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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lochrasterplatine Software...



nux
21.06.2004, 14:56
Hallo,

Ich habe mich mal nach einer Lochrasterplatinesoftware umgesehen, da ich in Zukunft meine Platinen am PC simulieren möchte.

Das einzige Programm das ich gefunden habe ist
http://www.abacom-online.de/html/lochmaster.html

Kennt sich jmd damit aus, bzw kennt jmd ein besseres?

Thanx
nux

matren
21.06.2004, 16:00
Das Programm ist aber nur ein besseres Zeichenprogramm für Lochrasterplatinen. Von simulieren steht da nichts. Sieht aber cool aus.

Zum simulieren brauche ich ja kein Programm das speziell für Lochrasterplatinen gemacht wurde. Wo ich die Schaltung dann später aufbau ist ziemlich egal. Ich hab z.B. Electronics Workbench, kann aber damit nur Grundschaltungen simulieren, sobald da irgendwelche ICs ins Spiel kommen ist meistens Sense.

nux
21.06.2004, 16:31
hmm, in der schule benutzen wir Eeagle, aber das kann keine Lochraster routen. Gibts evtl was in der Art das Lochraster unterstützt?
Am liebsten währe mir natürlich simulieren, routen, drucken.

Thanx
nux

matren
21.06.2004, 16:42
https://www.roboternetz.de/phpBB2/viewtopic.php?t=2137&highlight=lochraster

Florian
21.06.2004, 17:37
Hi!
Ich habe das Programm und bereue es ein wenig! :-(
Das Programm ist wirklich nichts weiter als ein Malprogramm!
Man kann auch die Lochrasterplatine einscannen und dann die Bauteile draufmalen!
Das ist viel günstiger!
Außerdem ist negativ, dass es nur recht wenige Bauteile in der Bibliothek gibt, die auch noch recht schlecht ausgearbeitet sind! :-(

Also ich finde das Programm überflüssig!

24.06.2004, 18:12
Lochraster routen geht auch mit Eagle! ist nur ein wenig fummelarbeit, aber es geht und ist kostenlos.

recycle
24.06.2004, 22:54
Lochraster routen geht auch mit Eagle! ist nur ein wenig fummelarbeit, aber es geht und ist kostenlos.

Bringt das vom Ergebnis her denn was? Beim routen von geätzten Platinen kommt es ja normalerweise drauf an, dass sich Leiterbahnen nicht überschneiden, Isolierabstände und Mindestbreiten eingehalten werden usw. Ob die Leiterbahnen dann besonders übersichtlich verlaufen usw. ist eher unwichtig.

Bei Lochplatinen die man frei verdrahtet ist es dagegen egal wenn sich sich "Leiterbahnen" überschneiden, dafür sollte das Layout aber möglichst übersichtlich sein, man sollte möglichst nicht 5 Leitungen an einen Pin löten müssen usw.

25.06.2004, 00:09
Freiluftverdrahtungen gehen auch, sind aber nicht besonders vorteilhaft, wegen überschneidungen.

Ich mach das immer so:

1. Schaltplan erstellen (inkl. Lochrasterplatine Library)
2. ins Board wechseln (die verbindungen liegen dann automatisch Freiluft)
3. Raster 2,54mm
3. Bauteile positonieren, so dass die kurze und optimalen verbindungen entstehen
4a. Autorouten (meistens nicht, da sehr viel Voreinstellungsarbeit)
4b. Handarbeit (saubere Verdrahtung)
5. Eagle3D zum erstellen für 3D Ansicht (um problemstellen zu erkennen)
6. 3D bild ausdrucken und fertig zum verdrahten

Mit Eagle ist es sogar besser, da man durch die bessere Darstellung weniger fehler macht, als beim Lochmaster.

treckertom!
25.06.2004, 11:21
in de.sci.electronics wurde einiges zu diesem "Programm" (Lochmaster) geschrieben.

http://groups.google.de/groups?hl=de&lr=&ie=UTF-8&frame=right&th=5d5f73126e42cd47&seekm=01bf64e1%2495189a60%240100007f%40amdk6-300#link4


/Zitat Manfred Winterhoff in dse:
Daniel Platz <DanielPlatz@T-Online.De> schrieb im Beitrag
<862m61$sqb$1@news02.btx.dtag.de>...
> Hat jemand noch das Prog Lochmaster und braucht es nicht mehr?
> Da ich noch Schüler bin kann ich es mir nicht leisten und suche nach
> Alternativen!

BLEISTIFT UND PAPIER !

- Intuitiv bedienbar. Kinderleicht sozusagen.
- Die Benutzeroberflaeche ist nach modernstem Desktop-Methapher gestaltet.
- Kann in jedem beliebigen Raster und Vergroesserungsmasstab arbeiten.
- Durch MDI-Anordnung der Zettel ist das Arbeiten mit mehreren Projekten gleichzeitig moeglich.
- Hat eine unbegrenzte Bauteilebibliothek.
- Einfachster Import von bestehenden Projekten oder Datenblaettern durch Einkleben einer Kopie.
- Eingebaute Moeglichkeit zur Erstellung einer Stueckliste.
- Kann auch zur Berechnung der Herstellungskosten verwendet werden.
- Bietet zusammen mit einem Radiergummi Undo-Moeglichkeit.
- Mit Schere und Kleber ist auch Cut and Paste moeglich.
- Sehr geringer Stromverbrauch.
- Mit ultraschneller Autosave-Funktion. Kein Rechnerabsturz kann die Arbeit zunichte machen.
- Umweltfreundlich und Ergonomisch. Erfuellt TCO97.
- Kompatibel mit allen bekannten Betriebssystemen.
- Millionen von zufriedenen Benutzern.
- Und ist wirklich universell:
- Kann man auch fuer richtige Platinen verwenden.
- Und die Dokumentation dazu schreiben.

Und spottbillig ! Kann sich sogar ein Schueler leisten !

(Wenn du glaubst, fuer Lochrasterplatinen eine Layoutsoftware
zu brauchen, solltest du dir ein anderes Hobby zulegen.)
Zitat/

Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

s.frings
27.11.2011, 09:53
Dem stimme ich voll zu. Fürs Hobby und sogar für gelegentliche kommerzielle Arbeiten reichen Stift und Papier. Es ist keine Schande, wenn dabei einige Blätter im Müll landen. Es ist auch keine Schande, Hand-Zeichnungen in kommerziellen Produkten abzuliefern. Ganz im Gegenteil, Handzeichnungen heben hervor, wieviel Mühe man sich gegeben hat.

-schumi-
27.11.2011, 20:04
ReSeT hatte hier im Forum mal eine schöne Java-Anwendung zum Layouten von Lochrasterplatinen vorgestellt: https://www.roboternetz.de/community/threads/53441-Vorstellung-Lochraster-Platinen-Layouter-(Open-Source)

Chypsylon
28.11.2011, 15:51
*hust Datum *hust*