Zitat Zitat von HannoHupmann
Allen Zeichnungen gemein @Klingon77 und @Jon ihr müsst die Welle in der Mitte irgendwie gegen Axiale Verschiebung sichern. Ansonsten stösst die an einem Ende an und wird da hässlich reiben.

Problem Klingon wenn du die Ketten auf beiden Seiten nur durch einen Motor antreibst kann man nicht lenken (Prinzip der gegenläufigen Ketten)

Nächstes Problem (da kann Klingon mehr dazu sagen) die Tolleranz zwischen den Zahnrädern dürfte nicht mehr als 1/10 mm betragen (per Hand so gut wie unmöglich zu fertigen, zuminderst ungeübt). Da die Zahnräder dann nimmer richtig greifen.

Viel einfacher (und jetzt klau ich mal bei dir Klingon weil du es auch immer bei mir machst) mit Schneckenrad und einem Zahnrad. Da sollte man leich eine 1:50 übersetzung hinbekommen. Die Motoren müssten dazu lenks und nicht quer eingebaut werden. Die Anzahl der Lagerungen minimiert sich die Kosten dadurch auch.
hi HannoHupmann,

Zuerst mal Danke für die Hilfe!!!!!!!!!!!!!!!!

Da ist wahrscheinlich eines von meinen cerebralen Zahnrädern beim Zeichnen ausgetickt!!!

Natürlich wird das rechte Rad nicht mit angetrieben!!!

Manchmal reitet mich einfach der mech. Teufel.

Da bei der mittleren Welle durch die gerade Verzahnung kaum axiale Kräfte auftreten, dachte ich es wäre mit normalen Rillenkugellagern gut.
Wenn Du aber der Meinung bist, daß man auch dort die axialen Kräfte auffangen sollte, könnte man evtl. auch Schulterkugellage einbauen. Man spart dann zwei Lager.

Eine Genauigkeit von 0,1 mm sollte kein Problem sein.

Was den Zusammenbau angeht (Lagerflansch auf Winkelalu) könnte man bei den Befestigunsbohrungen aber auch größere Toleranzen (z.B: 0,5mm) nehmen. Wenn die Flansche mit den Lagern durch Schrauben und Muttern befestig werden kann man die Schrauben mit Federringen sichern.
Dies ermöglicht ein feinfühliges "einstellen" des Spieles. Ich glaube auch, daß bei 3 Befestigungsbohrungen pro Flansch die Stabilität gegen verrutschen gewährleistet ist.

Falls dennoch Probleme auftreten sollten, kann man immer noch (nicht ganz richtig - aber einfach in der Durchführung) mit 2 Spannhülsen (nach dem Zusammenbau) sichern.

Die Axiallager hätte ich ggf. noch mit einer Metallhülse/Schürze gegen den gröbsten Schmutz geschützt.


Das mit dem Schneckenrad ist eine gute Idee!
Gefordert war 1:25 - aber ich glaube mit einer 1:30 (Schnecke/Schneckenrad) käme er auch noch gut zurecht.

Ich klaue immer bei Dir ?!?

Ich habe verschiedendlich in an deren Thread´s auf Dein Projekt verwiesen!
Fasziniert mich, und wenn es passt, können sich andere was abschauen (Die können dann selbst bei Dir klauen).
Hoffe, Du bist mir nicht böse... [-(


Im übrigen darfst Du bei mir soviel klauen, wie Du möchtest, solange es nicht meine:

Frau, Tochter, Drehmaschine, Computer, Motorrad, Saunahaus... ist!
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Jon:

Die Skizze habe ich schnell mit Corel Draw (vers. 10 - günstig im EBAY) gemacht.

Bei der Klauenkupplung kommt jeweils eine Seite auf die Motorachse und auf die angetriebene Welle (evtl. Schneckenwelle).

Die Zähne (3 Stück) der Kupplung greifen mit Hilfe des zwischenliegenden Gummis ineinander.

Der Gummi, der zwischen den ineinandergreifenden Zähnen liegt, ermöglicht beiden Wellen eine gewisse Flexibilität.

Dadurch wird ein seitlicher oder vertikaler Versatz zwischen den beiden Wellen ausgeglichen.

Wäre dies nicht der Fall, hätten die Lager des Motors und der Welle auf der die Schnecke befestigt ist, sehr große radiale Kräfte auszuhalten, was zur schnellen Zerstörung der Lager führen kann.

Bei dieser Klauenkupplung mußt Du dich von Deinem üblichen Kupplungsverständnis freimachen.
Diese Kupplung kuppelt nichts aus oder ein! Die Klauen bleiben über den Gummi immer im "Eingriff"!
Sie ist lediglich dazu gedacht, durch vermeidung hoher Radialkräfte, die Lebensdauer Deiner Lager wesentlich zu erhöhen.

Gruß, Klingon77