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Thema: Modell eines Frequenzumrichters

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Modell eines Frequenzumrichters

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    Ich möchte das Modell eines Frequenzumrichters realisieren. Es stehen drei wesentliche Bauteile zur Verfügung: At90s8515 oder Mega16, IGBT-Modul von Eupec, Hochspannungstreiber-IC ebenfalls von Eupec.

    Frage:
    Hat irgendjemand eine Idee für eine mögliche Ansteuerschaltung und für ein C-Programm????

    Für eine Hilfe wäre ich supi dankbar, bin nämlich nich der super Elektronik-Freak

  2. #2
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    Was hast du denn mit dem Frequenzumrichter vor?
    Damit werden normalerweise dicke Motoren von Straßenbahnen oder Schiffen angesteuert. So mit Leistungen im Megawatt(!)bereich.

    Da man im Roboterbau hauptsächlich mit Gleichspannung arbeitet, reicht hier i.d.R. eine H-Brücke völlig aus.
    * Alles geht in Arsh - Jesus bleibt! *

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  3. #3
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Soll ein Projekt für die Schule sein.

    Irgendwie haut das mit dem Signal am HochspannungsIC nicht hin.

    IGBT-Modul : BSM35GP120
    HochspannungsIC : EICE Driver 2ED020I12-F

    Ich gebe das Taktsignal auf dem H.IC. Er gibt allerdings einen Dauerimpuls auf die HIGH Seite.
    Könnte es etwas mit dem GND zu tun haben?

  4. #4
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    Ich kenne den Baustein zwar nicht, aber mich würde das auch interessieren, da ich bisher nur mit galvanisch getrennten Treiberstufen gearbeitet habe (also Erzeugung der verschiedenen Steuerspannungen extern mit einem Übertrager)

    Wie schließt du denn die Ausgangseite an?
    Es gibt ja für jede Treiberstufe jeweils drei Pins:
    VSH, OUTH, GNDH bzw. VSL, OUTL, GNDL

    An OUTx muss jeweils das Gate angeschlossen werden, GNDx ist der jeweilige Massebezug. Nur für was braucht man dann noch den Ausgang VSx?
    Hast du ein Datenblatt des IC, ich konnte kein wirklich gutes im Netz finden...

  5. #5
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Mit nem Übertrager,
    Da bin ich noch nicht draufgekommen.
    Das Datenblatt ist eigentlich recht gut:
    Angehängte Dateien Angehängte Dateien

  6. #6
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    Also ich hab mir das jetzt mal genauer angeschaut, und irgendwie kapier ich noch net so ganz, wie das ganze überhaupt funktionieren soll.

    1. GNDL (also negative Spannung Leistungsseite) wird mit GND Steuerseitig verbunden. Kein Problem wenn a) die Steuerteilseite völlig isoliert von Erde ist und keine Berührungsgefahr besteht oder b) die negative Spg der Leisstungsseite = Erde

    2. Woher kommen die 15V? Laut Bild 2 der Application Note haben sie ja Bezug zu GND. Soweit ok für die negative Treiberstufe. Aber wie soll das mit der positiven funktionieren? Ich kann mir das eigentlich nur so erklären: wenn die negative Treiberstufe durchschaltet, ist GNDH ~ GND und der Elko-Kondensator nach der Diode wird auf ca. 14,3V aufgeladen. Dann sperrt die negative Treiberstufe und die positive wird aufgesteuert. Der Elko nimmt nun die Ladung mit nach oben, wird aber langsam entladen, da ja für das Aufsteuern Energie benötigt wird. Und nachgeladen wird er ja auch nicht mehr, da nun VSH durch das Anheben wesentlich größer als 15V ist und somit die Diode sperrt. Das heißt, es muss ständig ein Wechsel der Ansteuerung stattfinden, damit der Elko immer wieder nachgeladen wird.
    Also sehr seltsam...

    Aber nun zu deinem Problem:
    wie misst du das High-Signal? ALso ich meine misst du wirklich zwischen OutH und GNDH? Wenn ja, hast du schon mal geprüft, ob der IC zwischen VSH und OutH hochohmig ist, wenn keine VErsorgungsspannung anliegt? Das sollte er nähmlich sein. Und ansonsten wüsst ich jetzt auch nix, wenn du alles so angeschlossen hast wie es sein soll... WIe gesagt, mir ist das Konzept irgendwie net so ganz schlüssig... Vielleicht steh ich aber auch nur auf der Leitung

    Ansonsten würd ich das ganze eh mit nem andren Baustein machen, zBsp. HCPL3120 und dann die Versorgungsspannungen der jeweiligen Treiber mit einem Übertrager erzeugen. Hier bräuchtest du dann insgesamt 4 unabhängige (galvanisch getrennte) Spannungen: eine jeweils für jede positive Treiberstufe, und eine gemeinsame für alle negativen Treiberstufen. Das funktioniert dann auf jeden Fall und sicherer bezüglich Isolation ist das dann auch.
    btw - Welche Spannung hast du eigentlich Leistungsteilseitig und wie erzeugst du die?

  7. #7
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    erstmal Danke für soviel input

    So viel Rat weiss ich dar auch nicht drauf wegen der Gnd aber da habe ich mal ne Frage.

    Kann ich auf den HCPL3120-Eingang direkt mit dem Signal vom
    MC draufgehen? -wenn nein, gibt es eine sinnvolle (einfache) Ansteuerung?
    Velen Dank im voraus

  8. #8
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    Kommt drauf an, wieviel dein µC kann. Der HCPL ist ja ein Optokoppler und so ist der Eingang wie eine LED. Und die braucht natürlich Strom. Schau mal ins Datenblatt (z.B bei Conrad), sollten bestimmt so 10mA sein. Und ein Vorwiderstand ist natürlich auch (wie bei ner LED) nötig. Wenn dein µC den Strom nicht liefern kann, musst du evtl. ein Logikgatter nachschalten.

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