-
-
Erfahrener Benutzer
Robotik Einstein
Hallo Stefanie,
1. Ein Kurzschluß bekommst Du, wenn Du 5V und GND verbindest. Das ist in Deiner Skizze bei keiner Potistellung der Fall. Der Eingang des ADC ist hochohmig, das heißt über den Schleifer vom Poti fließt praktisch kein Strom.
2. Potidimensionierung ist relativ unkritisch. Wenn das Poti sehr niederohmig ist, dann wird immer relativ viel Strom über das Poti fließen. Das hat Nachteile, wenn man mit Energie sparsam sein will (Battweriebetrieb). Sehr hohe Werte für das Poti sind auch ungünstig, weil a. der (geringe) Eingangsstrom des ADC die Meßspannung verfälscht und b. kapazitive Störspannungen, die insbesondere bei längeren Zuleitungen recht deutlich werden können, stören.
Ich glaube, daß man bei Werten zwischen 5kOhm und 50 kOhm für das Poti im allgemeinen nicht viel verkehrt macht.
3. Die Brückenschaltung bringt, glaube ich, nichts. Die einfache Schaltung (obere Skizze) ist eigentlich schon eine Brückenschaltung, gemessen wird ja das Verhältnis der beiden Teilwiderstände des Potis, wenn sich der Absolutwert des Widerstands ändert (z.B. durch Temperatureinfluß), dann bleibt das Verhältnis gleich.
4. Bei der Beschaltung des Amega muß man, glaube ich, genau auf die Referenzspannung achten, wenn ich mich recht erinnere, darf diese niemals niedriger sein als die Meßspannung. Am besten, Du liest Dir nochmal genau den betreffenden Abschnitt im Datenblatt durch. Ein längerer Einsatz im Freien ist immer ein Risiko, speziell beim Poti. Ältere Potis fangen oft zum "krachen" an (das kennt man von älteren Radios, wenn man die Lautstärke am Drehknopf verstellen will, dann kracht es im Lautsprecher). Das Krachen bedeutet, daß der Schleifer kurzfristig den Kontakt zur Widerstandsbahn verläßt. Damit wird Deine Positionierung natürlich nicht gut gehen.
Gruß Uli
Berechtigungen
- Neue Themen erstellen: Nein
- Themen beantworten: Nein
- Anhänge hochladen: Nein
- Beiträge bearbeiten: Nein
-
Foren-Regeln
Lesezeichen