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Thema: Suche Schrittmotor, oder so

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Suche Schrittmotor, oder so

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    Ich habe gehoert das es Schrittmotoren gibt die mit Frequenzen betrieben werden, je hoeher die Frequenz um so schneller dreht sicht der Motor. Kennt ihr das, kann mir jemand diese Familie zeigen.
    Oder gibt es eine einfacherere Ansteurung von Schrittmotern.

    Euer Student
    Ich bin der Schatten der Nachts das Netz durchstreift, Ich bin die Spinne die dein Thread zerwebt

  2. #2
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Ich habe mit bei der Gelegenheit mal die Definition in Wiki durchgelesen, im fünften Absatz in der Mitte steht, dass die in den vorherigen Absätzten beschriebenen Formen praktisch nicht mehr existieren. Das kann passieren wenn man bewährte Beschreibungen mit kleinster Änderung aktualisiert. Sollte man das mal melden?


    http://de.wikipedia.org/wiki/Schrittmotor
    Ein Schrittmotor ist ein Gleichstrommotor, bei dem der Rotor (drehbares Motorteil mit der Welle) bei geschickter Wahl der angesteuerten Statorspulen (nichtdrehbarer Motorteil) gezielt um einen Winkel gedreht werden kann. Auf diese Weise kann man in mehreren Schritten jeden Drehwinkel, wenn er ein Vielfaches des minimalen Drehwinkels ist, anfahren.

    Man unterscheidet den Schrittmotor nach seiner Bauform in Reluktanz- und Permanentmagnetmotor, wobei man beide Formen auch zu einem Hybridschrittmotor kombinieren kann.

    Beim Reluktanzschrittmotor besteht der Rotor aus einem gezahnten Weicheisenkern. Dieses Material gewährleistet nach dem Ausschalten des Statorstromes das Verschwinden jedes Rest-Magnetfeldes. Dadurch kann der magnetische Fluss bei eingeschaltetem Strom ungehindert durch den Weicheisenkern fließen. Die Drehbewegung des Stators kommt zustande, weil so der Abstand zwischen dem nächstliegendem Zahn des Rotors und dem Stator verringert werden kann und der magnetische Widerstand (Reluktanz) verringert wird.

    Beim Permanentmagnetschrittmotor besteht der Stator aus Weicheisen und der Rotor aus Dauermagneten, die abwechselnd einen Nord- und einen Südpol aufweisen. Mit dem Stator-Magnetfeld richtet man den dauermagnetischen Rotor so aus, dass eine Drehbewegung entsteht.

    ...Der Hybridschrittmotor vereint die Eigenschaften beider Bauformen, in dem auf den Permanentmagneten noch ein gezahnter Weicheisenkranz eingefügt wird. Nahezu alle heute erhältlichen Schrittmotoren sind Hybridmotoren. Als High-Torque Motoren (=hohes Drehmoment) werden häufig Typen bezeichnet, bei denen für den Rotor besonders starke Seltenerdenmagnete verwendet werden. So lässt sich eine besonders hohe Kraftdichte erzielen.

    Typische Anwendungsgebiete sind Drucker, vor allem Matrixdrucker, oder der Antrieb des Schreib-/Lesekopfes in einem Diskettenlaufwerk. Da Schrittmotoren (solange sie nicht überlastet werden) exakt dem außen angelegten Feld folgen, können sie ohne Sensoren zur Positionsrückmeldung (Encoder, Drehgeber oder ähnliches) betrieben werden (Synchronmotorverhalten). Daher können sie im Gegensatz zu Servomotoren gesteuert betrieben werden. Servos müssen auf Position geregelt werden.

    Schrittmotoren existieren auch in Form von Linearmotoren. Schrittmotoren können bis ca. 1 kW wirtschaftlich eingesetzt werden.

  3. #3
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    Das kann man doch selbst bearbeiten.
    Auch ohne sich anzumelden

  4. #4
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    @ Manf danke fuer deine Antwort aber ich steige da nicht durch, heist das das Schrittmotoren die durch eine Frequenz gesteuerrt werden nicht mehr existieren?
    Oder kennst du eine einfache Schaltung die hilft Schrittmotoren per Frequenz zu steuern?
    Euer nun verwirrter Student
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  5. #5
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    Du bist nun seit 118 Beiträgen dabei und hast es geschafft den Schrittmotoren aus dem Weg zu gehen, auch eine Leistung. Aber was ein Schrittmotor ist steht hier in den Artikeln sehr ausführlich drin.

    Manfred

    http://www.roboternetz.de/schrittmotoren.html

  6. #6
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    Es gibt auch ne simple Schaltung um Schrittmotoren anzusteuern
    http://www.b-kainka.de/bastel10.htm
    Wenn man einfach die Kondensatoren erhöht oder ernidrigt hat man schon eine verstellbare geschwindigkeit

  7. #7
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    Wenn man einfach die Kondensatoren erhöht oder ernidrigt hat man schon eine verstellbare geschwindigkeit
    Für jede Frequenz gibt es einem Kondensatorwert, mit dem man die optimale Hilfsphase erzeugen kann. Die Schrittfrequenz entspricht dann der Ansteuerfrequenz.

  8. #8
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    @manf,
    meine Frage war nicht was Schrittmotoren sind. Das kenne ich, wenn auch nicht alle Abarten. Ich melde mich nich zu Wort bei solchen Themen weil ich davon selber noch keine Ahnung habe.
    Aber nun habe ich mal ( vergessen wo ) gesehen das man Schrittmotoren einfach ansteurn kann. Normaler Weise braucht man ja eine gewisse Ansteuerungstechnik. Ich habe gehoert das man das einfach per Frequenz steuern kann ( also ueber einen DA ausgang an zb. CUnit ) und muss sich nur noch den Ensprechenden Verstearker dazubauen.
    Leider finde ich keine solchen Motoren, oder besser gesagt weis nicht ob ich mir das nur falsch erinnere. Das heisst ich solche die Baugruppenbezeichnung dieser Schrittmotoren oder aber eine Schaltung. Oder aber ich stehe hier auf einer Leitung.....

    Denn ich will ja den Motor ansteuern....
    Euer Student
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  9. #9
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    hi, danke fuer diesen Artikel sehr interesannt.

    Oj da blueht mir doch noch was. (Letzte schaltung) Ich habe clock mit denen ich dann durch Impulse den Motor Schritte ausfuehren lassen kann. Wie kriege ich das hin das mein Rechter nachvorne laeuft und mein linker nach hinten?
    Sorry der Schlauch ist laenger als ich denke....

    Euer Student
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  10. #10
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    Die mit den komplizierten Phasen oben sind die richtigen Schrittmotoren.

    Die Ansteuerung mit der Kondensator Hilfsphase entspricht dem Betrieb eines synchronen Wechselstrommotors mit Hilfsphase.

    Es gibt bei den Wechselstrommotoren auch asynchrone Ausführungen die keine fensten Pole auf dem Anker haben sondern Kurzschlußläufer.
    Bei den Asynchronmotoren kann man die Hilfsphase auch über einen Tiefpass verzögern, wie bei Spaltpolmotoren.

    Dann gibt es noch Schrittschaltwerke bei denen ein Hubmagnet ein Zahnrad jeweils einen Schritt weiterschiebt.
    Die Piezomotoren gehen in diese Richtung, mit kleinen Schritten zu arbeiten, beispielsweise mit 0,2µm pro Schritt mit einer Frequenz von einigen kHz. Das sind dann auch schon einige mm pro Sekunde.
    Manfred

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