<OT>N Steadycam Stativ lässt sich wesentlich einfacher und billiger bauen, als solch eine Gyro Stabilisierung. DIY Steadycam</OT>
<OT>N Steadycam Stativ lässt sich wesentlich einfacher und billiger bauen, als solch eine Gyro Stabilisierung. DIY Steadycam</OT>
Bei 2 Kreiseln mit entgegengesetzter Drehrichtung heben sich die negativen Effekte (rechtwinkliges Ausweichen), aber halt auch die positiven Effekte auf. Die Summe der Drehimpulse wird Null und damit halt auch der Effekt in der Summe. Da kann man auch gleich ein ruhendes Gewicht nehmen. Das ist deutlich günstiger, stromsparender und erzeugt nicht auch noch eigene Vibrationen.
Wenn man das mit einem Gyroskop machen will, dann ein kleiner Gyro sensor, eine schnelle Regelung und Aktoren dazu um die Gemessene Drehung zu kompensieren.
Und was würde passieren, wenn man die beiden Scheiben rechtwinklig zu einander rotieren lässt?
Wenn man die beiden Kreisel in einem Winkel anordnet, addieren sich die Drehimpulse halt als Vektoren. Beim Rechten Winkel hat man dann den 1,41 fachen Drehimpuls in die Richtung der Winkelhalbierenden. Also den gleichen Effekt als hätte man einen etwas größeren Kreisel (bzw. die 1,4 fache Geschwindigkeit) in der Richtung.
Die einfachste Lösung ist einfach die Kamera durch extra Gewichte Träge zu machen, und dicht am Schwerpunkt aufzuhängen. Einen guten Effekt bekommt man schon wenn man die Kamera auf ein zusammengeklapptes Stativ schraubt, und das Stativ etwa am Schwerpunkt nicht zu fest hält. Alles was man braucht ist etwas Gewicht, Größe und eine lockere Halterung.
Lesezeichen