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hallo!
erst mal danke für die zahlreichen antworten!
also ich will mir eine raupe für meinen bot zusammenbasteln: kette von einem fahrrad und da drann dann metallplättchen. hab da mal mit löten probiert, aber das hat überhaupt nicht gehalten.
autogenschweißen hab ich mir auch überlegt, aber irgendwie hab ich da angst dass ich in die luft flieg.
hab auch das ding da noch gefunden, würde mit gas funzen:
http://cgi.ebay.at/ws/eBayISAPI.dll?...ayphotohosting
keine Sorge, wirst du nicht.Zitat von andras
Ich denke E-Schweissen ist wesentlich gefährlicher.
Es ist sehr unwahrscheinlich, daß sich unbemerkt ein explosionsfähiges Gasgemisch bilden kann.
Und selbst wenn man Acetylen verwendet kann nichts passieren solange die Flasche steht.
Es gibt nur ein paar winzige Kleinigkeiten die man beachten sollte, dann ist das alles absolut harmlos
- das Gas gleich anzünden, und nicht erst eine halbe Stunde warten
- Sauerstoffflaschen von Öl oder Fett fernhalten
- Acetylenflaschen immer stehend verwenden, und nicht restlos entleeren
(oder einfach ein anderes Gas verwenden, dann gibts das Problem nicht)
- alte Klamotten anziehen![]()
@Ebaylink
nett...
aber selbst wenn es tatsächlich möglich ist damit vernünftig zu schweissen, ist es sicher schon nach wenigen Nähten leer.
So viele Treppen und so wenig Zeit!
Dem kann ich nicht so ganz zustimmen! Beim Autogenschweißen gibts wesentlich mehr Gefahren(dementsprechend auch mehr Vorschriften!)Zitat von Felix G
-Flammenrückschlag,undichter Schlauch/Armatur, falsches öffnen des Brenners, Feuerzeug zum anzünden genommen bzw. in der Tasche gehabt, Sauerstoffanreicherung in der Kleidung..................., dass sind alles Sachen bei denen es schon schwere(auch tödliche) Unfälle gegeben hat!
Also würdcih jeden warnen damit so lapidar umzugehen!![]()
Da halte ich E-schweißen für Benutzerfreundlicher und sicherer, wenn man + und - Pol nicht gerade gleichzeitig umarmt kann da weniger passieren.
Letztendlich bleibt beim Umgang mit Schweißgeräten immer ein Risiko.
Das Teil ist zum schweißen so gut geeignet wie ein Kühlschrank zum zur Arbeit fahren!![]()
Mal abgesehen davon das Stahl bei so ca. 1500 Grad C schmilzt und das Teil nur 1300° erreicht dürfte der Tankinhalt nur für Arbeiten ausreichen die´nen Goldschmied interessieren.
Autogenschweißen ist des weiteren meiner Meinung nach die schwierigste Disziplin.(Es gibt nicht umsonst so wenig geprüfte Autogenrohrschweißer!)
E-schweißen ist auch nach weniger Übung schon ganz gut zu beherrschen.
Das war bei mir in der Ausbildung die erste Lektion(12 Wochen!,zum Glück im Winter!!)
MIG/MAG wird wohl jeder nach spätestens 1h übung draufhaben und WIG ist wirklich was feines(nur Alu kann frustrierend sein!).
\"Es ist alles schon gesagt worden,nur noch nicht von Jedem\"
![]()
Karl Valentin
Gruß Daniel
Ich habe ja nicht gesagt, daß es total harmlos ist...
aber es ist ja nun wirklich nicht so, daß man jedesmal wenn man den Brenner anwirft Angst um sein Leben haben muss.
Ich denke nicht, daß er irgendwelche Rohre gasdicht verschweißen willAutogenschweißen ist des weiteren meiner Meinung nach die schwierigste Disziplin.(Es gibt nicht umsonst so wenig geprüfte Autogenrohrschweißer!)![]()
ich bleibe dabei: E-Schweißen ist für den Anfänger viel frustrierender.
