Also das mit der Fliehkraftkupplung aus dem Verbrenner-Modellbau
kann man für sowas vergessen....

Mein Verbrenner lief bis 36 000 1/min,
der Schaltzeitpunkt lag bestimmt über 10 000 1/min.

Man kann ihn zwar durch Gewichte an den Fliehkörpern anpassen,
aber auch das nur begrenzt.

Ausserdem willst du ja selbst, quasie "per knopfdruck" schalten.

Also aus Zeitmangel stelle ich das Prinzip mit dem Diff mal sehr vereinfacht dar.

so sieht das in etwa aus: -=-

die beiden - kennzeichnen die An-/Abtriebswelle,
das = kennzeichnet das Gehäuse (ist eigentlich kein Hohlrad,
da kein Planetengetriebe sondern Kegeldiff, weil billiger)

Also einfach z.b. an das linke - den Motor dran,
an das rechte - dein Abtrieb.

Wenn du es so betreibst, wird keine Drehbewegung übertragen,
das = dreht sich frei, es ist ausgekuppelt.

Wenn du nun einkuppeln willst, muss das = gebremst/festgehalten werden,
das kann man z.b. durch einen Servo machen.
Man montiert einfach eine Bremsscheibe auf = und Bremsbacke an Servo,
der die Scheibe gegen eine feste Backe drückt.
Also im Prinzip einfach eine normale Scheibenbremse...

Die Drehbewegung wird also nun langsam von dem linken -
zum rechtem - übertragen.

Deine Kupplung ist so elastisch und schont den Antrieb,
da der Motor nicht sofort mit der vollen Last beansprucht wird.


Nochmal zum Diff.

Ich kenne biser nur welche aus meinem Modellbautruck,
da bekommst du 2-Spider-Kegeldiffs schon sehr günstig hinterhergeschmissen. (5-30 €, am bestem ausm forum/ebay)
Von der Stabilität her halten die auch schon sehr viel aus.
(in einem solchem verbrenner sind Motoren mit ca 3ps drin)

Besser währe es aber wohl wenn du dich nach etwas kleinerem umschaust,
kann morgen evt nochmal gucken ob ich was passendes finde.