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TauTau

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Anmeldungsdatum: 11.07.2008
Beiträge: 6

Beitrag Verfasst am: 11.07.2008, 11:59 Antworten mit ZitatNach oben

Hallo, ich bin der Neue! Zwinkern

ich habe mir jetzt auf ebay einen Automower G1 erstanden (defekt), laut Angabe des Verkäufers gehen weder LED's noch Tasten. Ich gehe jetzt mal von einem defekten Akku aus. Da ich hier trotz Suche nichts gefunden habe, meine Frage: Wie lässt sich der Akku kostengünstig ersetzen? Soweit ich anderweitig gelesen habe (überprüfen kann ich wenn das Teil da ist) besteht der Akku aus 15x 2200mAh Zellen mit 18-20V. Sowas liesse sich ja (eventuell auch mit höherer Kapazität) sicher auftreiben, was mich aber stutzig macht ist im Service Manual die Angabe:

Zitat:
Colour, conductor Pin Function
Red 1 12 V +
Black 2 12 V earth
Yellow 3 Microprocessor +
Brown 5 Microprocessor earth
Blue 4 Temperature measurement +
Green 6 Temperature measurement -


Temperatursensor erschliesst sich mir noch, aber was soll der Microprocessor Anschluss? Und was liegt da an?

Eine andere Frage noch: Da sicher kein Draht beim Mower dabei sein wird, muss ich selbst was besorgen. Was würde sich denn hier anbieten? Ich habe hier bei diversen Projekten auch von Lautsprecherlitze gelesen, aber ich habe natürlich keine Lust, nach dem Winter den ganzen Draht wieder wegen Verrottung aus dem Boden zu ziehen Zwinkern Gibt es bekannte Drahtbügel, die man zur Befestigung nehmen könnte?

Gruss, Lars
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Enigma1

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Beitrag Verfasst am: 26.07.2008, 15:48 Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Lars

Der Akku beim G1 besteht aus 20 NIMH Zellen in Babyzellengrösse ( Sub-C )
Jeweils 10 Zellen sind in Reihe geschaltet. Beide Pakete dann wiederum parallel was dann die 12V 4,4AH ergibt.
Übrigens sind im original Akku jeweils zwei zellen in einer Pappröhre, was mich anfangs sehr verwirrte weil man das zunächst nicht erkennt.

Ich habe gerade meine Akkuzellen gegen Sub-C zellen von Panasonic mit besonders guter Zyklenstabilität ersetzt. Selbige habe ich bei Reichelt erworben. Das ergibt dann 5,2Ah bei 12V, Kostenpunkt 88 Euro.

Der Akku hat mehrere Anschlußdrähte. Rot und schwarz versorgen das Mainboard an sich. Braun und Schwarz sind extra zur Versorgung des Microcontrollers, so steht es zumindest geschrieben. Innerhalb des Akkus sind die Drähte an ein und demselben Stift angelötet. Alles kein Problem. Grün und Blau gehen zu einem PTC der die Temp des Akkus überwacht. Ferner sind noch 4 Übertemperatursicherungen und eine Überstromsicherung verbaut, die man aber übernhemen kann.

_________________
Grüsse

Bernd

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TauTau

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Beitrag Verfasst am: 27.07.2008, 16:51 Antworten mit ZitatNach oben

ah, danke für die Erläuterungen. Bringt beim G1 die höhere Kapazität was? Dem G2 muss die ja imho mitgeteilt werden, damit er die nutzen kann.... Und kannst du evtl. mal die genaue Bezeichnung der Zellen posten?

Gruss, Lars
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Enigma1

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Beitrag Verfasst am: 27.07.2008, 18:20 Antworten mit ZitatNach oben

Also ob die höhere Akkuleistung wirklich genutzt wird, kann ich noch nicht sagen da mein Mower noch defekt ist. Es gibt aber Berichte anderer G1 Besitzer die sagen das die Mähzeit deutlich verlängert wird, in etwa entsprechend der höheren Kapazität.
Ich habe den Akku aber nicbt unbedingt deswegen ausgewählt sondern eher wegen seiner angeblich besonders hohen Zyklenleistung.

Die Akkuzellen von mir stammen von Reichelt. Es handelt sich um den Typ Panasonic PA MH-2600, Einzelpreis 4,40 Euro. Davon benötigt man dann 20 Stück.

_________________
Grüsse

Bernd

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ReJoHu

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Beitrag Verfasst am: 28.07.2008, 16:32 Antworten mit ZitatNach oben

Hallo zusammen,

mein Automower G1 (2003) ist mittlerweile so weit, dass er nur noch 5 Minuten mäht, um danach in die Station zu fahren und sich für 20-30 Minuten aufzuladen. Ich gehe deshalb davon aus, dass der Akku das zeitliche segnet.

Welche Akkus ich brauche, habe ich hier gerade schon gelesen. Aber hat irgendjemand vielleicht ne Anleitung, wie man die Akkus Schritt für Schritt austauscht? Ich habe schon zig mal gegooglet, aber leider nichts derartiges gefunden.

