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Wenn ihr ein Berechungstool für Wellen etc. sucht dann besorgt euch eine Studentenversion von MDesign. Da kann man sich, was Maschinenelemente anbelangt, doof und dusselig rechnen. Bei Wellen z.B. Kerbfaktoren berechnen und diese dann in der Welle mit berücksichtigen...
http://www.mdesign.de/Plone/Welcome
Ach, was ganz gut ist, ist die umfangreiche Werkstoffdatenbank!
Aber, wie oben gesehen, Rm nicht mit Rp0,2 verwechseln. Denn speziell bei Berechnungssoftware gilt das MiMo-System: Mist in-Mist out!!![]()
S235JR (ST37)Zitat von RG
Lastfall 1
Zuf,Druck 235 n/mm²
Abscherung 290 n/mm²
Biegung 330 n/mm²
Torsion 140 n/mm²
Das sind die Grenzspannungen die dann muss man noch die Sicherheit mit einrechnen.
Naja die Zugfestigkeit ist von 340 bis 370 n/mm² aber willst du den Stahl zerstören oder willst du ne Welle die hält also ist die Streckgrenze der entscheidene Faktor ...?
War irgendwie net eingeloggt und kanns net editieren hab mich bei der zugfestigkeit vertippt ist von 340 bis 470 n/mm²
Wenn Biegung und Torsion auftreten wird das sogenannte Vergleichsmoment zur Ermittlung des Durchmessers benutzt ... dabei wird aus der Biegung und der Torsion eine zulassige Spannung errechnet die <= der zulässigen Spannung für Biegung sein muss ...
Ob es jetzt wiklich einfacher ist, die Rechung am PC zu machen ist fraglich, bzw. gefährlicher, da der Mensch (leider) gewohnt ist, dem Bildschirm zu trauen.Naja das ist natürlich einfacher als selber zu rechnen ich persönlich findes es aber net so reizvoll ... naja würd gerne wissen wie man die Formfestigkeit, Kerbfakoren ... von hand berechnen kann ... sonne einfache glatte welle berechnen kann ich schon
Die Kerbfaktoren...hm... da war mal was im zweiten Semester (Elastostatik). Da gibt es zweit Möglichkeiten:
1. Da gabs mal einen Typen, der wurde von Adolfs braunen Schergen in ein KZ gesteckt und dem war langweilig. Darauf hin hat er sich die Zeit damit vertrieben, Kerkfaktoren analytisch her zu leiten (Namen habe ich vergessen). Dieses Buch sollte in jeder besseren Bib zu finden sein. (vorsicht aber; wer nicht auf Mathematik steht sollte die Finger davon lassen)
2. Jedes Fetigkeitsbuch (und die gibt es wie Sand am Meer) hat einen Tabellenanhang (zu empfehlen ist da z.B. M.Mayr; Technische Mechanik; oder auch Maschinenelementebücher vom ollen Roloff/Matek oder Niemann) , und da gibt es Kerbfaktoren (aus Versuchen ermittelt) für alle erdenklichen Möglichkeiten (z.B. abgesetzte Welle mit Biegung oder Torsion, gelochter Flachstahl und Zug.....).
Wenn Du das ganze dann noch für ein dynamisch belastetes Bauteil rechnen willst, mußt Du aus dem Kerbfaktor einen sogenannten Formfaktor basteln. Da gibt es wieder (mindestens) zwei Möglichkeuten. Die eine ist die Methode nach Siebel, die andere nach Thum. (ODer war das nach Siebel und Thum?? KEine ahnung; aber mit den beiden Namen solltest Du fündig werden!!
Und genau diese Tabellen sind in MDesign hinterlegt. Vorteil: man muß nicht mehr aus diesen shit Diagrammen ablesen. Nur noch (z.B.) Durchmesser 1 und 2 eingeben; Rauhigkeit und Belastungsart(Biegung, Zug, Torsion...).
@ klucky: sicher ist die Angabe von Zugfestigkeitswerten praktisch weniger relevant (irreversible Verformung) als zB. Dauerschwingfestigkeiten oder Streckgrenzwerte. Aber am 4.10. hast du eben nach der Zugfestigkeit von Silberstahl gefragt...
RG
@ Cobold also brechene ich die durchmesser der welle erstmal ganz normal und prüfe dann hinterher nur an den kerbstellen (Freistich ... ) die Kerbwirkung?
Es gibt da in der Bibel für Maschinenelemente (z.B. Roloff / Matek; aber auch in jedem anderen ME-Buch) Formeln zum Abschätzen von Wellendurchmessern. Damit macht man den ersten Ansatz.Cobold also brechene ich die durchmesser der welle erstmal ganz normal und prüfe dann hinterher nur an den kerbstellen (Freistich ... ) die Kerbwirkung?
Wenn Du jetzt den Durchmesser hast und willst z.B. einen Einstich für einen Sicherungsring machen, Deine Welle wird z.B. auf Torsion beansprucht, rechnest Du Dir an dieser Stelle, mit dem geringeren Durchmesser das polare Flächenträgheits-und Widerstandsmoment aus, und mit diesen dann die Nennspannung "Sigma_nenn" in der Kerbe.
Dann wird nach "anschließendem Studium" der Tabellenbücher der Kerbfaktor für diesen Einstich mit dem "größern(=ungekerbte Welle) und kleineren (=Kerbe Durchmesser)" und dem Lastfall festgelegt; z.B. alpha_k = 2,5.
Die Spannung die dann in der Kerbe auftritt ist dann:
Sigma = Sigma_nenn * alpha_k = 2,5*Sigma_nenn.
Aber, das ist jetzt nur für den statischen Fall!!!
Wenn die ganze Sache auch noch dynamisch halten soll, siehe oben...Wenn Du das ganze dann noch für ein dynamisch belastetes Bauteil rechnen willst, mußt Du aus dem Kerbfaktor einen sogenannten Formfaktor basteln. Da gibt es wieder (mindestens) zwei Möglichkeuten. Die eine ist die Methode nach Siebel, die andere nach Thum
wie ist denn die streckgerenze von silberstahlIch habe jetzt mal im "Stahlschlüssel" (welch doofes Wort) nachgesehen;Silberstahl (115CrV3 , Werkstoffnummer 1.2201
ein Werkstoff der sich Silberstahl nennt, den kenne ich zwar nicht; aber unter 115 CrV3, der hat die Nummer 1.2210 (die oben (1.2201) ist falsch!!!) hat, findet man:
Legierter Kaltarbeitsstahl, Einsatzzwecke: Gewindbohrer, Fräser, Senker, Lochstempel... also Werkzeuge die gehärtet werden sollen (Werkzeugstahl!!)
Über Streckgrenzen findet man nichts, weil dieser Werkstoff dafür nicht gedacht ist, auf diese Art gefoltert zu werden.
Ich könnte mir nur denken, dass man dieses Zeugs als Welle in einem Gleitlager verwenden könnte; ansonsten, wenn ihr einen Wewrkstoff als Welle (im klassischen Sinne = Momentenübertragung) verwendet wollt, würde ich davon absehen und zu bewährtem greifen, wie z.B. St44-2, St 50-2, Vergütungsstähle (z.B. 34 Cr4 usw. oder wer es ganz stark haben will, das dickste Kaliber 42 CrMo4). Aber auch Automatenstähle sollten funktionieren (aber nicht schweißbar); diese lassen sich sehr gut zerspanen.
Für rostfreier Konstruktionen würde ich z.B. X 20 Cr 13 verwenden
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