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Thema: Lötlack SK 10 - wie genau funktioniert das?

  1. #11
    Anzeige

    @shaun:
    Habe ich denn was anderes geschrieben?
    Nach dem Ätzen lassen wir den Photolack noch drauf.
    Dann bohren wir. Danach entfernen wir den Photolack
    und sprühen dünn!!! aber deckend den SK10 auf.
    Mit dem Entfernen des Photolacks wird die Platine
    sauber von Bohrspänen/-staub und das Kupfer blank.
    Dann erfolgt das Löten...
    Jetzt spielt der Zeitpunkt des Lötens keine Rolle mehr.
    Das Kupfer bleib prima blank und leicht lötfähig.
    @Christopher:
    Danke der Nachfrage. Hast' mir ne super "Starthilfe"
    gegebn.
    Der Bootloader muß im Moment pausieren. Habe leider
    mit der Hardware zu kämpfen. 100kV können bei
    einem Überschlag ne Menge EMV an der falschen
    Stelle erzeugen...
    Das "Drumherum" habe ich fertig. Fehlt noch die
    eigentliche Übertragung.
    Wollte und habe mich damit ein bisschen in .Net
    eingearbeitet.
    Demnächst geht es weiter. Lasse Dich vom
    Ergebnis wissen.

    Gruß,
    Frank

  2. #12
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    17.04.2006
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    2.193
    Sorry duesentrieb, ich habe Dein Posting und das von Elayne irgendwie verquirlt.

  3. #13
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
    Registriert seit
    29.09.2007
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    Südbaden
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    182
    Jop, ich hab da was verwechselt, wurde aber ja ausreichend korrigiert

  4. #14
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    17.08.2004
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    1.065
    Ich benutzte das Zeug schon ne ganze Weile, dieser Lötlack ist einfach Kolophonium (Flussmittel) in Lösung und mit Treibgas.
    Ich nutze das Zeug um die geätzte, gereinigte Platine einzusprühen. Danach sollte man sie ne Nacht liegen lassen, da das Zeug klebt und langsam trocknet. Man kann auch direkt bestücken, das geht mit SMD-Bauteilen ganz gut, weil die sich dann festkleben und nicht so leicht verrutschen. Nach einer Nacht (ich bohre meist am nächsten Tag) ist das Zeug getrocknet, aber noch nicht völlig, sodass man es an den Fingern hat, wenn man feste drauf drückt. Bohrstaub bleibt leider ebenfalls kleben. Aber es schützt die Platine, wenn man sie erst ne Woche später verarbeiten möchte. Das Flussmittel ist ganz gut, sogar große Flächen kann man mit wenig Zinn wunderbar verzinnen, das Löten geht auch viel leichter, als nur mit flussmittelhaltigem Lötzinn. Danach kann man es entweder drauf lassen (wirkt isolierend, große Tropfen werden beim Löten aber braun) oder mit Aceton reinigen und anschließend mit Plastik 70 oder so versiegeln, der ist dann nur lötbar, schützt aber besser, es gibt auch noch Urethan aus der Sprühdose, hält dann auch Ölen stand.
    Der Lötlack stinkt wie die Pest (eben nach Kolophonium), also gut lüften, nicht auf die Haut kommen lassen (klebt ewig und ist reizend, bis giftig und krebsverdächtig), am besten Platine auf n Stück Pappe legen oder einen Latexhandschuh tragen.
    Meine Dose hielt etwa 2 Jahre, dann war sie noch nicht leer, aber der Düsenkopf verklebt, mit dem Resultat, dass mir der Rest (1/4Dose) über Finger und Fensterbank gelaufen ist, hab mächtig scheuern müssen und gesund wars auch nicht..

    P.S. Ich hab allerdings eine alte Platine, und auch von anderen gehört, die nach einiger Zeit trotz des Zeugs oxidiert, ich denke da könnte Plastik besser helfen

  5. #15
    Lötlack selbst gemacht:

    Kolophoniumstücke, von Pollin, mit Spiritus übergießen und auflösen lassen, bis eine knapp gesättigte Lösung erreicht ist. Vor gebrauch dass Ganze gut schütteln und dann mit einem Pinsel aufs Kupfer auftragen und gut trocknen lassen. Ich halte nichts von Sprühdosen, da man damit viel Müll und wenig brauchbares erhält. Aufgetragen wird, wie schon beschrieben, eben nur mit dem Pinsel. Das Ganze kostet nur wenige Cent. Volumen ca. 50 bis 100 ml, je nachdem was man braucht. Vorsicht: Die Lösung nicht verschütten, gibt viel Freude beim sauber machen.
    Gruß
    jrf
    17.01.2020

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