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Thema: PWM Ansteuerung für Gleichstrommotor

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    PWM Ansteuerung für Gleichstrommotor

    Hallo an alle,

    ich kriegs nicht gebacken. Ich habe einen AVR s2313 mit dem ich 2 kleine Gleichstrommotoren, mithilfe eines L293D, steuern will. Also Links- und Rechtslauf funktioniert. Jetzt wollte ich die Geschwindigkeit mit PWM steuern. Mit einer LED funktioniert es, bei verschieden großen Werten leuchtet die LED entsprechen hell, wenn ich aber nun an den enable Anschluss vom l293D gehe, geht nichts mehr. Z.B. kann ich keine werte mehr über die Serielle Schnittstelle eingeben. Und nur wenn ich die volle Leistung am PWM einstelle, läuft der Motor (habe nur einen im moment angeschlossen). Die ganze Sache mache ich mit dem Bascom. Hat jemand eine Idee, woran es liegt? Oder hat einer eine Schaltung und/oder Basic programm.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hallo,
    mit welcher PWM-Frequenz betreibsts du die Motoren?
    Bei Motorentstörungen per Drosseln musst du mit der Frequenz auf ca. 200Hz runter weil alles darüber zum Kurzschluss führt.
    Gruß
    -=jens=-

  3. #3
    Benutzer Stammmitglied
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    Hi,

    also ich glaub' (bin quasi Anfänger in Sachen avr) die Frequenz ist 3906 Hz, der AVR läuft mit 4 Mhz und prescale ist bei 1024. Dann liegt ich frequenzmäßig ziemlich schlecht, oder? wie kann ich nun die 200 Hz oder weniger erreichen. mit prescale wohl nicht! Ich weiss jetzt auch nicht genau ob die Motoren irgendwelche Drosseln haben. Aber vermutlich schon, ich kanns nicht sehen, sie stecken teilweise in einem Plasitkgehäuse.
    Aber die PWM Frequenz kann ich versuchen zu ändern, falls Du da eine Idee hast!

  4. #4
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Drosseln mit PWM ansteuern ist grundsätzlich gut, der Strom der sich dabei einstellt wird durch die Drossel relativ verlustarm geglättet. Ungünstiger ist es die Spannung an einem Kondensator zu schalten, der nimmt dann unnötig viel Strom auf.
    Könnte denn mal jemand ein Schltbild von dem Motor mit Entstörnetzwerk und Motorspule angeben? (Nur so ungefähr.) Wir könnten dann die Werte von L und C und die Verluste optimieren. Wir schaffen das.
    Vielleicht sind die Kondensatoren etwas groß und wenn man sie nicht verkleinern kann, müßte man wirklich die Schaltfrequenz herabsetzen.
    (Git es vielleicht ein Foto? oder sonst eine Beschreibung)
    Manfred

  5. #5
    Gast
    So sollte es in etwa aussehen:


  6. #6
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Rechenbeispiel zur Schaltung:
    Wenn die Drossel klein ist für die PWM Frequenz und man sie für die Berechnung weglassen kann, dann wird die die Kapazität mit 4kHz angesteuert. Die Kapazität im Bild hat den Wert 100nF + 47 nF / 2 ~ 125 nF.

    Pro Umladung fließt in den Kondensator die Ladungsmenge: 125 nAs / V .

    Multipliziert mit 4 kHz sind das 0,5 mA / V das entspricht also 2 k Ohm.

    Das ist sehr klein gegenüber dem Motorstrom und es ist keine Verringerung der Frequenz nötig.

    Ist die Drossel größer, dann reduziert sie den Strom, (sie wird allerderings mit 6 Wdg auf die 4 kHz keinen Einfluß haben, nur auf höherfrequente Störungen).
    Wie können die Daten der tatsächlichen Schaltung genauer ermittlet werden um den Fehler zu finden?
    Manfred

  7. #7
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Nachdem es an der Enstörung eher nicht liegt (es sei denn, die Entstörung sieht ganz anders aus) gibt es ein paar naheliegende Urschen, die für das Verhalten verantwortlich sein können.
    Der Ursache liegt wohl dort, wo sich eine Leuchtdiode und ein Motor unterscheidet. Stromverbrauch, Anfahrstrom, Störungen vom Motorkollektor auf die Versorgung des Computers.
    Ich schlage vor die Stomversorgung von Computer und Motor stärker zu entkoppeln.
    Getrennte Quellen für Controller und Motoransteuerung.
    Messung von Störungen auf den Versorgungspins. Absenkungen, Peaks.
    Was geht?
    Manfred

  8. #8
    Benutzer Stammmitglied
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    Hi,

    danke für die vielen Beiträge. Leider bin ich bis dato nicht dazu gekommen, von den Änderungen etwas umzusetzen. Aber als erstes werde ich die Spannungsquellen entkoppeln, rein subjektiv gesehen bringt das wahrscheinlilch am meisten. Als nächstes hab ich noch das Problem der Drehzahlmessung, also die Drehimpulse zählen kann ich schon. Wie realisiere ich die Messung über eine Sekunde und zwar in Bascom? Vielleicht hat das schon einmal einer gemacht, ansonsten starte ich vielleicht nen neuen thread.

  9. #9
    Benutzer Stammmitglied
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    Hi,

    ich hab mir ein Netzteil besorgt und angeschlossen und nu laufen die Motoren bestens. Auch das Pwm funktioneirt tadellos. Es lag an der Trennung der Sannungsquellen. Außerdem konnte ich erkennen das die beiden Elektromotoren mit Kondensatoren enstört sind. Danke also für die guten Tipps.

  10. #10
    Gast
    Hi stevensen,
    hast du dir die Schaltung selber ausgedacht oder gibt es dafür irgendwo Vorlagen. Ich dachte auch einmal mir eine drehzahl gesteuerten Motor mit einem Ansteuerung von einem MC zu bauen. Jedoch habe ich nur Ahnung von der Controllerei, und nicht so sehr von der Hardware.
    Der L293D ist ein Leistungsverstärker, oder? Und welche Nennspannung haben deine Gleichstrommotoren?
    Vielen Dank für die Antwort im voraus. Würde mir sehr helfen

    Daniel

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