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Thema: L4960 Schaltregler: 10 Ohm widerstand input<->gnd?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    L4960 Schaltregler: 10 Ohm widerstand input<->gnd?

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    hallo!
    ich hab mir gerade dieses schaltnetzteil mit einem L4960 aufgebaut:
    http://www.kreatives-chaos.com/index...schaltnetzteil
    vor inbetriebnahme hab ich sicherheitshalber nochmal alles durchgemessen, und dabei stellet sich heraus dass zwischen dem eingang der schaltung und masse ein widerstand von nur 10 Ohm herrscht! von diesem wert bin ich jetzt ziemlich verunsichert... ich kann zwar absolut keine lötbrücke oder so finden, aber es scheint mir doch etwas merkwürdig.
    daher: benutzt noch jemand diese schaltung (ist praktisch dieselbe wie im datenblatt zum L4960) und könnte mir mal schnell sagen ob so ein niedriger widerstand im ausgeschalteten zustand normal ist? vielen dank schonmal!

    PS: ich hab noch nen zweiten L4960 da 8noch nicht eingebaut) und da messe ich keinen durchgang zwischen den beiden pins...)

    PPS: ich habs jetz mal versucht! ergebnis: die 200mA sicherung die ich zum testen davorgeschaltet hatte ist durchgebrannt (hoher einschaltstrom???), und der widerstand eingang-gnd beträgt nun nur noch 3,4 Ohm! was ist hier los? alle verbindungen und bauteile scheinen korrekt zu sein, nur diese ominöse, niedrige widerstand...

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    so jetzt mal risiko gezockt und ohne die sicherung sicherung: es kommen jetzt zwar 5V raus, allerdings gehen dafür (im leerlauf!!!) um die 1,8A rein! kann ja auch irgendwie nicht sein...

    warm wird übrigens nichts (außer meinem netzgerät...)

  3. #3
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Wie sieht es denn aus mit der Frequenz und mit der Induktivität, kannst Du die Werte überprüfen?
    Die Berechnung von Induktivitäten ist manchmal etwas ungewohnt, hauptsächlich die Berücksichtigung der Sättigung. (mit einem kleinen Shunt sieht man ggf am Oszilloskop, dass der Strom nach erreichen der Sättigung überproportional ansteigt, die Dreickform verläßt)
    Manfred

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    als induktivität hab ich -laut plan- 150µH drin. dieselbe spule von reichelt, die bei kreatives-chaos auf der liste steht...

    ein oszi hab ich nicht zuhause, aber ich könnte morgen mal in der schule versuchen an eins ranzukommen...

    ach ja: nun zieht die schaltung zwar nur noch 0,45A, aber ich bekomme nur noch etwa 0,1v raus!!! und wenn ich mehrmal hintereinander ein-und ausschalte, steigt die spannung die noch in den elkos ma ausgang drin bleibt, jedsmal ein bisschen... aber bei ~0,3V ist schluss...

    ps: der widerstand beträgt nun 49 Ohm...

  5. #5
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Ich habe mir die Beschreibung nur kurz angesehen, mit welcher Frequenz soll geschaltet werden?
    Ist eigentlich die angegedene Diode drin? Schaltnetzteile können im allgemeinen nicht mit 1N400x betrieben werden, die sind zu langsam.
    Manfred

  6. #6
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    die diode ist ne byw29, wie im plan.
    im datenblatt steht:
    intended for use in switched mode power supplies and high frequency circuits in general

    frequenz kann ich ohne oszi schlecht beurteilen, aber der widerstand und kondensator die für den takt sorgen haben die werte wie im datenbaltt vorgeschlagen...

  7. #7
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    Erfahrungsgemäß ist dann die Quelle nicht stark genug abgeblockt, beim Schalten der Induktivität bricht die Versorgung für die Steuerung ein, (oder etwas ganz anderes).
    Wenn Du Gelegenheit hast, das mit einem Oszilloskop zu überprüfen, dann wäre das optimal.
    Manfred

  8. #8
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    ich versorge das ganze aus einem steckernetzgerät (ebenfalls ein schaltnetzteil)... aber ich habs auch schon mit einem akku versucht...


    ich hab mal mir den fingern an sämtlichen lötstellen rumgefummelt um zu sehne ob vielelicht doch irgendwo nen kalte lötstelle ist (auch wenn messen nichts gebracht hat) und dabei sist die spannung teilweies langsam gestiegen. am ende kam ich von 0,5v auf etwas über 5V, dann hab ich aufgehört... aber nach aus und wiedereinschalten ist immer noch nichts so wie es seinen soll...

    morgen nehm ich das teil mal mit zur schule und guck ob ichs mit nem oszi mesen kann. noch irgendwelche vorschläge wo ich genau messen soll? bis jetzt fallen mit ein-und ausgangsspannung ein, und der pin an dem der takt von widerstand und kondensator erzeugt wird. und an allen anderen verbindungen auch noch mal kurz reinschauen...

  9. #9
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    Die 150µH bilden einen Spannungsteiler mit der Induktivität der Zuleitung. Am Abgriff hängt die Steuerung.

    Wie weit ist der C3 vom Chip entfernt? Ist er für die Frequenz geeignet oder braucht er Unterstützung durch ungepolte Kondensatoren?

    Das muss es nicht sein, das ist es nur häufig.
    Manfred

  10. #10
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    C3 sitzt direkt neben dem L4960, draht ist um die 1,5cm lang. c3 ist ein ganz normaler elko...

    ein 100nF folienkondensator an langen messtrippen hat keine wirkung... aber ich werde mal welche direkt in die schaltung löten...

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