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Thema: Schrittmotor Kabelei

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Frage Schrittmotor Kabelei

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    Hallali, dies ist mein erster Post hier, ich bitte um Nachsicht für mein Unwissen

    Ich habe hier einen Schrittmotor mit 8 Adern. jeweils 2 davon sind im Stecker zusammen gelötet.

    Soweit so gut, wird wohl bipolar in serie sein. Aber wenn ich jetzt den Widerstand messe an einem Spulenpaar, erhalte ich folgende Werte: (Ader 2 und 3 zusammen gelötet)
    Ader 1 zu Ader 2-3 : 2,2 Ohm
    Ader 2-3 zu Ader 4 : 2,2 Ohm
    Ader 1 zu Ader 4 : 1,1 Ohm

    Ich hab das jetzt 3 mal gemessen, immer das gleiche an beiden Spulen-Paaren.

    Ich versteh gerade nicht, wie das sein kann? Es müsste doch genau anders herum sein

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Hallo,

    da ich erst aufgestanden bin komm ich grad auch nicht drauf.
    Aber wenn sich die Lötstelle 2-3 trennen lässt, würde ich das tun und danach noch mal messen
    1-2 =
    1-3 =
    1-4 =
    2-3 =
    4-2 =
    4-3 =
    14-23 =
    Eventuell erschließt sich der Zusammenhang dann leichter.
    Auf Anhieb hätte ich bei 1-4 auch 4,4Ω erwartet.

  3. #3
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    Vielen Dank, das werd ich heute Abend mal machen.

  4. #4
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    So:
    1-2: 2,2
    1-3: 2,2
    1-4: 1,1
    2-3: 1,1
    2-4: 2,2
    3-4: 2,2
    14-23 hab ich vergessen, wenns wichtig ist, hol ich das morgen nach.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Die Messung wäre noch interessant. nach dem bisherigen erwarte ich da 1,1Ω.

    Interessant ist ja schon mal das wenn 2 und 3 aufgetrennt sind, da 1,1Ω rauskommen.
    die Innenbeschaltung scheint um einiges komplexer zu sein wie in Deiner ersten Annahme. (der ich mich auch angeschlossen hätte wenn die Meßwerte nicht was anderes gezeigt hätten)
    Als erste Vermutung wage ich mal, das überall wo 2,2Ω gemessen wurden, schon intern zwei Spulen in Reihe liegen.
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Stepper_Spulen.png
Hits:	4
Größe:	8,4 KB
ID:	32431
    Schlau werd ich daraus aber noch nicht.

    Neben 14-23 könntest Du auch noch 13-24 messen, wobei ich bei beidem 1,1Ω oder kleiner erwarte.
    auf Verdacht kannst Du auch noch mal die bisherigen Messungen mit vertauschter Polarität durchführen.
    Wenn da nur Spulen sind, ändert sich nix.
    Ich erwarte nichts anderes, aber da die bisherigen Ergebnisse schon überraschend waren, sollte man auf keine Annahme vertrauen und lieber auch das abwegige erst mal durch Messungen ausschließen.

    Ich geh jetzt erst mal eine Runde Schlafen.
    Geändert von i_make_it (25.02.2017 um 06:55 Uhr)

  6. #6
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    danke für deine späten Mühen, hier kommen die Ergebnisse zu den fehlenden Kombinationen und vertauschten Polaritäten:

    14-23: 2,2
    13-24: 1,1

    Umgekehrte Polarität ändert nichts.

    Ich schraub den Motor nachher nochmal ab, vielleicht ist da im Anschlussgehäuse schon was verschaltet.

  7. #7
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    Tja, im Anschlussgehäuse sind Ader 1 und 4 zusammen gelötet mit 2 Adern aus dem Motor, und Ader 2 und 3, die im Stecker schon zusammen gelötet waren, sind ebenfalls mit 2 Adern aus dem Motor zusammen gelötet.
    Die 1,1 Ohm sind also jeweils nur der Widerstand der Anschlussleitung.

    Warum im Stecker nun 2 und 3 zusammen gelötet sind, und 1 und 4 nicht, obwohl sie im Motor ebenfalls zusammen gelötet sind, versteh ich allerdings nicht.

    Ich könnte jetzt noch im Anschlussgehäuse die Kabel auftrennen und weiter messen, aber wahrscheinlich muss ich nur 1 und 4 zusammen auf A+ und 2 und 3 zusammen auf A- legen, und das gleiche Spiel mit dem anderen Spulenpaar anstellen, oder?
    Das ist dann aber eine Parallelschaltung ?!?

    Das weicht jetzt zwar etwas vom Thema ab, aber ich hab unterschiedliches gelesen, welche Anschlussart besser sein soll. Interpretieren würde ich die Drehmomentkurven so, dass Reihenschaltung für langsame Drehzahlen besser ist und Parallelschaltung besser für hohe Drehzahlen ist. Stimmt das?
    Geändert von Rotanimret (25.02.2017 um 18:33 Uhr)

  8. #8
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    Hallo,

    Zitat Zitat von Rotanimret Beitrag anzeigen
    Tja, im Anschlussgehäuse sind Ader 1 und 4 zusammen gelötet mit 2 Adern aus dem Motor, und Ader 2 und 3, die im Stecker schon zusammen gelötet waren, sind ebenfalls mit 2 Adern aus dem Motor zusammen gelötet.
    Die 1,1 Ohm sind also jeweils nur der Widerstand der Anschlussleitung.

    Warum im Stecker nun 2 und 3 zusammen gelötet sind, und 1 und 4 nicht, obwohl sie im Motor ebenfalls zusammen gelötet sind, versteh ich allerdings nicht.

    Ich könnte jetzt noch im Anschlussgehäuse die Kabel auftrennen und weiter messen, aber wahrscheinlich muss ich nur 1 und 4 zusammen auf A+ und 2 und 3 zusammen auf A- legen, und das gleiche Spiel mit dem anderen Spulenpaar anstellen, oder?
    Das ist dann aber eine Parallelschaltung ?!?
    Könntest Du Deine Forschungsergebnisse mal aufskizzieren, was da wo wie verlötet ist? Ich blicke nicht durch.

    Zitat Zitat von Rotanimret Beitrag anzeigen
    Das weicht jetzt zwar etwas vom Thema ab, aber ich hab unterschiedliches gelesen, welche Anschlussart besser sein soll. Interpretieren würde ich die Drehmomentkurven so, dass Reihenschaltung für langsame Drehzahlen besser ist und Parallelschaltung besser für hohe Drehzahlen ist. Stimmt das?
    Bei Drehstromasynchronmaschinen kenne ich das so. Sternschaltung (ähnlich der Reihenschaltung ist die Spannung der Einzelspule geringer) ist für den Anlauf und die Dreieckschaltung (ähnlich der Parallelschaltung hast Du volle Spannung an jeder Spule) für den Betrieb.

    Gruß
    H.A.R.R.Y.
    a) Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten
    b) Fehler macht man um aus ihnen zu lernen
    c) Jeder IO-Port kennt drei mögliche Zustände: Input, Output, Kaputt

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