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Thema: Kondensator....kann man das essen?

  1. #11
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    (a) Schau, in der Anlage sieht man sehr schön, wie ein Kondensator auf- und wieder entladen wird. Bei einer KONSTANTEN SPANNUNG hat er sich nach der Zeit R*C auf ca 63 % dieses Spannungswertes aufgeladen. Man kann sich das ja leicht vorstellen, dass die Spannungsdifferenz immer kleiner wird und es deshalb immer "schwieriger" wird, ihn weiter aufzuladen... eine unendliche Geschichte, oder - wie die Mathematiker sagen - eine asymptotische Funktion.

    (b) Es gibt wirklich sehr viele verschiedene Sorten von Kondensatoren, und sie alle zu kennen und richtig einzusetzen ist der Unterschied zwischen Profis und Amateuren: (echte) Keramikkondensatoren, Vielschicht Kondensatoren, ungefähr zehn verschiedene Sorten von Wickelkondensatoren, "nasse" Elektrolytkondensatoren, Tantalkondensatoren, Goldcaps, Supercaps. Sie haben verschiedenen Spannungsfestigkeiten, Induktivitäten, Nichtlinearitäten, Temperaturempfindlichkeiten und auch noch andere Wehwehchen...
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  2. #12
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    da sollten aber doch 0.01s genügen, da nach dem gleichrichter die frequenz verdoppelt ist, oder?
    Ich glaube wenn man es ganz genau nimmt, kommen die 0,01s auch nicht hin.
    Bei einer Zweiweggleichrichtung ist das ja der Intervall zwischen den Spannungsspitzen und da hätte der Kondensator kaum Zeit sich aufzuladen.
    Die minimale Welligkeit wird man wohl beim Mittelwert der gleichgerichteten Spannung erreichen und 0,01s ist dann die Zeit, die der Kondensator zum Entladen und wieder Aufladen hat.
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  3. #13
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Der Kondensator lädt sich auf den Spitzenwert und nicht den Mittelwert auf.
    Wie lange der Kondensator Zeit hat zum Aufladen ist egal, man geht grundsätzlich vom eingeschwungenen Zustand aus.
    Grüße,
    Harri

  4. #14
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    um es mal mit meinen worten zu sagen:

    "je mehr kondensatoren du in deinen roboter einbaust" ... desto langsamer ... und aber auch geschmeidiger wird er sich bewegen.

    gruss klaus

  5. #15
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    Ehrlich gesagt war das jetzt im moment ein bisschen zuviel information aufeinmal.....

    Ich danke euch für die vielen informationen, muss aber erst noch ein paar mal drüber nachdenken und es werden bestimmt auch noch ein paar fragen kommen
    Weit besser ist es, stets ein festes Herz zu haben und seinen Teil am Schaden zu erleiden, als stets zu fürchten, was geschehen würde......Zitat nach Herodot

  6. #16
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Hallo,

    was ist denn B4 ?
    ich vermute mal, du meinst die übliche B2 brückenschaltung.
    Di allgemein übliche Schaltung eines Geleichrichters nennt man im Allgemeinen B4 Schaltung oder auch Graetzschaltung, das ist die mit 4 Dioden und einem Trafo ohne Mittelanzapfung.
    Mit einem Trafo mit Mittelanzapfung und 2 Dioden hat man eine M2 Schatung.
    Um Dreiphasenwechselstrom Gleichzurichten braucht man 6 Dioden. Diese Schaltung heisst B6 Schaltung.

    Florian

  7. #17
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    um es mal mit meinen worten zu sagen:

    "je mehr kondensatoren du in deinen roboter einbaust" ... desto langsamer ... und aber auch geschmeidiger wird er sich bewegen.

    gruss klaus
    Warum? Wegen dem Gewicht der Kondensatoren und der damit verbundenen Massenträgheit?

  8. #18
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    @alter mann:
    naja, ich hab in nem tabellenbuch (europa: tabellenbuch elektrotechnik) nachgeschaut, und da steht die übliche graetzschaltung als B2 drin, während ich B4 nicht gefunden habe. deshalb meine frage.

    B2 ist irgendwie logischer: B steht für brücke 2 für zweipuls.
    bei der B6 gehts ja um drehstrom und man hat somit ne 6-puls-brücke.
    dann gibts z.b. noch die M3: 3-puls-mittelpunktsschaltung für drehstrom

    also ich werd mal weiter meinem tabellenbuch vertrauen, es sei denn jemand kann mit weiteren infos zur aufklärung beitragen.

  9. #19
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Ich hab mal gelernt das die B4 heisst. Ist aber auch schon ein paar Jährchen her...
    Kommt mir auch logisch vor. B4 : 4 Dioden, B6 : 6 Dioden M2: 2 Dioden usw.

    Florian

  10. #20
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    also die Kondensatoren hab ich jetzt einigermaßen verstanden, aber das mit dem B4 und M3 oder M2 check ich nicht......

    was macht das denn für einen unterschied, ob man jetzt 2, 4 oder 6 dioden hat?
    Weit besser ist es, stets ein festes Herz zu haben und seinen Teil am Schaden zu erleiden, als stets zu fürchten, was geschehen würde......Zitat nach Herodot

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