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Welchen Motor nehmen? - Drehmoment Berechnung
 
Motorenberechnung um Motorauswahl zu erleichtern

Um einen Roboter vernünftig bewegen zu können ist es wichtig das der Motor stark genug ist. Allerdings sollte er auch nicht gravierend überdimensioniert werden, da sonst der Strombedarf die Akkukapazität unnötig schnell verbraucht. Die wichtigste Größe für die Auswahl des Motors ist das Drehmoment T. Da eigentlich jeder Anbieter/Hersteller das Drehmoment in Ncm (Newton) bzw. Nm angibt, ist die Auswahl des geeigneten Motors an sich nicht schwierig. .Nur die Berechnung des erforderlichen Drehmomentes ist nicht jedermanns Sache, insbesondere wenn man alle möglichen Faktoren wie (Beschleunigung,Steigungen, Erdanziehungen etc. mit einbezieht). Damit das ganze nicht so kompliziert wird, habe ich mich mal schlau gemacht und alles zusammengetragen und soweit wie möglich vereinfacht.
Bei dieser Berechnung müsst ihr also nur noch 4 Werte Raddurchmesser, Gewicht des Roboters, Motorumdrehungen und Getriebeuntersetzung angeben. Diese Werte dürfte jeder schnell parat haben.

 

Diese 4 Felder ausfüllen:

 

    

  

Raddurchmesser des Roboters 

cm

Maximales Gewicht des Roboters in kg

kg

Motorgeschwindigkeit U/min (Umdrehungen pro Minute):

U/Min

Getriebeuntersetzung (wenn kein Getriebe,dann 1 eingeben)

: 1

 

 

 

Ergebnis der Berechnung:

 

 

Weg pro Radumdrehung:

cm

 

Geschwindigkeit cm/Sekunde

 

Geschwindigkeit m/Minute

 

Geschwindigkeit km/Std

 

Erforderliches Drehmoment des Motors (ohne Getriebe)

Ncm

Nm

 

Benötigtes Drehmoment in anderen Einheiten: 52.5 mNm = 535.17 g/cm = 0.54 kg/cm 

Erforderliches Drehmoment des Motors (mit Getriebe)

Ncm

Nm

 

Benötigtes Drehmoment in anderen Einheiten: 105 mNm = 1070.34 g/cm = 1.07 kg/cm 

Diese Berechnung wurde vereinfacht  indem folgendes als als Standard zu Grunde gelegt wurde:  Angenommen wird das durch Getriebe,die Achslagerung etc. etwa 50% der Motorleistung verloren gehen und das bei der Berechnung der Vortriebskraft 1/3 der Erdbeschleunigung ausreichen. Nach geschätzten Abzug des Luftwiderstandes und der Bodenreibung wird das Drehmoment so gewählt, das der Roboter recht flott seine maximale Endgeschwindigkeit erreicht. Auch eine Steigung von bis zu 20% sollte noch mit gleichmäßiger Geschwindigkeit möglich sein. Kleinere Steinchen, Steigungen sind also berücksichtigt. Die Berechnung hat sich schon als sehr zuverlässiger erwiesen - dennoch alle Angaben natürlich ohne Gewähr.

 

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