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Thema: Stoppuhr mit Lichtschranke und Funk

  1. #1
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    Stoppuhr mit Lichtschranke und Funk

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    Hallo,
    Da ich neu in diesem Forum bin möchte ich mich kurz vorstellen: Ich heiße Marius, bin 23 Jahre alt und mache eine Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik bei DC in Düssedorf. Da ich als EAT nicht mehr so viel mit "richtiger" Elektronik zu tun habe (eher SPS und solche sachen, Automatisierung eben) wende ich mich an euch:
    Ich habe vor einem Jahr eine Zeitmessanlage für Trainingszwecke (Leichtathletik->Sprint) gebaut. Dazu habe ich den Conrad Bausatz "Infrarotstoppuhr"(Bzw KEMO B232) mit zusätzlichem Empfänger benutzt. Die Anlage erfüllt zwar ihren Zweck, ist jedoch durch die großen Kabellängen recht unpraktisch aufzubauen(2x35m 3-adrige Leitung wiegen schon bischen was ) Klar lag der Gedanke an eine Funkstrecke statt den Kabeln recht nah(2x spannungsversorgen 1x Signal). Es gibt ja auch fertige Systeme aber +1000€ ist bischen zu viel. Also selber machen. Recht Blauäugig hab ich mich dann vor drei Wochen ans Werk gemacht. Als Sender und Empfänger hab ich das Conrad Funkmodulset 130428 benutzt.Also 433 MHz AM. Zu erst habe ich einen Infrarotempfänger umgebaut, in dem ich den Eingang des Empfängers direkt mit der Uhr bzw den IR-Empfänger mit dem Sender. Mit den Spannungsversorgungen war ja noch sehr einfach, doch leider hat es nicht geklappt, wie vorgestellt(nachher ist man eben immer schlauer ) Der Sender sendet natürlich nichts und die Uhr spielt dank aller möglichen Störungen verrückt. Das Problem ist wie ich das Signal der Lichtschranke so umgeformt bekomme so daß der Sender auch was sendet, und gleichzeitig den Empfängerausgang vor Fremdsignalen schützen kann. Da ich eigentlich keine Ahnung von Funkübertragungen hab.Auch sind meine Messmöglichketen recht beschränkt (multimeter) kann also auch die Ausgangssignale der Lichtschranke nicht anständig Messen, da es ein recht Kurer Impuls ist oder sowas. Brauche ich hier Hilfe. Muss man das dann mit nem Microcontroller lösen oder geht das auch einfacher? Wer hat sowas Ähnliches schonmal gemacht? für Eure Hilfe wäre ich echt dankbar, weil mein Kopf qualmt schon vor Lauter grübeln Manchestermodulation und was weiß ich nicht noch alles....HILFE

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Jaja, diese Funkdinger kenne ich auch nur zug gut, habe sie auch nie zum laufen bekommen Ich kenne auch leider keinen, der es je geschafft hat mit den Dingern was anständiges anzufangen, wüde mich natürlich freuen, wenn es mir/uns jemand zeigen könnte. Das Problem ist, dass man nciht einfach den Eingang high legen kann und das dan so am Empfänger ankommt, sondern man muss das Signal muss die ganze Zeit wechseln, oder so (wäre gut, wenn das nochmal jeman derklären könnte). Fakt ist, einen Impuls am Sender wirst du am Empfänger niemals als solchen interpretieren. Wie Lang muss die MEsstrecke denn eigentlich sein, vielleicht könnte man ja zum BEispiel einen Funktürgong ausschlachten.

  3. #3
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    Die Messstrecke soll min 2x30 m sein, damit wir auch Zeiten über 60m bzw 50m messen können. 30m strecke ist eigentlich das häufigere, aber bischen mehr schadet nicht und man soll ja nicht gerade mittig zwischen beiden Sendern stehen müssen, da dort gelaufen wird. . es müssen auch 2 Sender einen Empfänger ansteuern können, da 2 lichtschranken ja parallel arbeiten. wobei 2 empfänger auch ok sind.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    2 Funktürgongs
    Das Signal ist codiert, allerdings sollten die Dinger nicht unbedingt gleichzeitg senden. 60m sollten im Freien schon drin sein. Schau doch mal, ob du im Supermarkt oder so was günstiges findest, ich hab solche Dinger schon ab 3,99 gekauft. Du könntest es natürlich auch elgeanter mit richtigen Funkmodulen und Mikroprozessoren gestalten, aber um nur einen Puls zu senden, ist das etwas zu viel. Wie schlimm wäre es denn, wenn mal ein Puls verloren geht? Das 433 Mhz-Band ist nicht gerade das wenig benutzt. Falls dich das mit den Funkmodulen von Conrad interessiert, schau mal heir:

    http://www.roboternetz.de/phpBB2/zei...rag.php?t=9340
    und http://www.roboternetz.de/phpBB2/viewtopic.php?p=25227
    interessanter: http://www.roboternetz.de/phpBB2/viewtopic.php?p=32912