Alternativ: Hat jemand gute Erfahrungen mit einem Profi gemacht, dem ich den alten Akku zuschicke und den neu bestückten zügig zurückerhalte?

Gruß,
ReJoHu
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Enigma1

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Beitrag Verfasst am: 28.07.2008, 18:07 Antworten mit ZitatNach oben

Im Grunde musst du nur den alten Akku zerlegen, dann siehst du wie die Akkus und die anderen Bauelemente verbunden sind.
Der Zusammenbau ist nicht so schwierig, aber du wirst einige Zeit benötigen wenn du nicht so versiert im Löten bist.
Wichtig ist noch, das man an den temperaturempfindlichen Bauteilen wie den beiden Übertemperatursicherungen nicht zu lange "herumbrät", sonst lösen die nämlich aus und sind damit unbrauchbar geworden.
Wichtig ist auch, das der Akku kaum Spielraum in seinem Gehäuse hat. Man muss den neuen Akku also sehr kompkat halten, sonst geht er kaum mehr hinein.

Was neue Akkus kosten weist du nun ja. Der Austausch ist recht zeitaufwändig, zumindest im Vergleich zu anderen Akku Konstruktionen.
Wenn das eine Firma mit guten Akkus (kein Noname) für dich machen soll, wirds kaum günstiger werden als ein neuer bei Elektrolux.

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Bernd

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Beitrag Verfasst am: 28.07.2008, 21:56 Antworten mit ZitatNach oben

zum löten hab ich das hier gefunden:
http://www.rc-network.de/magazin/ar.....-0004/art_02-0004-00.html
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Enigma1

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Beitrag Verfasst am: 28.07.2008, 22:27 Antworten mit ZitatNach oben

Hmm also die beschriebene Methode möchte ich mal als sehr exotisch bezeichnen.
Erstens müsste man sich extra Spezialwerkzeug kaufen wie diesen speziellen Hammerlötkolben, zweitens ist die Gefahr gross das man die Akkus dabei kaputt brutzelt.
Besser man kauft sich Akkus mit Lötfahnen, dann kann man die Verbindungen leichter herstellen und muss nicht das Innenleben des Akkus der extremen Löthitze aussetzen.

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Bernd

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Zuletzt bearbeitet von Enigma1 am 29.07.2008, 17:14, insgesamt ein Mal bearbeitet
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Beitrag Verfasst am: 28.07.2008, 23:58 Antworten mit ZitatNach oben

hm, ich hatte mal wo anders gelesen, dass dann der Akku zu gross wird, und nicht mehr in das Fach passt? Lötfahnen sind natürlich um einiges einfacher... Kolben brauchts da übrigens keinen, ist nur eine spezielle Spitze
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Enigma1

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Beitrag Verfasst am: 29.07.2008, 17:08 Antworten mit ZitatNach oben

Bei Verwendung normaler Babyzellen Akkus, die ja so einen "Knopf" am Pluspol drauf haben, könnte es sein das es zu eng oder zumindest eng wird. Bei der Verwendung von Lötfahnenakkus tritt das nicht auf, die haben ideale Maße. Ich habe meinen Akku ja erst aufgearbeitet mit den oben genannten Zellen. Die Lötfahnen sind ja super flach, die tragen kaum auf.
Die Original Akkus haben übrigens zur Verbindung untereinander auch diese Fahnen, die aber verschweisst sind, aber von der Dicke sind die praktisch gleich.

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Beitrag Verfasst am: 29.07.2008, 17:19 Antworten mit ZitatNach oben

Bin nach Anfragen bei diversen Anbietern auf einen fertigen Akkupack zum Selbsteinbau gestoßen, und zwar hier: http://akkuplus.de/shop/article_330.....cid%3D500%26aid%3D3307%26.
Den Preis von 136 EUR finde ich aber doch noch ziemlich happig, zumal die Temperaturkontrolle noch selbst angelötet werden muss.

Dann hab ich noch den hier gefunden. www.akkuservice-lehmann.de
Da soll der fertige Akku inkl. Rücksendung 81,90 EUR kosten. Verbaut würden dann 20 Zellen Panasonic NimH 3,0Ah ergibt 12V/6Ah.

Ein faires Angebot, oder? Das mit der höhreren Ah-Zahl dürfte doch kein Problem sein!?
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Beitrag Verfasst am: 29.07.2008, 17:29 Antworten mit ZitatNach oben

Das Angebot von dem Akkuservice Lehmann finde ich extrem günstig, so günstig das ich mich frage ob die sauber arbeiten werden bei so einem Spottpreis.
Alleine die Akkus sind normalerweise mehr wert, und der Umbau dauert doch einige Zeit, ich schätze auch für einen geübten ca. 1 Stunde.
Die höhere Ah Zahl wird sich positiv auswirken.

Ich würde sagen unbedingt sofort zuschlagen !

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Bernd

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Beitrag Verfasst am: 30.07.2008, 16:42 Antworten mit ZitatNach oben

Danke für die Bestätigung. Habe den Akku gerade versandfertig gemacht und bin gespannt. Soll nach Erhalt binnen 3 Tagen wieder verschickt werden.

