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Thema: DIY Kontaktschweißgerät

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    DIY Kontaktschweißgerät

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    Hallo zusammen,
    da ich schon lange mal n Kontaktschweißgerät haben wollte (z.B. für Lotfahnen) hab ich mir überlegt, dass ich mir einfach mal eins selbst baue.
    Da ich ein Labornetzteil hier habe, sollte das prinzipiell auch nicht so schwer sein.

    Als erstes hab ich mir günstig nen Powercap (21V 1Farad, gebraucht für nen 5er) gesucht (sollte nächste Woche ankommen). Jetzt brauch ich noch nen Mikrokontroller, einen Kondensator um die Stromversorgung des µC stabil zu halten, nen Fußtaster und etwas Motivation das Ganze zusammenzubauen.

    Durch das Labornetzteil spare ich mir den part mit dem Überlastschutz - Zielspannung einstellen, warten bis der Powercap geladen ist, Fußtaster drücken, freuen, dass ich gelötet habe. Aber bis dahin gibts noch ein paar Kleinigkeiten zu klären.

    Ich hab gelesen, dass man gerne einen kurzen Stromstoß gibt um die Lötstelle quasi freizubrennen und dann kommt ein größerer Stromstoß um die Bauteile miteinander zu verbinden.
    Wie sollte ich das regeln? Genügt es hier den ersten Stromstoß sehr kurz zu halten oder sollteich ihn auch in der Leistung etwas drosseln?

    Welches Material sollte ich für meine Elektroden nehmen? Kupfer ist ja sehr weich...

    Und welche Problemchen könnten da noch auf mich zukommen?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    .. Kontaktschweißgerät .. Zielspannung einstellen .. Fußtaster drücken, freuen .. welche Problemchen könnten da noch auf mich zukommen?
    Problemchen? Kenn ich nur so am Rande. Mein Freund machte solche Schweissungen reihenweise als Akkuservice. Sprich speziell zusammengestellte Zellenblöcke für Akkugeräte mit krankem Akkublock fertigen und einbauen. Irgendwann ist uns aufgefallen, dass dabei nicht nur lustige Funken entstehen sondern auch Metalldämpfe vom Schweißvorgang - also z.B. Nickel u.Ä. - alles doch eher Schadstoffe üblerer Art. Danach wurden ne Absauganlage gebaut. Wohl etwas zu spät - so ein, einhalb Jahre später ist er an Leberversagen gestorben - mit 50. Genau verfolgt wurde das nicht, auch nicht ob nur die Lötdämpfe schuld waren. Trotzdem der dringende Rat: Sorge bitte für ne gute Absaugeinrichtung.
    Ciao sagt der JoeamBerg

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Oh, danke für den Hinweis!
    Ich möchte nur hobbymäßig mal n Akkupack bauen. Wird also eher sehr selten genutzt werden. Aber dann wohl auf jeden Fall mit offenem Fenster!

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Mit Deiner Ausstattung wird das nicht gelingen. Dazu gibt es im Internet einige Bauanleitungen.
    Suche nach Punktschweissgerät eigenbau.
    MfG
    Hans

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Warum hast du da Bedenken? Weil der Elko mit einem Farad zu klein dimensioniert sein könnte?

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Normalerweise nimmt man nicht einen C, sondern nimmt mehrere C parallel. Damit wird der Gesamtwiderstand niedriger und du hast mehr Strom zur Verfügung (Stichwort ESR).

    Warum das nicht funktionieren soll weiß ich auch nicht.

    MfG Hannes

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ja, das macht Sinn. Evtl. kommt da mal ein zweiter Powercap parallel dazu. Aber erstmal versuch ich mein Glück mit einem

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Crazy Harry
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    Ein Fusstaster ist auch keine gute Idee, außer du willst dessen Kontakte miteinander verschweißen . Da nimmt man mehrere parallel geschaltete FETs.
    Ich programmiere mit AVRCo

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ich find den Fußtaster perfekt. Irgendwie muss ich dem Mikrokontroller ja sagen "lös jetzt die Transistoren aus" während ich die beiden Elektroden halte
    Der Mikrokontroller soll dann einmal einen kurzen und einen längeren Impuls liefern.
    Den gesamten Strom über den Fußtaster zu leiten wäre natürlich nicht so empfehlenswert

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    So, ich hab grade mal nen zweiten 1Farad-Kondensator bestellt (kann ja nicht schaden zwei von den Dingern zu nutzen .
    Ich mach mich grade auf die Suche nach Transistoren für dieses Projekt, bin aber komplett ahnungslos, was die Eckdaten dafür sein müssen.
    Ich hab ein paar Projekte gesehen, wo 10 FETs parallel geschaltet wurden mit nem großen Kühlkörper. Aber ne Angabe zu den Kondensatoren gabs da keine.

    Meine beiden Kondensatoren halten 20V aus (bzw. der eine 21V) bei jeweile 1F.
    Auch weiß ich noch nicht, welche Leiung ich dafür nehmen soll.

    Hat jemand ne Empfehlung für den Leitungsquerschnitt und die Kondensatoren?
    Ob das jetzt 10 oder 20 Stück parallel sind (vom Verarbeitungsaufwand) ist mir egal, hauptsache die Lösung wird halbwegs günstig.


    //Edith war hier: Eigentlich müsste son BUZ11 doch schon geeignet sein für die Aufgabe. 10 Stück davon parallel und ich kann genug Leistung schalten. Dann noch n Arduino mit Display mit dran, n dicker Kondensator und ne schnelle Diode für den Arduino und ab geht die Luzie
    Mit dem Display kann ich dann einstellen ob 1 oder 2 Impulse und wie lang diese sein sollen.

    Warum sieht man eigentlich immer Kupferelektroden zum Kontaktschweißen? Weil die so weich sind, dass die Oberfläche sich an das Werkstück (z.B. die Lötfahne) plastisch anpasst? Oder nur wegen der Leitfähigkeit?
    Und warum verpappt das nicht mit dem Werkstück?
    Geändert von Cysign (29.01.2018 um 16:54 Uhr)

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