-
        

Ergebnis 1 bis 2 von 2

Thema: Bleigel oder NiMH

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    06.02.2005
    Beiträge
    16

    Bleigel oder NiMH

    Anzeige

    Hallo,

    ich habe ein paar Fragen zum Thema Stromversorgung.

    Ich plane derzeit einen Roboter, der mit 2 Getriebemotoren 540 von Conrad angetrieben werden soll. Diese sollen bei 12V betrieben werden, wo sie 2,85A Nennstrom ziehen. Zusätzlich dem Stromverbrauch der Elektronik, den ich großzügig respektive laienhaft auf 1-2A schätze.

    Also:
    5,7A bei 12V
    1-2A bei 5V


    Für den Akku sehe ich jetzt zwei Möglichkeiten:

    1. BleiGel-Akku: Diese gibt es recht günstig zB bei Reichelt ein 12V Akku mit 7,2Ah von Panasonic (LCR-12V 7,2P). Gewicht: 2,5kg Volumen: ca. 900cm³ Kosten: ca. 12Euro

    2. NiMH-Akkus in Mignon AA Bauform: Diese kriegt man bei ebay ja fast hinterhergeschmissen. Je Zelle bezahlt man häufig nicht mehr als 1Euro. Nimmt man 10 Zellen (1,2V und 2400mAh) in Reihe um auf 12V zu kommen und 3 dieser Reihen parallel, hätte man eine Kapazität von 7,2Ah bei einem Preis von 3 Reihen x 10 Zellen pro Reihe x 1Euro pro Zelle -> 30Euro. Bei 30g je Zelle ergibt das ein Gewicht von 0,9kg und ein Volumen (1 Zelle lxbxh: 50x14x14) von unter 300cm³.


    Meine Fragen:

    1. Habe ich irgendwo einen groben Gedankenfehler gemacht?

    2. Lassen sich NiMH Akkus so einfach in Reihe und parallel schalten, oder gibt es da wichtiges zu beachten?

    3. Kann man 3 dieser 10er Blöcke einfach aufeinander schnallen oder müssen sie aufgrund von Wärmeentwicklung getrennt werden?

    4. Wie lässt sich der Block von 30 Zellen komfortabel laden oder ist dies nur umständlich möglich?

    5. Halten die NiMH Akkus die vorraussichtlichen Ströme aus?

    6. Die Akkus haben nur im voll geladenen Zustand ihre volle Spannung. Da ich die Motoren mit 12V betreiben möchte, würden sie schon nach kurzer Betriebszeit an Leistung verlieren. Wie lässt sich das am einfachsten lösen? Bei dem NiMH Akku wäre es ein leichtes, je Reihe 1-2 Zellen zusätzlich anzuschließen, um die Reserve auszubauen.

    7. Eine sehr wichtige Frage: Taugen diese billigen NiMH Zellen überhaupt etwas? Ist dort auch soviel drin, wie drauf steht? Wieviele Jahre halten diese länger oder kürzer als Markenzellen? Wenn ich für Zellen, die auch etwas taugen, nun 2Euro oder sogar mehr bezahlen muss, wird diese Möglichkeit immer unattraktiver.


    Wenn der ein oder andere die ein oder andere Frage beantworten mag, dann würde mich das freuen und auch ein Stück weiter bringen.

    Vielen Dank
    v-sync

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
    Registriert seit
    06.02.2005
    Ort
    Hamburg
    Alter
    31
    Beiträge
    4.255
    wenn die 2,5kg keine gewichtsprobleme verursachen und genügend platz vorhanden ist würde ich eher zu blei tendieren. bleiakkus könen höhere ströme liefern als (billige) nimh zellen, sind billiger und einfacher zu laden.

    nimh in reihe schalten ist kein problem aber parallel ist nciht so optimal weil die einzelne zellen sich unterschiedlich stark entladen...

    billige nimh's haben meist bedeutend weniger kapazität als draufsteht. ich hab mal mit meinem neuen ladegerät (es kann übrigens bis zu 20 zellen in reihe laden) billigakkus von aldi und lidl durchgemessen: die größten abweichungen waren bei nem 2000er zb 1660mAh, bei nem 1700er 1130mAh

    billige nimh's dürften bei 6A wahrscheinlich schlappmachen. hochwertige modellbau-akkus stecken dauerströme von 50A und spitzenströme von über 100A problemlos weg...

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •