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hi,
heute Mittag fand ich endlich mal Zeit die ersten Schritte mit dem AVR (ATmegazu machen.
Dazu nutzte ich AndreeHB´s "Snugboard-V2"; Bascom (Testversion); ISP-Programmierkabel (ISP Dongle); AVR Microcontroller Lehrbuch von Roland Walter und mein Notebook.
Snugboard-V2:
http://www.pixelklecks.de/1f40e2973f...101/index.html
ISP-Dongle:
http://www.shop.robotikhardware.de/s...products_id=41
Nach ca. 45min hatte ich das Snugboard zusammengelötet.
Mit Hilfe der Einbauanleitung auf Andree´s HP und dem Aufdruck auf der Platine war das kein Problem.
Lediglich den Reset-Taster musste ich wegen der Einbaurichtung ausmessen und beim Elko musste ich nochmal nachschauen wo + und - auf der Platine ist.
Ich bin ja auch kein Elektroniker.
Lange Rede; kurzer Sinn:
Den Zusammenbau ohne ATmega8 getestet (entsprechend den Angaben auf der HP) und alles funktionierte.
Um ein richtiges Anschließen für die Zukunft zu gewährleisten (Verpolungs-Schutzdiode ist natürlich auch dabei) bezeichnete ich mir die Schraubklemmen gleich mit er entsprechenden Polarität.
Externes Bild anzeigen
Ein wenig Mühe machte mir die Umstellung auf den Externen Quarz (16 Mhz).
Bei der Einstellung der Fusebits kann man sich den AVR ja auch komplett "verbiegen".
Nach eingehender Recherche im Buch; HP; I-Net habe ich dann folgende Einstellung vorgenommen:
Externes Bild anzeigen
Funktoniert hat es auf jeden Fall.
Muß ich sonst noch was umstellen? Reicht das so? Ist es überhaupt richtig?
Nun noch ein kleines Programm geschrieben:
Die LED blinkte wunderschön (mit 1KOhm Vorwiderstand um den Port nicht zu überlasten) 10 mal mit 0,5 Hz.Code:$regfile = "m8def.dat" 'ATmega 8 Definition $crystal = 16000000 'Ext. Quarz 16 Mhz Ddrd = &B10000000 'Pin PD7 als Ausgang definieren Defint Lauf 'Schleifenvariable "Lauf" als Integer definieren For Lauf = 1 To 10 'Schleifenstart Portd = &B10000000 'PD7 einschalten Wait 1 '1 Sekunde warten Portd = &B00000000 'PD7 ausschalten Wait 1 '1 Sekunde warten Next Lauf 'nächster Schleifendurchlauf End 'Programmende
Das war nun ein kurzer "Abriss" meines ersten AVR-Versuches.
Nun werde ich noch ein wenig lesen und dann weitere Versuche starten.
Nochmals Dank an Andree für seine Unterstützung an dieser Stelle \/
liebe Grüße,
Klingon77
Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln - http://www.ad-kunst.de
Mit der Problematik der Fusebits wohl schon die Meisten in ihrem Controllerleben Kontakt gehabt. Auch ich habe noch zwei Atmega8 liegen, die noch auf ihre "Reaktivierung" mittels externen Takt warten...![]()
Ansonsten freut es mich, dass es mit der Platine so gut und einfach geklappt hat...aber auch ich habe nichts Anderes von Dir erwartet. *g*
Hallo Klingon77,
erstmal herzlich willkommen in der Familie Löter, Blinker und Fuseverbieger *gggg*. Schön, dass es Dir so gut gelungen ist *freufreu*. Du zeigst doch immer wieder bei Deinen Klingonischen Produktionen, dass Du üblicherweise nur das tust, was Dir auch klar ist. Bis auf wenige Ausnahmen DIE Regel, um auch in elektronischer Hard- und sonstiger Software Mist zu vermeiden.
Den Fusecalkulator brauche ich DIR ja nun nicht zu empfehlen/verlinken. Aber - ich spiele ja m(it)unter mit blinkenden LED´s um IR-Empfänger als Abstandssensoren zu benutzen. Das kam mir bei der Reanimation eines Controllers entgegen. Ich hatte einfach den Portausgang der irLED - 36 kHz - an XTAL1 des taubstummen Controllers gehalten - und dann den Controller umgefuset. In basic german: no problem. Aber vermutlich kennst Du das auch.Zitat von Andree-HB
Ciao sagt der JoeamBerg
hi all,
mal Dank für eure Bestätigung und Unterstützung.
Die Aktion lief fast unter dem Motto:"Denn sie wissen nicht was sie tun".
Spass beiseite:
Durch meine früheren Basteleien mit dem CC-Basic ist mir so ein SingleChip Computer nicht ganz unbekannt (ist aber schon gut 15 Jahre her oder so...).
Der AVR scheint mir viel mehr Möglichkeiten für den direkten Eingriff zu bieten.
Das ist gut so; beinhaltet aber auch einiges, was man wissen und beachten muß.
Die Lötaktion und den Schaltplan habe ich im Prinzip verstanden (berechnen kann ich freilich nicht alles).
Die Inbetriebnahme geschah dann unter Zuhilfenahme obengenannter Quellen. Da wußte ich nicht immer, was ich tat; habe nur 1 und 1 zusammengezählt und gehofft, das es funktioniert.
Beispiel:
Umstellen von interner Taktquelle auf externen 16 Mhz Quarz.
Wenn ich das Programm oben mit dem internen Taktgeber (1Mhz) laufen lies brauchte ein Schaltvorgang 16 Sek.
Da war mir klar, daß der externe Quarz noch nicht aktiviert ist.
Lesen, lesen, lesen... wagen und testen; funzte \/
Mittlerweile habe ich von dem schönen Befehl "NOT" gelesen um den entsprechenden Port inverteren können.
Ist ja auch logisch; "NOT" = Signal wird invertiert
Das kenne ich noch von meinen 74xxx Spielereien.
Mal schauen, wie es weitergeht.
liebe Grüße,
Klingon77
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Wünsch dir viel Glück wirst den rest dann ja auch noch hinbekommen wenn das schon geklappt hat.
Hi,
Das geht mir sooo oft genauso. Anfangs plane ich (meist) gewissenhaft, lese Dokumentationen und mache mir recht viel Gedanken. Nachdem das Projekt dann fertig ist, weiß ich, was ich besser anders gemacht hätte. C´est la vie.Zitat von Klingon77
Ach ja, die CCBasic. Da hatte ich früher immer mit glasigen Augen drauf geschaut. Hatte mir aber nie die Zeit genommen, damit etwas zu machen. Dafür schlage ich mich jetzt mit Platzproblemen bei den AVR´s herum. That's the way the cookie crumbles.
Ciao sagt der JoeamBerg
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