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Thema: Katzenschreck

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Katzenschreck

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    Wer hatte nicht schon mal das Problem(außer Leute ohne Garten), daß er oder Sie eines schönen Sommertages mal wieder Lust auf Gartenarbeit bekam, diese Lust aber beim Anblick des vielen Katzenkots im Garten direkt wieder in Unlust umschlägt. Ich bin eigentlich Tierfreund, allerdings muß ich mittlerweile gestehen, daß diese bei Katzen aufhört. In meiner direkten Nachbarschaft leben so an die 20 von den Viechern und scheißen meinen Garten zu, das gilt es zu ändern.

    Meine Konkrete Vorstellung für einen Katzenschreckbot sieht folgendermaßen aus:

    Katzen stehen auf alles, was kleiner ist als Sie selbst und sich schnell bewegt, so könnte man die Katze locken. Damit die Katze aber Ihre "Lektion" bekommt, muß ein Lerneffekt her, der dem Vieh sagt: "SCHMERZ". Sie würde es sich vor einem neuen Besuch meines Gartens gut überlegen.

    Ich dachte dabei an eine Art Hochspannungskaskade, oder eine Art Weidezaungenerator. Leider habe ich keine Erfahrung, ob das reicht das Katzenfell zu durchdringen.

    Alternativ hatte ich an eine Art automatisiertes Bolzenschußgerät gedacht, leider weiß ich auch hier nicht, ab wieviel Joule der stumpfe Bolzen die Katzenhaut durchschlägt, denn das will ich ja nicht .

    Abgesehen davon sind die Kaskaden die ich kenne meist sehr groß und der Rob soll ja möglichst klein bleiben.

    Wer hat Ideen?

    Gruß Jens

  2. #2
    Super-Moderator Robotik Visionär Avatar von PicNick
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    Wenn du Probleme mit Katzen, Mardern, Igeln und Hamstern hast, solltest du einen Betonwürfel grün streichen und dort einziehen.
    Das einzige, was akzeptabel gegen fremde Katzen hilft, ist eine eigene Katze, die das zu ihrem Territorium erklärt und das auch durchsetzt.
    Wenn du Tiere quälen willst, brauchst du Hilfe, aber nicht hier, sondern beim Arzt.
    Wer Tiere quält, schlägt auch kleine Kinder

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Mir gehts so ähnlich mit Hunden.
    Ich mag es überhaupt nicht wenn diese auf mich zulaufen - auch wenn die Besitzer sagen "er tut doch eh nix"...
    Da Tiere höhere Frequenzbereiche warnehmen als Menschen - und diese aber nicht mögen - hab ich an einen kleinen Tongenerator gedacht der auf Knopfdruck das Tierspezifische Tonsignal abgibt.

    Eventuell wär sowas auch für den Garten geeignet?

    Ich denke nicht, dass man damit Tiere quält - sofern es nicht zu laut und andauernd ist.
    Die Katzen dürfen sich natürlich nicht daran gewöhnen.
    mfg churchi

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hey, PicNick, wenn Deine Kinder auf einmal Toxoplasmose haben, oder du selber, dann überlegst Du Dir das zweimal, denn bevor meine Kinder im Garten spielen können, kann ich erstmal die Scheiße wegräumen, außerdem bezahlen Katzenbesitzer keine Steuern, was mich ebenfalls ankotzt.
    Bemerkung am Rande: Zitat eines Veterinärs:"Wild lebende Katzen, auch solche, die nur teilweise wild leben, beherbergen ein ebenso gefährliches Errregerpotenzial wie Ratten".

    Ich bin kein Tierfeind oder Quäler, hatte ich eigentlich auch versucht klarzumachen, aber mein Dackel, den ich 16 Jahre hatte, hat NIE in meinen Garten geschissen. Ich hab auch nix dagegen, daß Katzen draußen rumlaufen, aber bitte halt nicht in meinem Garten.

