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Thema: DS18B20 Kabellänge/anz. Sensoren

  1. #1
    zwanzischmark
    Gast

    DS18B20 Kabellänge/anz. Sensoren

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    Powerstation Test
    Hallo,

    bin gerade dabei eine Temperaturerfassung mit Mega32, DS18B20 und 240x128 GLCD zu bauen. Vom Programmtechnischen erstmal kein Problem, aber bei mehr als 5 Sensoren verteilt auf einer Kabellänge von 25m gibts Probleme. Als Hauptleitung dient ein normales Telefonkabel von dem die Sensoren mit kurzen Flachbandkabelstücken angeschlossen sind. Wenn aber zu viele (5 - 6) Sensoren dran sind geht das Display beim abfragen eines bestimmten Sensors aus (je nach Anschluss verschieden -keine kaputten Sensoren) aus, -Spannungsabfall??? Ich dachte eigentlich 1wire hätte mit Kabellänge und Anzahl von Sensoren wenig Probleme!?! Kann das an der Spannungsversorgung liegen, etc. oder ist das Technisch nicht möglich.

    mfg Paul

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Vitis
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    Ich hab sowas ähnliches mit dem DS auch mal gehabt,

    war dann mit nem 10 uF KOndensator an die Spannungsversorgung des

    LCD und der Hintergrundbeleuchtung ziemlich weg.

    Das Ding zieht irgendwie recht viel Saft beim Daten ausgeben

  3. #3
    zwanzischmark
    Gast
    hm ok, was heisst sehr viel Saft? Mehr als ein paar mA können das wohl nicht sein oder?
    Es hat wohl auf jeden Fall was mit der Kabellänge zu tun, denn wenn ich den Sensor am Kabelende wegnehme und das kabel auf der Länge lasse, ist das Problem trotzdem da. Wenn ich allerdigns das Stück Kabel was ins Leere läuft abnehme geht wieder alles normal. Das Kabel ist aber nicht kaputt, denn selbiges passiert wenn ich an einer anderen Stelle das gleiche tue.

  4. #4
    Gast
    Nunja,

    Ein Kabel ist nun nicht nur ein elektrischer Leiter,

    es ist sowohl insgesamt eine Mischschaltung aus induktiver- kapazitiver- und

    ohmscher Last. Früher gabs bei weiten Kabelstrecken auf dem Postkabel

    noch das Problem mit dem "Übersprechen" wo eben eine kapazitive

    Kopplung stattfand zwischen 2 benachbarten Leitern.

    Die digitalen Rechtecksignale sind da nicht gerade besser als die

    niederfrequenten Sprachsignale.

    Bei mir trat der Fehler sogar bei ner Leiterlänge von 20cm auf in der

    Testumgebung. Habs dann wie gesagt mit Kondensator hin bekommen,

    das es lief

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Vitis
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    das letzte war von mir

  6. #6
    zwanzischmark
    Gast
    hm ok, mit nem Kondensator hab ich auch schon rumgespielt. Hab einfach mal nen 100uF drangesteckkt, aber das hat nichts geändert


    Nachtrag:

    Also an der Spannungsversorgung hats nicht gelegen. Ich habe jetzt die Sensoren auf 2 Datenleitungen aufgeteilt und so erstmal keine Probleme mehr.

  7. #7
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    ÜBERSICHT

    1-wire net (MICRO Lan) ist ein ursprünglich von Dallas Instruments (jetzt Maxim GmbH) entwickeltes low cost Bussystem um über twisted pair Kabel mit Microcontrollern zu kommunizieren. Versorgungsspannung und Daten laufen dabei auf demselben Kabel. Die Sensoren und anderen 1-wire devices liefern direkt geeichte, digitale Ergebnisse ohne Umweg über externe Sensorleitung, AD-Wandler usw. Dies vereinfacht die Planung und den Aufbau erheblich.

    TOPOLOGIE

    3 Topologien werden in der Praxis zur Anwendung kommen:

    Linear-Topologie: Geräte sind auf einem Bus perlenschnurartig aufgereiht. Es gibt keine signifikanten Verzweigungen (<3m). In der Praxis nicht immer möglich, jedoch in der Regel zuverlässige Perfomance.
    VerzeigteTopologie("Stubbed"): Bus, der beim Master beginnt und im Verlauf Verzweigungen von mehr als 3 mLänge aufweist. Diese Verzweigungen führen zu einem Impedanz Mißverhältnis zwischen abzweigendem und Hauptsegment. Reflexionen von der Abzweigung haben unterschiedliche Laufzeiten und können zu Funktionsstörungen führen.
    Stern-Topologie: Der Bus ist von einem zentralen Punkt aus verzweigt, wobei die Sensoren am Ende verschiedener Zweige mit unterschiedlicher Länge (>3m) angeschlossen sind. Es ergibt sich eine ähnliche Problematik wie bei verzweigten Busleitungen (wird bei ungeswitchten Netzen NICHT empfohlen!).
    LÄNGE

    Die theoretische Buslänge beträgt 750m. Ab dieser Länge versagt das 1-wire Protokoll wegen Zeitverzögerungen durch die Verkabelung. Aufgrund verschiedener technischer Einflüße (Art des Adapters, Kapazitäten der Leitungen, Zahl der Sensoren usw.) wird diese Länge in der Praxis aber nicht erreicht. 2 wichtige Maße sind der Radius (Kabellänge zwischen zentralem Adapter und am weitesten entferntem Sensor) und "weight" (ausgedrückt in m Kabeläquivalent: Summe aus Kabellänge, Verlust durch Geräte, Verlust durch Kapazitäten). In der Praxis entspricht ein 1-wire Sensor einem Äquivalent von 0,5 m, ein I-Button-Gerät (wegen zusätzlicher interner Spannungsschutzeinrichtungen) ca. 1 m Kabellänge.

    Beispiel: ein 1-wire Network mit Sterntopologie und 3 Segmenten zu 10m, 20m und 30m , 10 1-Wiregeräten (z.B. Temperatursensoren) und 10 I-Button devices (ID-Sensoren) hat ein "weight" von 10 + 20 + 30 + 10 x 0,5 + 10 x 1.0 = 75m

    Grosse Netze können mit 1-wire switching devices aufgespalten werden:

    Beispiel: grosses Stern-Topologie-Netz mit 3 Segmenten zu 150m (wäre zumindest 450m Gesamtkabellänge) kann mit 3 switchports auf 3 Segmente á 150m aufgesplittet werden.



    naja wer selbst ein wenig nachlesen will hab ich auf der seite gefunden:

    http://1-wire.medhost.at/
    MfG MaselX

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