- bis der Lichtbogen zündet sieht man fast nichts, man kann nur hoffen die richtige Stelle erwischt zu haben
- mit der Elektrode das Werkstück zu berühren bedeutet nicht zwangsläufig daß das Mistding auch zündet
- die Elektroden kleben sehr gern mal fest
- allein schon durch die dicken Handschuhe, das Schweißschild und die langen Elektroden eignet sich das Verfahren eher für grobmotorische Arbeiten
Also ich zumindest würde es mir nicht zutrauen mit einem normalen Schweißgerät Metallplättchen an einer Fahrradkette zu befestigen.
(mit einem vernünftigen Schweißbrenner hingegen... doch, ich denke das könnte schon eher klappen)
Ich habe wie gesagt beides schon gemacht, und hatte beim E-Schweissen keine reproduzierbaren Ergebnisse
(d.h. doch... reproduzierbar schlecht, mit wenigen Ausnahmen)
Und das lag keinesfalls daran daß ich es nicht versucht hätte...
zwei Tage lang habe ich da gesessen und geschweißt, das waren insgesamt gute 12-13h (eher mehr), und es hat einfach nicht klappen wollen.
(den anderen Praktikanten ging es übrigens exakt genauso)
Beim Autogenschweißen hingegen wurden die Nähte beinahe von Minute zu Minute besser,
und es hat kaum eine Stunde gedauert bis ich die reproduzierbar gut hinbekommen habe.
So viele Treppen und so wenig Zeit!
In diesem Fall (Plättchen auf Kette) würde ich trotzdem vom Autogenschweißen abraten, da sich durch die hohen anhaltenden Temperaturen die Einzelteile ordentlich verziehen werden.
(Und Flammrichten ist nochmal ein eigenes Kapitel für sich.)
Hartlöten wär meine erste Wahl, zumahl man abgenutzte Plättchen wieder schön entlöten und austauschen kann. (Wartungsfreundlichkeit!)
Auf die verschiedenen Schweißarten noch mal eingehend: Ich denke hier kommt es auf einen guten Ausbilder drauf an.
In meiner Lehre hatten wir sehr gute Ausbilder(mit entsprechender Erfahrung und schweißtechn. Fortbildung), die die Materie und die Handhabung hervorragend rübergebracht haben.
E-schweißen war da noch das einfachste(und das ging allen Azubis so),
beim Autogenschweißen sind wir richtig "durchgeprügelt" worden.
Fünf Monate Dichtigkeitsproben nach dem schweißen(0- 40 bar),Überkopf, mit Spiegel und in den unmöglichsten Zwangslagen schweißen (und danach raus aus der Lehrwerkstatt und ab in den Apparate und Behälterbau, zum Glück durfte man da häufiger den WIG Brenner in die Hand nehmen), das macht schon fertig, da kann man schon den Spass am Autogenschweißen verlieren!
Vieleicht daher der leichte Groll Aufs Autogenschweißen![]()
\"Es ist alles schon gesagt worden,nur noch nicht von Jedem\"
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Karl Valentin
Gruß Daniel
Hi Andreas
Meiner meinung nach ist Schutzgasschweißen am leichtersten zu lernen.
Die anschafung aber teuer, ausser du verwendest einen fühldraht da die Gasflasche und die Amatur wegfallen.
Meine Fahrradkette ist eine O-Ringkette das heißt sie ist abgedichtet auf den rollen die sich nach einer verschweißung sich sicher nicht mehr bewegt.
Das billigste Schweißgerät das es gibt hat fast jeder zu Hause.
Eine Autobatterie und Starterkabel Funktioniert besser als man glaubt
zum testen brauchst du nur noch Elektroden.
An deiner stelle würde ich eine Transportkette verwenden und deine Stahlplatten auf die Kette schrauben oder nieten.
Gruß
Jumbo
Eines möchte ich noch anfügen: Als Nachteil des Elektroschweißens gegenüber dem Autogenschweißen wird immer wieder das unhandliche Schutzschild genannt.
Mittlerweile gibt es aber für vernünftiges Geld (unter 100 Euro) sogenannte Automatik-Helme: Man sieht halbwegs normal damit, ab dem Zünden des Lichtbogens macht eine Fotozelle das Glas sofort dunkel (vermutlich großflächiges LCD). Das heißt, man sieht immer gut - vor dem Zünden und während des Schweißens! Eine feine Sache. Funktioniert ohne Batterie und bei mir immerhin schon seit über einem Jahr.
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