    Es geht lediglich darum der Katze begreiflich zu machen, daß Sie nicht erwünscht ist. Sie kann dann den Bot als Konkurrenz betrachten.
    Außerdem sind die Verletzungen, die bei solchen Rangkämpfen entstehen meist sehr viel schlimmer, jedenfalls war das bei meinem Dackel so, der hat fas mal aus Angst nem Dobermann die Kehle durchgebissen.
    Igel sind nachtaktive Tiere, die meine Kinder nicht zu Gesicht bekommen und sind sogar nützlich.
    Ich will den Katzen nix, die sollen nur verschwinden.

  5. #5
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    Naja Die Grenze zur Quälerei ist nicht eindeutig. Wobei ein Bolzenschußgerät schon sehr hart ist .Hochspannung ist in gewissen Grenzen wohl noch vertretbar. Habe für 3 Leute um ihren Gartenteich blanken Draht abgestützt mit Glasfieberstäben gelegt und entsprechenden Hochspannungsgenerator von Kemo (ist ungefährlich)angeschlossen. Seid dem werden von den Katzen keine Fische mehr "geangelt"

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Danke für Deine Antwort Churchi, daran hatte ich auch gedacht, leider ist es so, daß sich auch Katzen an diese Geräuschkulisse gewöhnen oder Ihnen diese nichts mehr ausmacht, da sie das Daheim bereits von Schaltnetzteilen etc. gewohnt sind. Danke, daß´Deine Antwort konstruktiv ist, was ich von PicNick (RobotikEinstein) nicht behaupten kann.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Bist du dir sicher, dass sie das schon gewöhnt sind von den Netzteilen?

    Damit sich die Tiere nicht daran gewöhnen können müsste man diese Signale - so wie bei Marderschrecks von Autos - nicht kontinuierlich abgeben sondern in einen zufälligen Muster.
    Eventuell auch mit veränderbarer Amplitude.
    mfg churchi

  8. #8
    Super-Moderator Robotik Visionär Avatar von PicNick
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    Gestrichener Beitrag, den wir da nicht wollen

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    So nun zu den Fakten: Ich glaube das schon, denn darüber gibt es bereits Studien. Haustiere werden sogar mit der Zeit taub, bzw. erleiden Hörschäden. Die Frequenzen, die so ein Schaltnetzteil im Einschaltmoment von sich gibt ligen auf jeden Fall im 2 stelligen kHz - Bereich, von daher macht denen das relativ wenig aus, es sei denn der Schalldruck ist so groß, daß es innerhalb kürzester Zeit einen Schmerz verursacht. Leider sind hohe Frequenz & hoher Schalldruck gleichzusetzen mit einer Hörschädigung, also genau, was ich nicht will...

    Das mit der Hochspannung ist schon eher interessant, allerdings muß die Feldstärke auch sehr hoch sein, um Die Luft im Katzenfell noch zu ionisieren. Ich denke mit dem Weidezaunprinzip isses da nicht getan, da muß schon eher ne Kaskade her...

  10. #10
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    Also von Schmerz zufügen halte ich mal gar nix, vor allem weil das dann auch eine Straftat wäre. Tiere werden vor dem Gesetz schon lange nicht mehr als "Sache" sondern als Lebewesen betrachtet.

    Falls du es übertreibst kannst du für die Tötung eines Wirbeltieres sogar bis zu 5 Jahre in's Kittchen wandern, glaube ich.

    Mal ganz abgesehen davon dass dein Vorhaben Bot + Schmerz sinnlos wäre. Die Katzen sind ja nicht blöd und so ein Roboter nicht schnell genug. Wenns einmal weh getan hat werden die einfach nen Bogen um den Bot machen oder ihn einfach geschickt umwerfen usw...

    Und vor allem wie soll der Bot die Katze erkennen und verifizieren dass es eine ist und kein Mensch?

    Trotzdem kann ich dein Anliegen verstehen. Wasser wäre eine Lösung. Katzen hassen nichts mehr als nass zu werden. Wie wäre es wenn du deinen Rasensprenger einfach mit einem elektrischen Ventil + Bewegungsmelder (wobei ich nicht weis ob der auf Katzen anspricht ausstattest)? Alternativer Auslöser könnte ein Druckdichter Schlauch sein, knapp unter dem Boden verbuddelt und mit einem Drucksensor am Ende.
    Darfst nur nicht selber drauf treten

    Gruß, Sonic
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