Hi,
1) Imho damit nicht zu viel Strom fließt. Der Wert 10k ist dabei relativ unkritisch.

2) Der Kondensator (am Reset) ist nicht gegen Spannungsschwankungen. Er soll den Reset für eine kurze Einschaltzeit gegen Masse ziehen. Da der Resetpin "active low" ist (Reset bei 0V) geht der Kondensator gegen Masse. Sobald er aufgeladen ist, "kommt" die Spannung über den Widerstand.

3) Auch hier gilt, Widerstand zur Stromberechnung. Widerstandsberechnung nach Ohmschen Gesetz (wikipedia) und dem Datenblatt der LEDs. 1k Ohm ist hier relativ willkürlich gewählt. So fließt kein zu hoher Strom und die LED leuchtet (meist) trotzdem, wenn auch nicht so hell, wie bei "optimalem" Vorwiderstand.

4) Der Quarz braucht die Kondensatoren einfach (mehr kann ich dazu auch nich sagen ) Die Werte kannst du im Datenblatt des Controllers nachlesen.

5) Prinzipiell gilt: Je größer der Kondensator, desto größere Spannungstäler können ausgefüllt werden. Allerdings sind größere Kondensatoren auch träger und können so kleine Spannungspeaks bzw. Löcher nicht ab"federn". Daher ist es sinnvoll, einen kleinen und einen großen Kondensator einzubauen.

6) Ich benutze als Standardschaltung normaler Weise mein 5V Netzteil (PC ATX-Netzteil), die Resetbeschaltung und den internen Quarz. Meine meisten Schaltungen baue ich aber sowieso nur auf dem Breadboard auf.

Gruß, CowZ