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Thema: Karosserie aus GFK

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    Kommt drauf an, was Ihr vorhabt. Ein massiver Wachsblock in der Größe dürft so auf 100 Euro kommen. Wobei man den auch nicht massiv machen muss, wenn Ihr Euch vorher ne ungefähre Form überlegt. War allerdings auch nur ne fixe Idee mit dem Wachs. So kenn ich vom Herstellen von Gießformen.

    Styropor schneidet man übrigens mit einem heißen Draht, normalerweise geht das ganz gut. Exakt rechteckige Kanten gehen beim Laminieren sowieso nicht, da sollte immer eine Verrundung ran (auch aus Festigkeitsgründen).

    Wie dick wollt Ihr das GFK denn machen, bzw. wieviele Lagen? Bei den Maßen dürften ja ein paar Kilo Gewicht für den Robo zusammenkommen...
    -ohne Gewähr-

  2. #2
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    100€ sind nicht drin, ich hatte da mehr an 5€ gedacht.

    Wie dick würdet ihr das GFK denn machen, wenn ihr eine ausreichende Stabilität und trotzdem keine zu große Masse erreichen wolltet? Ich habe 5m² Glasfasermatten mit 150g/m² und 1 Liter Polyesterharz zur Verfügung. Entscheidend ist, dass der Roboter später mit Wischermotoren angetrieben werden kann, was bei einer Gesamtmasse von 20kg noch funktionieren sollte. Da aber alleine die Akkus bereits 8kg ausmachen, muss der Rest natürlich recht leicht gebaut werden.


    P.S. Heute habe ich das Chassis aus Aluminiumprofilen zusammengebaut. Das Ergebnis ist richtig gut geworden und die Masse des Rahmens ist auch nicht allzu groß.

  3. #3
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    Na wenns mit Alu funktioniert würd ich es so lassen. Laminieren von großen Flächen ist ein ganz schöner Aufwand und kann leicht in die Hose gehen.
    -ohne Gewähr-

  4. #4
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    Ich glaube, ihr habt das Vorhaben nicht ganz verstanden, und zwar solle die gesamte Technik auf dem Aluminiumchassis montiert werden und schlielich mit einer "Haube" aus GFK abgedeckt werden. D.h. wir haben im Endeffekt den Roboter und die Kasrosserie, genau wie beim Modellbau.
    Trotzdem schon mal danke für eure Antworten. Ich werde einfach mal ein paar Materialien für die Form ausprobieren. Dann wird sich ja zeigen, was am geeignesten ist. Die Form wird ja sowieso nur einmal benötigt, weshalb man sie auch zum Entfernen des Formteils zerstören kann.
    Geändert von L.B. (28.05.2011 um 21:51 Uhr)

  5. #5
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    Du hast recht. Wir haben wohl chasis und karosserie verwechselt. Gut das wir das geklärt hätten!
    Unser Sommer ist ein grün angestrichener Winter. Das einzige reife Obst, das wir haben, sind gebratene Äpfel. [Heinrich Heine]

  6. #6
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    Wir haben im Studium für verlorene Formen alles genommen, was uns in die Finger kam: Meist Styropor, aber auch Ton oder andere Dinge, die die Form schön vorgaben, oft auch Gips der dann hingefeilt/ geschliffen wurde. Danach wurde alles mit Folie überzogen, meist mit Verpackungsstretchfolie (ggf. nicht gespannt sondern geklebt). Darauf kam eine Schicht Trennwachs.
    Dann die Matten zuschneiden, mit Epoxi einpinseln, Matte drauf, festtupfen. Wichtig ist, dass die Matten ohne Luft aufeinander liegen, also immer wieder festtupfen.
    Vorher solltest du dich mit PH88 (unsichtbarer Handschuh) oder ähnlichem am Besten am ganzen Körper eincremen, denn das ist echt eine der schlimmsten Drecksarbeiten, die ich kenne.

  7. #7
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    Polyesterharz und Styropor vertragen sich nicht direkt. Das Lösungsmittel im Polyesterharz greift dir das Styropor an.

    Prinzipiell ist als Kernmaterial alles geeignet was du gut bearbeiten kannst. Kann also durchaus z.B. aus Spannplatten gebaut werden - sind billig und einigermaßen gut bearbeitbar. Dann Spachteln, schleifen, spachteln, schleifen - je nach dem wie gut die Endqualität werden soll. Dann auf jeden Fall noch eine Trennschicht dazwischen. Eine Möglichkeit ist das ganze zu lackieren, dann zu verschleifen, nochmal lackieren und dann ordentlich Trennwachs.
    Die Frage ob Positiv oder Negativ Form hängt primär davon ab, wo die bessere Oberflächenqualität sein soll. Innen oder außen. Natürlich kann man auch erst ein Positiv bauen, abformen, dann das abgeformte Stück als Negativ Form einsetzen. Je nach Verfahren ist der Zeit und Materialaufwand.

    Da du "nur" die Karosserie bauen willst, solltest du mit 2 Lagen 150g/m² gut hinkommen - ich gehe davon aus dass die Mechanisch nicht sonderlich belastet wird.

  8. #8
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    Mittlerweile hat sich Einiges getan. Wir haben jetzt eine Form aus Hartfaserplatten direkt auf das Chassis montiert und werden es dort an Ort und Stelle laminieren. Bilder der Form findet ihr hier: http://lb-homeprojects.co.cc/2011/06...allig/#more-42
    Was meint ihr, was ich als Trennmittel auf die ohnehin schon glatten Faserplatten auftragen soll? Reicht eventuell eine Lage Papier, die man nachher mit Spüli von der Unterseite des Karosserie entfernen kann?

  9. #9
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    Heute habe ich die Karosserie laminiert und das Ergebnis ist für den Anfang ganz gut geworden. Das Problem mit dem Trennmittel haben wir ganz einfach gelöst, und zwar haben wir gar keins verwendet, sodass der Holzkern später erhalten bleibt. Die Oberseite ist zwei Lagen dick und die Seiten je eine Lage. Eventuell laminieren wir morgen noch eine Schicht drüber.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von L.B. Beitrag anzeigen
    Ich glaube, ihr habt das Vorhaben nicht ganz verstanden, und zwar solle die gesamte Technik auf dem Aluminiumchassis montiert werden und schlielich mit einer "Haube" aus GFK abgedeckt werden. D.h. wir haben im Endeffekt den Roboter und die Kasrosserie, genau wie beim Modellbau.
    Trotzdem schon mal danke für eure Antworten. Ich werde einfach mal ein paar Materialien für die Form ausprobieren. Dann wird sich ja zeigen, was am geeignesten ist. Die Form wird ja sowieso nur einmal benötigt, weshalb man sie auch zum Entfernen des Formteils zerstören kann.
    Ein Bekannter von mir hat früher richtig große Segelbote gebaut. Die Negativform war aus Sperrholz und natürlich mit Trennwachs behandelt. Ein großer Vorteil von Negativ Formen, wenn die Sauber gebaut sind, braucht das Original nicht mehr groß bearbeitet/geschliffen werden. Nachteil, schwer sauber zu bauen und Zeitaufwändig.

    Gruß Richard

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