Evtl. kann man die Karosserie ja auch aus einer Platte ausfräsen. Das hängt natürlich von der Geometrie ab!
Gruß Daniel
Evtl. kann man die Karosserie ja auch aus einer Platte ausfräsen. Das hängt natürlich von der Geometrie ab!
Gruß Daniel
Unser Sommer ist ein grün angestrichener Winter. Das einzige reife Obst, das wir haben, sind gebratene Äpfel. [Heinrich Heine]
Kommt drauf an, was Ihr vorhabt. Ein massiver Wachsblock in der Größe dürft so auf 100 Euro kommen. Wobei man den auch nicht massiv machen muss, wenn Ihr Euch vorher ne ungefähre Form überlegt. War allerdings auch nur ne fixe Idee mit dem Wachs. So kenn ich vom Herstellen von Gießformen.
Styropor schneidet man übrigens mit einem heißen Draht, normalerweise geht das ganz gut. Exakt rechteckige Kanten gehen beim Laminieren sowieso nicht, da sollte immer eine Verrundung ran (auch aus Festigkeitsgründen).
Wie dick wollt Ihr das GFK denn machen, bzw. wieviele Lagen? Bei den Maßen dürften ja ein paar Kilo Gewicht für den Robo zusammenkommen...
-ohne Gewähr-
100€ sind nicht drin, ich hatte da mehr an 5€ gedacht.
Wie dick würdet ihr das GFK denn machen, wenn ihr eine ausreichende Stabilität und trotzdem keine zu große Masse erreichen wolltet? Ich habe 5m² Glasfasermatten mit 150g/m² und 1 Liter Polyesterharz zur Verfügung. Entscheidend ist, dass der Roboter später mit Wischermotoren angetrieben werden kann, was bei einer Gesamtmasse von 20kg noch funktionieren sollte. Da aber alleine die Akkus bereits 8kg ausmachen, muss der Rest natürlich recht leicht gebaut werden.
P.S. Heute habe ich das Chassis aus Aluminiumprofilen zusammengebaut. Das Ergebnis ist richtig gut geworden und die Masse des Rahmens ist auch nicht allzu groß.
Na wenns mit Alu funktioniert würd ich es so lassen. Laminieren von großen Flächen ist ein ganz schöner Aufwand und kann leicht in die Hose gehen.
-ohne Gewähr-
Ich glaube, ihr habt das Vorhaben nicht ganz verstanden, und zwar solle die gesamte Technik auf dem Aluminiumchassis montiert werden und schlielich mit einer "Haube" aus GFK abgedeckt werden. D.h. wir haben im Endeffekt den Roboter und die Kasrosserie, genau wie beim Modellbau.
Trotzdem schon mal danke für eure Antworten.Ich werde einfach mal ein paar Materialien für die Form ausprobieren. Dann wird sich ja zeigen, was am geeignesten ist. Die Form wird ja sowieso nur einmal benötigt, weshalb man sie auch zum Entfernen des Formteils zerstören kann.
Geändert von L.B. (28.05.2011 um 21:51 Uhr)
Du hast recht. Wir haben wohl chasis und karosserie verwechselt. Gut das wir das geklärt hätten!![]()
Unser Sommer ist ein grün angestrichener Winter. Das einzige reife Obst, das wir haben, sind gebratene Äpfel. [Heinrich Heine]
Wir haben im Studium für verlorene Formen alles genommen, was uns in die Finger kam: Meist Styropor, aber auch Ton oder andere Dinge, die die Form schön vorgaben, oft auch Gips der dann hingefeilt/ geschliffen wurde. Danach wurde alles mit Folie überzogen, meist mit Verpackungsstretchfolie (ggf. nicht gespannt sondern geklebt). Darauf kam eine Schicht Trennwachs.
Dann die Matten zuschneiden, mit Epoxi einpinseln, Matte drauf, festtupfen. Wichtig ist, dass die Matten ohne Luft aufeinander liegen, also immer wieder festtupfen.
Vorher solltest du dich mit PH88 (unsichtbarer Handschuh) oder ähnlichem am Besten am ganzen Körper eincremen, denn das ist echt eine der schlimmsten Drecksarbeiten, die ich kenne.
Ein Bekannter von mir hat früher richtig große Segelbote gebaut. Die Negativform war aus Sperrholz und natürlich mit Trennwachs behandelt. Ein großer Vorteil von Negativ Formen, wenn die Sauber gebaut sind, braucht das Original nicht mehr groß bearbeitet/geschliffen werden. Nachteil, schwer sauber zu bauen und Zeitaufwändig.
Gruß Richard
Vielleicht noch ein Wort zu diesem scheinbaren Widerspruch: Die Harzkomponente von UP Harz (UP= Ungesättigter Polyester) enthält üblicherweise Styrol. Styrol ist eine Flüssigkeit und dient auch dazu, dass das Polyesterharz fließfähig wird. In diesem Sinne hat es also eine Funktion wie ein Lösemittel. Auch der unangenehm süßliche Geruch kommt vom Styrol. Bei der Härtung (Polymerisation) wird dieses Styrol aber in den entstehenden Kunststoff eingebaut indem sich die Moleküle des UP Harz und des Styrol zu Makromolekülen vereinigen. Ein klassischer Lack härtet (unter anderem) durch die Verdunstung des Lösemittels, hier aber reagiert das Styrol zum Feststoff. Solche Stoffe, die in der Flüssigphase die Viskosität verringern aber bei der Härtung zu Feststoff reagieren, werden auch "Reaktivverdünner" genannt. Reaktivverdünner gibt es auch in anderen Lack- und Harzsystemen (z.B. UV-härtenden Systemen oder Epoxidharzen).
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