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Thema: Vorwiderstand vor TransistorBasis

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Vorwiderstand vor TransistorBasis

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    ok, ich hab da mal ne frage:
    ich hab einen 3V motor hier. diesen will ich auf einfachem wege regeln, hab dazu einen BD135 Transistor hier.
    ich wollte den Transistor mit Collector und emitter mit dem batterie-Motor stromkreis verbinden. dann soll ein Potentiometer an der basis den Transistor steuern und damit dem motor mehr oder weniger strom zugestehen.
    wenn die basis zuviel A mitbekommt, knallt der transistor durch, also muss ein vorwiderstand her. jetzt meine frage: ich hab das datenblatt, will den Motor und Transistor mit 3V betreiben. Im Datenblatt steht EmitterBaseVoltage 5V, BaseCurrent 0,5A.

    dh ich darf maximal 0,5A auf basis geben, mit den 3V klappts ja. also muss vor dem poti ein widerstand geschaltet sein, der R=U/I, 3V /0,5A =6Ohm... sein muss?und das poti selbst muss dann soviel ohm haben, dass es den strom zwischen 0 und 3V regeln kann?? bitte um hilfe.

  2. #2
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    Hört sich ganz ok an, aber:

    Vergiss die Angabe "EmitterBaseVoltage 5V". Ist hier nicht von Bedeutung.
    An der Basis fällt ca. 1V ab (Abhängig vom Basisstrom und Kollektorstrom).
    Also fällt am Vorwiderstand 3V-1V=2V ab.
    R=U/I (I Basis max = 0,5A)
    R=2V/0,5A=4Ohm (Minimal und mit 1Watt belastbar!!!)

    Pass aber auf, dass die maximale Leistung am Transistor (Ptot) nicht überstritten wird.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    verdammt, das ein watt schmeißt mich aus der bahn, hehe, ich könnte doch einen stinknormalen transistor, BC 327 oder so nehmen und den mit nem poti betreiben. dann brauch ich keinen 1W widerstand. und mit diesem Transistor steuer ich den anderen, richtig?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Vitis
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    klar, nur hat der bc 327 auch ein Ptot von 625mW also auch nur
    ca. 2/3 W ... der wird bei der Aktion auch ganz schön heiß im Regelkreis.

  5. #5
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    Als ich verwende auch bei niedrigen Spannungen und Stömen bei Motoren
    immer einen Transitortyp der weit über den benötigten Werten liegt.
    Weil ein Motor aus Kontakten und Spulen besteht können da schnell Funken => hohe kurze Ströme entstehen,die knap bemessene Transistoren sofort zerstören.
    wenn Du nicht gerade eine Massenproduktion startest würde ich die
    50 Cent investieren.

    bei kleinen Motoren verwende ich immer einen in einem TO126 Gehause
    zb BD135 oder BD437 und ab 6-12V immer ein T220 Gehause
    der ist Robust und wenn der Motor aus Altersschwäche einmal einen Kurzschluss baut ,Überlebt dieser auch das.
    verwendest einfach 20KOhm Poti zum Steuern,Fertig
    und ich versprech dir heiß wird der bei 3 V sicher nicht
    Ich würde auch noch einen kleinen Kondensator 200nF Parallel zum Motor hängen
    Ich hab da noch NIE einen Vorwiderstand gebraucht.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Wie wär's mit einer Spannungsfolger-Schaltung?
    Also Poti zwischen 3V und Masse, Mittelabgrif des Potis an die Basis, Kollektor an 3V, Emitter über Motor nach Masse? Trotzdem einen etwas dickeren Transistor nehmen BD135 ist gar nicht so schlecht...

    CU, Robin

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