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Thema: Gedruckte Antenne?

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    Gedruckte Antenne?

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    Moin,

    ich besitze ein einfaches 433 MHz Funkmodul von Conrad und möchte dies nun auch einsetzen. Schön wäre eine möglichst elegante und platzsparende Montage dieses Moduls in der Schaltung. Da ich diese sowieso ätzen wollte, fragte ich mich, ob ich nicht gleich die notwendige Antenne mitätzen könnte, wie ich es schon bei eingen anderen Modulen gesehen habe. Wie genau müßte die Antenne beschaffen sein? Reicht es das Wellenlängenverhältnis einzuhalten oder spielt auch Ihre Form eine sehr wichtige Rolle. Und wie ist es mit weiteren Komponenten? Muß ich noch einen Kondensator und einen 50 ohm Widerstand da irgendwo einlöten?
    Ich kenne die Vorbehalte gegenüber Bastelein im Funkbereich. Ich denke aber, dass eine selbstgebaute Antenne bei einem zugelassenen Modul keinen großen Schaden anrichten wird, zumal das Modul ja nur eine winzige Ausgangsleistung hat.

    Gruß,

    Jörn

  2. #2
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    Also Antennenbau im Sendebereich ist denke ich verboten, egal wie weit oder wie wenig weit das Ding sendet. Im Empfangsbereich siehts schon anderst aus.

    Mit der Form wie man die ätzen kann, ist ganz einfach. Wie du schon sagst soll das Wellenlängenverhältniss stimmen, aber von der Form her kannst du alles nehmen. Von einem Einfachen Ring bis Dipol geht da alles.

    Beispiel:
    Wenn du eine Quad (is zwar ne richtantenne, und wird eigentlich garnicht auf eine Platine geätzt, weil der Reflektor hinten fehlt, aber egal) ätzen willst, nimmst du einfach ein viertel Lamda, und ätzt dann die 4 teile auf. Wie Dick die Leiterbahnen allerdings sein müssen, weiß ich nicht. Hab bei meinem versuch bei 2,4 GHz einfach mal 1,5mm genommen.


    Allerdings sind Antennen die auf Platinen geätzt sind immer problematisch weil sie eine gewisse Richtwirkung haben.

    bei www.rowalt.de gibts einen Fuchsjagtsender, der auch ne geätzte Antenne hat. Die Antenne ist für das 70cm Band ausgelegt.

    Hier mal ein Bild


    Hab mir den Fuchs mal vor glaube ich 2 Jahren nachgebaut, und auf 15 Meter ist die Richtwirkung stark zu spüren.

    Wenn du auf eine Platine ätzen willst, müsstest du diese aufrecht stehen haben, weil sonst die Wellen auf der micrometer dünnen Schicht kaum für aufregung sorgen würden.



    Ich weiß nicht auf wieviel Meter du Funken willst, und mit was (Richtfunk oder einfach Rundstrahl), aber bei Rundstrahl würde ich einfach nur ein (wenn du Platz sparen willst) eine Stabantenne oder sowas nehmen (vieleicht kennst du die ja wo man aus mehreren Koax Kabelstücken zusammen löten kannst)
    und bei Richtfunk würde ich so eine art Dipol machen. Also ein T das in der Mitte durchgeschnitten ist.

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