Ja,meist mit Galvanometern oder kurz Galvos was nix anderes als Elektromechanisch abgelenkte Spiegel sind.
Das ist im Grunde nur ein Spiegel der einseitig auf einem Gelenk gelagert wird und auf der anderen Seite eine Federung besitzt.
Ein E-Magnet kann dann den Spiegel Kippen.
Die Ansteuerung des Magneten bestimmt den Ablenkwinkel.
Das ganze dann zweimal und schon ist der einfache Galvo fertig.

Die Grenzfrequenz der Ablenkung ist hier abhängig von der Mechanik.
Also einfach gesagt Massenabhängig.
ELV.de hat seit jahrzehnten ne Scannereinheit als Bausatz (und auch fertig( im Angebot die nach dem Prinzip läuft.

Eine Variante sind schnell Stepper oder E-motoren.

Hängt man noch einen Shutter dazwischen um den Strahl zu schalten (Weiteres Galvo,Kippspiegel oder anders dann kann man unabhängige Linien darstellen.
Bei Halbleiterlasern schatet man diese einfach weils schnell genug geht.


Eine andere Möglichkeit ist es das Bild wie im TV darzustellen.
Ein Polygonspiegel (Rotiert fröhlich vor sich hin) und ein Galvo bilden die ablenkung.
Ein Laser mit Modulation liefert den Strahl.
Macht man das ganze gleich in den drei Grundfarben dann hat man es Farbig.
Die Fraben können aus drei einzelnen Lasern kommen oder man Splittet einen Roten zb. mit einer modifizierten Glasfaserverengung so auf das man ein Spektrum bekommt das verwendet werden kann.

Ein Laser-TV funktioniert übrigens genauso oder soll es so tun denn die kostengünstige generierung der Grundfarben ist momentan das Problemkind.
Per DPSS kostets zuviel.(Einige Tausend pro Kristall ,also gleich dreimal.Nicht zu verwechseln mit den preisgünstigen für kleinlaser)
Per Glasfaser sind es schätzungsweise nur einmalige 100 Euro für alles.Eher weniger).


@Zeroeightfifteen

Warum fragst du nicht Google ?
Da findest du wortwörtlich "Tonnen" an Informationsmaterial zu allen Systemen inkl. denen die nicht gebräuchlich oder relativ neu sind inkl. der Systembedingten Nach- und Vorteile.


Planste ne kleine Lasershow ?