Ähm, du weisst aber schon, daß du das Teil in 100m Wassertiefe nurnoch per Kabel fernsteuern kannst, oder?
(mit Funk ist abhängig von der Frequenz schon wenige cm bis m unter der Wasseroberfläche Schluss)
Ob die Motoren in dieser Tiefe noch funktionieren kann man natürlich schwer abschätzen. Theoretisch sollte es zwar möglich sein, aber zumindest ich würde das Gegenteil lieber nicht durch den Verlust des U-Bootes feststellen wollen.
So viele Treppen und so wenig Zeit!
Ich habe von einem Versuch gehört, in dem Brushless motoren einen Greifarm für einen Tiefseeroboter gesteuert haben. An Land hat alles hervorragend funktioniert. Im Wasser nicht mehr. Die Lösung: Im Drahtlack waren mikroskopische Luftblasen. Durch den hohen Druck wurden diese komprimiert und der Lack platzt ab --> Windungsschluss.
Es würde auch mit Schall gehen, wie bei den alten Fernbedienungen bei Fernsehern.Zitat von Felix G
MfG
Michael
MfG
Michael
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F: Glauben Sie an außerirdische Intelligenz?
A: Natürlich, ich gebe die Hoffnung nicht auf, daß es irgendwo Intelligenz gibt.
Ich werde das Uboot über Kabel steuern. Das ist mir bewußt Aber ich möchtemir das Druckgehäuse für dei Motoren sparen bzw. das Abdichten der Welle für einen betreibe in 100m sparen. Deswegen Suche ich eine Lösung für eben den betrieb von Motoren in der tiefe von 100m![]()
Verständlich, sowas für eine Tiefe von 100m dicht zu bekommen ist ja nun auch nicht gerade trivial...Das ist mir bewußt Aber ich möchtemir das Druckgehäuse für dei Motoren sparen bzw. das Abdichten der Welle für einen betreibe in 100m sparen.
Andererseits können natürlich Probleme auftauchen mit denen man so nicht rechnet (wie die von avion32 erwähnten Luftblasen), und an Land lässt sich das ja nicht so ohne weiteres testen. Dafür wäre eigentlich eine Druckkammer optimal in der man 10 Bar Wasserdruck erzeugen kann, aber sowas hat ja nun wirklich nicht jeder im Keller stehen.
So viele Treppen und so wenig Zeit!
100 bar ~ 1000m!Zitat von Felix G
1 bar ~ 10m Wassersäule...
10 Bar Druck lassen sich zuhause noch recht einfach erzeugen. Ausreichend druckfestes Gefäß mit Wasser füllen, Deckel drauf, Ventil dran und mit Luft aufpumpen. (Geht sogar mit einer Fusspumpe recht gut. Möglichst nur einen kleinen Wasser freien Luftraum lassen, damit nicht zuviel gepumpt werden muss!)
Ich habe einen Lüfter (brushless) mit Kunstharz überzogen und in Wasser laufen lassen. Diesen habe ich so getestet, wie oben beschrieben. Bis 17 bar konnte ich drücken. Der Motor würde daher theoretisch in ~170m Wassertiefe laufen.
MfG
Oh, ja das war wohl eine Null zuviel...
ist schon korrigiert.
Aber auch eine Druckkammer für 10 Bar ist nicht unbedingt trivial zu bauen, denn sie muss ja auch groß genug sein für das Modell.
... es sei denn man möchte wirklich nur die Motoren testen, da reicht ja schon eine sehr kleine Kammer.
So viele Treppen und so wenig Zeit!
Bin jetzt auch davon ausgegangen, dass nur der Antrieb die Tauglichkeit erst "beweisen" muss. Der Druckkörper mit der Steuertechnik, sollte dafür ja schon gedacht sein.
MfG
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