  5. #5
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    Hallo,
    hab jetzt nen türgong besorgt (den günstigsten bei conrad für 5 euro)
    jetzt ergeben sich folgende probleme:
    1. der druckknopf am sender bedient 2 schalter, denke da muß ich wohl mit transistoren arbeiten, also etwas überlegen das die 12 v die geschaltet werden mithilfe von den 1,2v? vom highsignal um dann 2mal 12v zu schalten.
    2. Spannungsversorgung des empfängers ist nur 3V, hat sich mittlerweile aber erledigt. läuft auch mit 4,5
    3. Das signal, das der empfänger gibt, scheint irgendwie immer gepulst zu sein. ich finde keinen eindeutigen spannungswechsel von 0 auf x, sondern die ausgansspannung verändert sich im rhytmus des klingetons. also 3mal klingeln 3mal spannungsänderungen. ich brauch für meine schaltung jedoch ein low level von < 0,9V und ein highlevel von >1,2. sonst wackelt die uhr hin und her. ein lowlevel zu erzeugen sollte ja kein problem darstellen. ich kann ja die spannung einfach anlegen, die ruhespannung des klingelempfägers liegt nur leicht über dem low-level. die höhere spannung addiert sich ja dann hinzu. nur wie bekomm ich es hin, daß ich ne art auslöser hab, der die erste spannungsspitze (ausgangssignal ist größer high) ausnutzt und die uhr schaltet und dann direkt wieder auf null geht und für 5s keine weiteren eingangssignale durch lässt? das hängt mit der dauer des klingelns und der messzeit zusammen: 5s läuten und 3 messen passt nicht, da ich innerhalb der 3 sec die schaltung für die 2.lichtschranke wieder scharf sellen muß.
    was gibt es dafür an schaltungen? also eine transistorschlatung die bei über 1,2 volt durchschaltet, wieder abfällt und dann für min 5 sec sperrt?
    jemand ne idee?
    Gruß Marius

  6. #6
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    keiner ne idee? mit google komm ich nicht weiter weil ich nicht weiß was ich suchen soll. und das gerade berufsschule ist der betrieb bischn fern.
    Gruß Marius

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Vitis
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    Ich bau für n Freund gerade ne ähnliche Geschichte zusammen.

    Entwicklungsziele:

    Start-Stop Messung mit multiplen möglichen Zwischenzeiten,
    Schnurlos,
    Akkulaufzeiten > 3h
    Abstände zwischen Messgebern bis 300m
    Zentrale Steuer und Auswerteeinheit
    Datenübertragung auf PC
    Datenspeicher 20 Läufe mit min 4 Werten
    Auflösung 10ms


    Ist ne recht knifflige Sache. Das Funkset kannste für die Geschichte in den
    Eimer treten. hab mit den Dingern auch rumgetüftelt. Die Reichweite
    , 200m angegeben, liegt nach meinen Test weit darunter. Die Übertragung
    läuft amplitudenmoduliert, was bedeutet, dass die Funkstrecke bei
    nicht Übertragung ausschwingt und dann erst ne Präambel geschickt werden
    muss um die Gerätschaft wieder anzuwerfen. In der Zwischenzeit
    empfängt der Empfänger Mist. (Hintergrundrauschen oder so)
    Es gibt beim Big C FM-Module von Aurel, die laufen da besser.
    Die Geräte sind insgesamt für Datenübertragung ausgelegt,
    was bedeutet, dass einfach Schalter dran nicht funktioniert, es sei denn
    der morst und Deine Stopuhr versteht das. Im Allgemeinen verwendet
    man dafür Controler, die hier ein bestimmtes Zeichen oder ne Zeichenfolge
    sendet, die der Controler am Empfänger versteht und die entsprechende
    Aktion auslöst.

    Kopf hoch, alle haben mal angefangen und so kompliziert ists auch nicht.

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