Aus der Schrittrate kenne ich ja nur das Drehzahl-Soll. Das Drehzahl-Ist kann ich immer nur raten. Daher die Idee die Gegen-EMK in der unbestromten Wicklung zu messen.
Zunächst einmal freue ich mich so viele nachvollziehbare Gedanken zu lesen.
Ein paar Anmerkungen habe ich in jedem Fall:
Einige Ansätze gehen von asynchronen Zuständen aus. Die sollten in Frage gestellt werden. Der asysnchrone Hochlauf einer Synchronmschine erfolgt ohne nenenswerte* Last (*weit weg von Nennlast).
Auch die Überlegung, dass die Schrittrate das Drehzahl-Soll angibt, und nicht das -Ist, überschreitet die Grenze des zu betrachtenden Bereichs.

Sonst bin ich dabei, die unbestromte Phase zur Spannungsmessug zu nutzen ist in Ordnung. Wie wäre es sie so zu nutzen, dass man eine Spannung anlegt und feststellt, welcher Strom fließt, dann kann man auf die induzierte Spannung schließen (natürlich nur in der kurzen Zeit bis eine Stromregelung einsetzt, eine Zeit, die aber zur Schrittperiode relativ länger und bedeutender wird, wenn die Drehzahl über den Bereich hinsausgeht der als statisch angesehen werden kann).

Zugegeben das ist keine klassische Betrachtung, aber das ist dann auch mein Ansatz, den ich in den nächsten Tagen einmal einbringen wollte. Weniger ein Meßverfahren mehr eine Berechnung, oder eine Betrachtung?
Manfred