Den Anbieter hab ich übrigens auch bei Ebay mit Akkus und Akkureparaturen für andere Geräte gefunden. Stand heute: 469 Bewertungspunkte, 100 % positiv. Klingt doch gut!?

Ich werd mich mit einem kurzen Bericht wieder melden, wenn ich den Akku zurück habe.

Danke noch mal für die Infos!
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TauTau

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Beitrag Verfasst am: 11.08.2008, 16:26 Antworten mit ZitatNach oben

und, ist der Akku schon wieder da? Ich habe heute meinen Mower in Betrieb genommen, und festgestellt, dass er nur 5 min mäht Zwinkern ...da wärs interessant ob der Lehmann Akku taugt...

Edit: im Ursprungspost hatte ich ja auch den Draht erwähnt... Ich habe mir von Conrad 2x 100m einfachen isolierten Draht geholt, habe aber leichte Schwierigkeiten, den tief genug zu besfestigen (der Mower hat einmal geschnitten und mehrmals verhakt). Gibts denn günstige Haken zur Befestigung? Die von automower.de finde ich relativ teuer, zumal ich mit 100 Stk. nicht auskomme...
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Beitrag Verfasst am: 11.08.2008, 16:58 Antworten mit ZitatNach oben

Hallo zusammen!
Ja, der Akku ist wieder da. Habe ihn Donnerstag bekommen und gleich in Betrieb genommen. Wollte mir danach aber ein paar Tage Zeit lassen, um das Ergebnis bewerten zu können.

Um es kurz zu machen: seit Donnerstag läuft unser "Bodo" mit einer nie gekannten Ausdauer Dancing Habe es bislang nicht geschafft, die Zeit genau zu stoppen, aber nach Verlassen der Station morgens um 10 mäht er um halb 12 immer noch... Ich mag mich täuschen, aber ich meine auch, dass die Messer hörbar schneller rotieren.

Hintergrundinfo:
Auf Nachfrage erhielt ich die Auskunft, dass das für Herr Lehmann der erste Automower-Akku war, er aber schön öfter ähnliche Akkupacks gelötet habe. Nach meinem Akku ist dann ja aber auch hier Erfahrung vorhanden.

Zum Service von Akku Lehmann:
Der Akku wurde absprachegemäß Mittwochs von mir per Hermes abgeschickt. Am Sonntag bekam ich dann die Rechnung per Email mit der Nachricht, der Akku sei fertig. Ich habe per Paypal bezahlt (Vorkasse-Überweisung wäre auch möglich gewesen) und der Akku war dann wie gesagt Donnerstag wieder da. Von der Laufzeit von 8 Tagen dürfte allein Hermes 5-6 Tage auf dem Gewissen haben, ist aber einfach am günstigsten. Insgesamt also echt zügig.

Kleines Manko:
Das Gehäuse war nicht verklebt und hielt auch nicht mehr durch Einrasten, ließ sich also leicht abnehmen. Ob das wild ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen, aber das Akkugehäuse war vor dem Abschicken fest verschlossen. Ist aber ohnehin nicht weiter wild: Um das Eindringen von Feuchtigkeit gering zu halten, habe ich einfach ein wenig Klebstoff zwischen die Gehäusehälften getan und den Akku dann wieder in den Automower eingebaut. Durch die Schrauben werden die Hälften ja ohnehin aneinander gepresst, es dürfte daher eigentlich keine Probleme geben. Geregnet hat es in den letzten Tagen immerhin genug und "Bodo" mäht und mäht und mäht...

Mein persönliches Fazit:
http://www.akkuservice-lehmann.de hat unserem Automower für relativ kleines Geld zu neuer Power verholfen. Inklusive aller Versandkosten (Hin- und Rücksendung á 3,90 EUR) hat der Spaß 85,80 EUR gekostet, also nur knapp ein Drittel des Neupreises bei Husqvarna.

Dazu gab es einen sehr persönlichen und zügigen Schriftverkehr per Email und von ihm die Garantie, im Gegensatz zu manchen Mitbewerbern immer nur ganz frische Akkus und nicht unbenutzte, aber schon mehrere Jahre alte Akkus zu verwenden.


Was die Frage nach den Haken angeht: Probier es doch einfach mal mit Weidezaundraht. Gibt es in jedem Landhandel für relativ kleines Geld. Einfach etwa 15cm lange Stücke abkneifen und einmal in der Mitte umbiegen. Ist im Ergebnis das gleiche wie die Originale.
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TauTau

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Anmeldungsdatum: 11.07.2008
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Beitrag Verfasst am: 11.08.2008, 20:55 Antworten mit ZitatNach oben

danke für die Infos
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Anmeldungsdatum: 21.05.2005
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Beitrag Verfasst am: 11.08.2008, 21:00 Antworten mit ZitatNach oben

Auch von meiner Seite vielen Dank für die ausführlichen Infos.
Gerade für Geräte wie den Automower sind Infos meist sehr spärlich bis gar nicht zu erhalten. Umso mehr freut man sich über solche Beiträge.

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Bernd

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