Schnelle Spiegel realisiert man über Galvanometer. Grob vereinfacht ist das eine Luftspule oder auch nur eine einzige Leiterschleife, leicht drehbar an 2 bandförmigen Zuleitungen ("Spannband", als Rückstellfeder) in einem starken Magbetfeld (Spalt eines Ringmagneten) aufgehängt. Mit der Spule bzw. Leiterschleife ist ein winziger Spiegel verklebt. Damit kommt man bis in den kHz-Bereich.

Darüber hinaus gibt es noch elektooptische oder magnetooptische Baugruppen, die Licht ablenken können und ganz ohne mechanische Komponenten auskommen. Ein Beispiel ist die sog. Kerr-Zelle. Stell dir ein Prisma vor, das mit Schwefelkohlenstoff (farblose Flüssigkeit) gefüllt ist. Die beiden dreieckigen Deckflächen sind Elektroden. Je nach elektrischer Feldstärke ändert sich der Brechungsindex - ein roter Laser würde dabei z.B. hin- und hergeschwenkt ...

Frank