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Thema: Karosserie aus GFK

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    RN-Premium User Begeisterter Techniker
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    @oberallgeiser
    So gut wie alle Polyesterharze sind in Styrol gelöst. "Ungesättigter Polyester, gelöst in Styrol". Und eben dieses Styrol löst die Styropor auf. Hängt natürlich immer von deiner Fertigungsgenauigkeit ab obs stört oder nicht. Schau dir mal Polyesterharzdatenblätter an - z.B. www.r-g.de. Polyesterharz enthält definitiv ein Lösungsmittel.
    lg
    Alex

  2. #2
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    Momentan hat sich noch nichts getan. Zwar sind die Materialien schon angekommen, allerdings wollte ich zuerst das Chassis mit den Rädern und der Elektronik montieren, damit ich später auch alle Eventualitäten eingeplant habe. Bild  
    Eine Frage habe ich noch, und zwar muss der Härter im Verhältnis 2:100 mit dem Harz vermischt werden. Wie messe ich das am besten aus?

  3. #3
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Mittlerweile hat sich Einiges getan. Wir haben jetzt eine Form aus Hartfaserplatten direkt auf das Chassis montiert und werden es dort an Ort und Stelle laminieren. Bilder der Form findet ihr hier: http://lb-homeprojects.co.cc/2011/06...allig/#more-42
    Was meint ihr, was ich als Trennmittel auf die ohnehin schon glatten Faserplatten auftragen soll? Reicht eventuell eine Lage Papier, die man nachher mit Spüli von der Unterseite des Karosserie entfernen kann?

  4. #4
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    Ein bißchen spachteln und schleifen und lackieren würde ich das ganze schon noch. Einfach damit die Faserplatten bei lokalem Versagen der Trennschicht nichts vom Harz ansaugen und sich so damit verbinden können. Vor allem müssen die Kanten rund gemacht werden. Die Glasfasermatten lassen sich nicht um scharfe Knicke biegen. Brechen werden sie nicht (dann hätte auch die fertige Schale an den Kanten keinen vernünftigen Zusammenhalt), aber sie werden sich immer von den Flächen links und rechts der Kante lösen und Bäuche bilden, so daß sie dann eine runde Kante bilden. Also lieber vorher schon einen Radius vorgeben, der sauber in die Flächen übergeht. So ca. 1cm Radius sollte es für eine typische 163g/m2 Glasfasermatte schon sein.

    Wenn die Form dann in einer einheitlich lackierten, überall verrundeten Form dasteht, denke ich genügt vielleicht Vaseline, oder das Trennwachs (Grundierwachs) von R&G, oder vielleicht Schuhcreme? Kerzenwachs würde als Trennschicht wohl funktionieren, aber wie auftragen? Das kann ich mir halt bei etwas pasten-artigem wie Vaseline oder auch handcreme besser vorstellen.

    Ich nehme an, ihr seht den Holzkern als verlorene Form an, könnt ihn also nötigenfalls in Teilen aus der GfK-Schale rausbrechen. Daß er mit den geraden Seiten einfach so rausfällt beim Umdrehen, glaube ich nämlich nicht.

    Gruß
    Tom.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Geistesblitz
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    Kerzenwachs ließe sich sicherlich in Ethanol oder etwas ähnlichem Lösen,um es besser auftragen zu können, wenn man aber eh bei R&G bestellt kann man sich auch gleich richtiges Trennmittel holen, das geht eigentlich ganz gut.
    Wenn ihr hohen Wert auf eine glatte Oberfläche legt, könnt ihr erstmal eine Form von dem jetzigen Positiv machen (sollte ordentlich geschliffen, gespachtelt und lackiert sein) und diese dann nochmal von innen auslaminieren, sodass die Oberflächengüte erhalten bleibt. GFK nachträglich noch zu schleifen ist teilweise keine so gute Idee, vor allem bei Gewebe kann man so schnell die Glasfasern zerstören.

  6. #6
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    Und beim Schleifen von Glasfasern/Kohlefasern etc. (ohne ausreichenden Atemschutz) freuen sich die Fasern über die neue Wohnung. Eure Lunge!
    Mal vom Benzol aus dem Harz ganz abgesehen.

    Aber sonst sieht euer Bot schon ziemlich cool aus.

