wird aus einem Widerstand 4k7 und einem etwa gleich großen Widerstand des eingebauten FET gebildet (ist also etwa 2k35). Wenn Du ein Piezo-Teil verwenden willst (das sehr hochohmig ist), kannst Du eine ähnliche Anpassungsschaltung mit einem FET bauen wie auf der oben verlinkten wikipedia-Seite beschrieben.
Ich würde das neue Mikro nicht direkt auf das Gehäuse kleben, sondern irgendwie elastisch befestigen, zwecks Abschirmung des Körperschalls. Die Konstruktion mit dem Piezo hat eine recht hohe Masse der Schallmembran und ist deswegen bestimmt superempfindlich gegen jede Behrührung oder Anstoß.
Was den Frequenzbereich anbelangt möchte ich Dir keine Hoffnungen machen. Schon aufgrund der Ökonomie der Tonaufzeichnung wird der Frequenzbereich in den Höhen abgeschnitten sein. Hohe Frequenzen bräuchten entsprechend mehr Speicherplatz pro Laufzeit (siehe Shannon-Nyquist-Theorem).