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Thema: Yeti programmieren anhand einer ISP- Schnittstelle

  1. #11
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    Also:

    Du musst dir als erstes einma WinAVR installieren. Hier

    Danach installierst du es (Wenn du das nicht schon vorher gemacht hast).
    Damit bekommst du einen AVR-GCC Compiler. Dieser kann dir deinen Programmcode in einen auf dem AVR lauffähigen Code umwandeln.

    In der Installation ist das sogenannte "Programmers Notepad 2" enthalten. Das ist die Programmieroberfläche die du am bessten zum Yeti und Asuro programmieren nutzt.

    Jetzt musst du wissen was du brauchst um ein lauffähiges Programm zu erstellen.

    Da wären:

    -Die eigentliche .c Datei
    -Ein Makefile
    -Die Yeti-Bibliotheken

    Die eigentliche .c Datei:
    Sie ist die eigentliche Datei in der du dein Programm entwickelst. In ihr muss bezug auf die anderen Dateien sein. Dies wird hier durch #include "yeti.h" gemacht.

    Makefile
    Im Makefile sind Informationen enthalten die helfen das Programm in Maschienensprache umzuwandeln.
    Wenn du dir das Makefile in einem Editor anschaust sieht man z.B. für welchen AVR Compiliert werden soll (MCU = atmega8). Hier musst du anfangs nichts ändern. Einfach ein schon fertig geschriebenes Makefile benutzen. (Wichtig ist auch hier bei zusätzlichen "Bibliotheken" muss ein Verweis ins Makefile, gibt aber genug Infos im RN-Wissen bzw. Asuro-Wiki)


    Die Yeti-Bibliotheken
    Diese Bibliotheken besehen aus 2 Files. Die Yeti.h und die Yeti.c.
    Eine Bibliothek beinhaltet Routinen, welche die Programmierung vereinfachen. So wird z.B. festgelegt was beim AugenLEDanschalten Befehlt passiert. So hast du einfache Befehle und musst nicht immer mehrere Einzelbefehle eintippen. Das macht das Programm kürzer und leichter zu verstehen.
    Die Bibliotheken werden über den Linker später beim Compilieren eingebunden. Da in der .h Datei die .c Datei eingebunden ist müssen wir nur die .h Datei im Hauptprogramm einbinden.

    Also brauchen wir jetzt letztendlich 4 Dateien. Diese hab ich dir in einer .rar Datei angehängt. Sie sind auch auf der Yeti CD im Verzeichnis "/YETI_src/Examples/02, Yeti will blink its right eye 5 times"
    Dabei ist noch eine .pnproj und eine .pnps Datei. Die .pnpproj kannst du mit dem Programmers Notepad 2 öffnen und hast alle Files in einer Auswahlleiste.

    Wenn du das alles geladen hast kannst du im PN2 auf Tools->[WinAVR]Make All klicken. Das Programm Compiliert dir jetzt deinen Code und im Verzeichnis in dem alle Dateien liegen sollte eine .hex Datei
    liegen. Diese kannst du jetzt auf deinen Atmega flashen und es sollte so laufen.


    Klingt alles ein bisschen kompliziert aber du kannst ja gerne nachfragen.

    Gruß
    Thomas
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  2. #12
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    Ach ja hier noch eine von mir Compilierte test.hex Datei damit kannst du schonma testen. Sie sollte funktionieren.
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  3. #13
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    Hallo Thomas!

    Den ganzen Kram habe ich schon installiert, weil das ja in der Gebrauchsanweisung zur Infrarotschnittstelle angegeben ist.
    Bei mir funktioniert das so aber nicht, weil ich ja über eine ISP- Schnittstelle programmiere.
    Da funktioniert das Flash- Tool nicht.
    Oder soll ich die .hex über myAVR Workpad auf den Atmega draufspielen?
    Oder womit kann ich das Programm auf den Atmega speichern?

    MFG
    Mandy

  4. #14
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    Dafür gibt es doch das AVRProgTool Da kannst bei Flash Brennen die .hex Datei wählen.

  5. #15
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    Achso... Ich hab die Datein damit schon umgewandelt und versucht mit myAVR Workpad auf den Atmega zu schreiben.
    Es kam auch keine Fehlermeldung, aber die LEDs blinken auch nicht.

  6. #16
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    Beim AVRProgTool passiert genau das gleiche. Der Flash-Speicher wird korrekt beschrieben, aber das Programm wird nicht ausgeführt...

  7. #17
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    Hast du ein oszi zur Verfügung? Mess mal nach ob der Schwinger schwingt und ob an der LED etwas schwingt?

  8. #18
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    was meinst du denn mit Schwinger?
    Joah, ich hab ein Oszi an meinem Platz... Ich messe mal nach...

  9. #19
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    Keramikschwinger....das teil das du als Q1 eingebaut hast

  10. #20
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    An dem linken und rechtem Pin von Q1 ist ca. 0,7 V. An den LEDs sind durchgehend 0 V.

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