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Thema: Kohlefaser zwei Hälften Laminieren

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Kohlefaser zwei Hälften Laminieren

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    Servus

    Kurze Frage: Wenn ich etwas aus Kohlefaser herstellen möchte das zB ein 4 Kantrohr darstellt, kann ich das dann einfach in zwei Hälften laminiere, aufeinander stellen und dann mit 2 3 lagen umwickeln und es hält?

    Grüße

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Du kannst sogar aus Harzgetränkter Pappe einen Träger machen und nach aushärten (Formstabilität) laminieren. Wenn der Träger sehr stabil sein soll, dann nim kein Gewebe sondern bau dir zwei Holzböcke und nim nen Accuschrauber als Antrieb und bau dir eine Wickelvorrichtung.
    Ein Kohlefaser Roving diagonal gewickelt bringt die besten Ergebnisse, dauert aber auch lange. um den Roving zu tränken kann am einen halben 20l Blechkanister nehmen, 7 Tepezier Gummiwalzen und etwas Flachstahl geben den Führungseinsatz für den Roving.
    5 Walzen als W angeordnet zum tränken und am Auslass 2 Walzen hockant damit der Faden nicht seitlich wegläuft. Das ganze kann geschraubt oder geschweißt sein. Im Kanister das Ganze mit Schraubzwingen fixieren, so kann es zum Reinigen raus genommen werden.
    Ich habe Die Pappbögen von Wachmittelpaletten aus dem Supermarkt genommen um den Boden abzudecken und eine kleinen Rollwagen gebaut damit der Kanister hin und her geschben werden kann.
    Mit ein paar Säcken Sandkasten Sand den Wagen beschweren damit er trotz Zugspannung auf dem Roving nicht umkippt.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Wie, wickeln? Ginge um eine Domstrebe fürs Auto und da das ganze am besten aus einem Guss ist bräuchte ich eben ein Flaches 4Kant Profil + zwei Teller links und rechts

    Dachte mir halt ich mach erst die Unterseite mit den Tellern und lamier die oberseite auf

  4. #4
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    Also wenn die Domstrebe nicht reine Optik sein soll.
    würde ich die aber aus Metall machen.
    Stahl oder Alu.
    FK ob Kohle oder Aramit bringen nicht die Stabilität bei Verformung.
    In den 80ern hatte ich das Problem mit FK Kardanwellen.
    Die sind zwar leichter als Stahl aber sobald das Laminat überlastet war Sind die Schraubenförmig gerissen.
    Und das waren nicht einfach gewickelte sondern geflochtene Rohre.
    Die Tellerflansche wurden nach dem laminieren per aufweiten und kaschieren mit Stahltellern hergestellt. Die Schraubenlöcher wurden mit Dornen ohne Verletzung der Fasern in den Tellern durchgesteckt.
    Anschließend wurde im Autoklaven ausgehärtet.

    Falls du keinen entsprechend großen Bachofen hast, wird dein Laminat eine um ca. 30% geringere Festigkeit haben.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    An das Aushärten hab ich gar nicht gedacht, siehste mal. Jop, dann gehts nicht.

    War nur eine spontane Idee... hab an das aushärten im Ofen nicht gedacht.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Aushärten ohne Ofen / Autoklav geht ja auch nur mit geringerer Stabilität.
    Wenn es nur um Optik geht laminier eine Kohlefasermatte auf eine Stahl oder Alu Domstrebe.
    Oder laminierdier halt eine Fake Domstrebe z.B.: auf einen Styropor Kern.
    Wenn die Strebe rechtwinkelig zu den Flanschen gehen sollen mach für die Flansche einen Kern aus Sperrholz und lege Rovings in Kraftrichtung ein. Das Ganze zum Schluss mit Gewebevlies kaschieren.

    Wenn die Domstrebe aber im Offroad oder Stockcar Bereich eingesetzt werden soll um die Karosserie zu versteifen, nimm Metall.
    Im elastischen Bereich verhalten sich zwar beite gleich, aber bei Überlast reist der FK wärend Stahl oder Alu sich verbiegt und noch eine Reststeifigkeit hat.

    Stell dir mal vor der Wagen setzt nach einem Hüpfer in einer Hohlkelhle auf so das beide Federbeine oben stark nach innengedrückt werden.
    Bei Überlast bricht die FK Strebe und bei der nächsten Überlastung Hauts die Kotflügel unter die Motorhaube.
    Eine Stahlstrebe beginnt einzuknicken und hat danach noch ca. 80 - 95% der ursprünglichen Festigkeit, so das ein Rennen beendet werden kann und danach die Strebe repariert oder ausgetauscht werden kann.


    Wenn es rein um die Optik geht, würde ich das Teil aber nicht von innen nach außen aufbauen sondern umgekehrt.
    Bei Modellbauteilen mache ich immer erst eine Negativform und Baue dann wie folgt auf.
    Trennwachst einpolieren.
    Oberflächenharz einstreichen und dann kurz nach Ende der offenen Zeit Vlies mit frischen Harz einlaminieren und jede Lage blasenfrei mit Walze und hartem Pinselstumpf anlegen. Die nächste Lage kommt dann wieder kurz nach ende der offenen Zeit des Harzes.
    Das verhindert das die vorher laminierte Lage wieder verrutscht. die Oberfläche ist aber noch so klebrig das sich die Lagen perfekt verbinden.
    Diese Art des Aufbaus ergibt wenn mann es kann eine perfekte Oberfläche.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Ja so quasi hätte ich es auch gemacht mit der negativ Form.

    Geht nicht um einen Rennwagen oder dergleichen, geht nur um mein Privates KFZ das etwas verwindungssteifer an der Vorderachse sein darf. Und da ich gerne Bastel ... Kam mir die Idee. Mir kam nur nicht das härten in den Sinn

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