Egal ob Triac oder FET: damit baust du praktisch nur das Solid State Relais nach. Die Dinger enthalten schließlich auch nur 'nen Triac, eine passende Ansteuerschaltung mit Nulldurchgangserkennung und einen Optokoppler, um die Steuerspannung vom Netz zu trennen.

Der professionelle Weg, die Funken loszuwerden, ist wahrscheinlich ein Funkentstörglied, also eine entsprechende R/C-Kombination parallel zum Relaiskontakt.

Der interessante Weg ist aber, das Relais netzsynchron, also im Nulldurchgang, zu schalten. Sauberes Netzbrummen sollte es auf der Sekundärseite des Netztrafos (vor dem Gleichrichter) geben; mit einem geeigneten Spannungsteiler an den Analogkomparator vom AVR oder über irgendeinen Schmitt-Trigger an einen INT-Eingang legen, und der Rest ist Software: über einen Timer den richtigen Schaltzeitpunkt einstellen. Der wird fürs Einschalten anders sein als beim Ausschalten, weil das Relais für die andere Richtung eine andere Reaktionszeit hat.
Ich muß zugeben, daß ich sowas noch nie gebaut und ausprobiert habe, kann also gut sein, daß es nicht zuverlässig funktioniert. Mögliche Fehlerquellen wären eine schwankende Reaktionszeit des Relais (z.B. temperaturabhängig) oder des "Netzbrumm-Detektors": der Triggerzeitpunkt verschiebt sich bestimmt, wenn sich die Amplitude der Netzspannung ändert, was ja durchaus mal vorkommen kann, vor allem, wenn in der Nähe große Lasten geschaltet werden. Bild  
Die Idee ist aus der Anleitung zu Kosmos-Elektronik-Experimentierkästen aus den späten 60ern: die haben allerdings das Netzbrummen mit einem Stück Draht und dreistufigem Emitterfolger aus der Luft gegriffen (kein Netztrafo wegen Batteriebetrieb), und äh, Software war natürlich auch nicht beteiligt. Bild