    Gruß Daniel
    Unser Sommer ist ein grün angestrichener Winter. Das einzige reife Obst, das wir haben, sind gebratene Äpfel. [Heinrich Heine]

  7. #7
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    Heute habe ich die Karosserie laminiert und das Ergebnis ist für den Anfang ganz gut geworden. Das Problem mit dem Trennmittel haben wir ganz einfach gelöst, und zwar haben wir gar keins verwendet, sodass der Holzkern später erhalten bleibt. Die Oberseite ist zwei Lagen dick und die Seiten je eine Lage. Eventuell laminieren wir morgen noch eine Schicht drüber.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von L.B. Beitrag anzeigen
    Ich glaube, ihr habt das Vorhaben nicht ganz verstanden, und zwar solle die gesamte Technik auf dem Aluminiumchassis montiert werden und schlielich mit einer "Haube" aus GFK abgedeckt werden. D.h. wir haben im Endeffekt den Roboter und die Kasrosserie, genau wie beim Modellbau.
    Trotzdem schon mal danke für eure Antworten. Bild   Ich werde einfach mal ein paar Materialien für die Form ausprobieren. Dann wird sich ja zeigen, was am geeignesten ist. Die Form wird ja sowieso nur einmal benötigt, weshalb man sie auch zum Entfernen des Formteils zerstören kann.
    Ein Bekannter von mir hat früher richtig große Segelbote gebaut. Die Negativform war aus Sperrholz und natürlich mit Trennwachs behandelt. Ein großer Vorteil von Negativ Formen, wenn die Sauber gebaut sind, braucht das Original nicht mehr groß bearbeitet/geschliffen werden. Nachteil, schwer sauber zu bauen und Zeitaufwändig. Bild  

    Gruß Richard

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von oberallgeier Beitrag anzeigen
    Polyesterharz enthält KEIN Lösungsmittel
    Zitat Zitat von AlexAtRobo Beitrag anzeigen
    Polyesterharz enthält definitiv ein Lösungsmittel.
    Vielleicht noch ein Wort zu diesem scheinbaren Widerspruch: Die Harzkomponente von UP Harz (UP= Ungesättigter Polyester) enthält üblicherweise Styrol. Styrol ist eine Flüssigkeit und dient auch dazu, dass das Polyesterharz fließfähig wird. In diesem Sinne hat es also eine Funktion wie ein Lösemittel. Auch der unangenehm süßliche Geruch kommt vom Styrol. Bei der Härtung (Polymerisation) wird dieses Styrol aber in den entstehenden Kunststoff eingebaut indem sich die Moleküle des UP Harz und des Styrol zu Makromolekülen vereinigen. Ein klassischer Lack härtet (unter anderem) durch die Verdunstung des Lösemittels, hier aber reagiert das Styrol zum Feststoff. Solche Stoffe, die in der Flüssigphase die Viskosität verringern aber bei der Härtung zu Feststoff reagieren, werden auch "Reaktivverdünner" genannt. Reaktivverdünner gibt es auch in anderen Lack- und Harzsystemen (z.B. UV-härtenden Systemen oder Epoxidharzen).

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Danke ranke. Manchmal reichts halt nicht, auf eine kurze Behauptung mit einem kurzen Widerspruch zu kontern, mein Fehler. Ich hatte eben unterlassen auf den Unterschied zwischen Komponenten und ausgehärtetem Kondensationsprodukt hinzuweisen. Zumal die Rede von Lösungsmittel im ausgehärtetem Kondensationsprodukt war. Und ich könnte mich ja rausmogeln mit der flachen Bemerkung, dass jeder selbst Schuld ist der nicht-ausreagiertes PEHarzgemisch auf eine (Polystyrol-)Form direkt, ohne Trennmittel, aufträgt. Erinnert mich an die Akaflieg, die den Zentralbolzen ohne Trennmittel in den Hauptholm geharzt hatte (um letzte Toleranzen zu beseitigen) und danach Probleme hatte, den so festgeharzten, montierten Flieger aus dem Uni-Keller rauszukriegen *grinsbreit*. Ging auch nicht zerstörungsfrei.

    Fazit: sorry AlexAtRobo
    Ciao sagt der JoeamBerg

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