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Thema: Günstige, sehr kleine Elektromagnete

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Günstige, sehr kleine Elektromagnete

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    Hallo zusammen,
    für die Umsetzung einer etwas verrückteren Idee (Video gibts, wenn wir fertig sind) bin ich grade auf der Suche nach kleinen Elektromagneten, um eine mechanische Auslösung mit einem Hub von ca. 4-6mm zu realisieren.
    Es wird keine große Kraft benötigt, aber dafür brauchen wir annähernt 50 dieser Magnet-Aktuatoren.

    Ich hab mal nach günstigen E-Magneten aus Asien geschaut, aber selbst da kommen wir auf minimum 50-60$ zzgl. Zoll und Steuer.

    Hat jemand von euch zufällig mal selbst kleine Elektromagnete gebaut und kann etwas zu Aufwand, Lebensdauer und Materialkosten sagen?

    Ich überlege, ob wir ein Kunststoffrohr nehmen können, an dessen eines Ende wir einen Eisenkern mit Kupferdraht umwickeln (ja, das Wickeln wird viiiiiel Spaß machen bei der Stückzahl) und in die Rähre einen kleinen Eisenzylinder legen, der mit einer Feder an einem Seil mit unserem Hebel verbunden wird. Auf der anderen Seite des Hebels wird eine kleine Feder den Hebel zurückziehen, so dass wir mit einem Stromimpuls auslösen können.

    Die Magneten sollen möglichst zuverlässig sein - aber in erster Linie günstig umzusetzen.

    Ich hoffe, auf dem beigefügten Bild wird klar, wo wir unsere 4-6mm Hub benötigen.

    Die Bewegung erfolgt immer nur für kurze Impulse, um die Auslösung eines mechanischen Tasters vorzunehmen.
    Von diesen Tastern haben wir 44 in Reihe mit einer Breite von 2mm und einem Abstand dazwischen von ebenfalls 2mm. Also alles klein und fummelig. Aber dafür haben wir keinen Platzmangen für den Gesamtaufbau
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  2. #2
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    Hallo,
    wenn es nur darum geht den Tastenimpuls zu erzeugen, würde ich lieber den Kontakt mit einem Transistor schalten.
    Keine Mechanik die ausfällt und preißwerter.

    Gruß
    Klaus-Dieter

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,
    Möglicherweise lässt sich aus so etwas, aus sowas konstruieren. Als Anker wäre dann ein Stück Eisenrohr zu verwenden, welches sich über die Spule schiebt:
    https://www.conrad.de/de/induktivita...f=searchDetail

    War nur gerade eine Idee ohne praktische Erfahrung.
    Über die nötige Kraft schreibst du nicht wirklich etwas.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Danke für den Input. Bzgl. der nötigen Kraft weiß ich selber noch nicht sehr viel. Ich habe zwar die Mechanik vor mir, aber bisher ist mir nicht eingefallen, wie ich die nötige Kraft messen kann. Mein Federkraftmesser ist viel zu groß und schwer, als dass ich da was sinnvoll messen könnte, hinzu kommt die Massenträgheit des zu bewegenden Hebelchens - aber das könnte ich im schlimmsten Fall aus ABS 3d-drucken

    @ARetobor: Leider ist der auszulösende Taster mechanisch. So sehr ich auch versuchen würde, ihn per Transistor anzusteuern, so sehr wärde er sich davon unbeeindruckt zeigen
    Daher Transistor, der nen E-Magneten schaltet, der den nötigen Hub erzeugt.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von Cysign Beitrag anzeigen
    Bzgl. der nötigen Kraft weiß ich selber noch nicht sehr viel. Ich habe zwar die Mechanik vor mir, aber bisher ist mir nicht eingefallen, wie ich die nötige Kraft messen kann. Mein Federkraftmesser ist viel zu groß und schwer, als dass ich da was sinnvoll messen könnte, hinzu kommt die Massenträgheit des zu bewegenden Hebelchens - aber das könnte ich im schlimmsten Fall aus ABS 3d-drucken
    Mann kann eine geeignete Feder oder Gummiband verwenden und z.B. einen Faden als "Schleppzeiger".
    Dann dehnt man die Feder, bis zum Punkt wo der Schleppzeiger stehen blieb. Entweder direkt mit einer Federwaage oder mit Gewichten, welche man dann auf die Waage legt.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ich versteh leider nicht ganz, wie du meinst. Aber eine Feder oder ein Gummiband zu verwenden ist ne gute Idee, um die Kraft in ein anderes System mit der Federwaage übertragen zu können. Das Grundprinzip verstehe ich - nur nicht, wie du den Aufbau meinst. Kannst du das vielleicht mal skizzieren? Oder ein Foto/Video mit dem Messprinzip raussuchen?

  7. #7
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    Hier ist zur Ergänzung eine Darstellung unterschiedlicher Formen von Linearmagneten, auch mit Klappankermagneten.
    http://www.magnetbasics.de/klappanke...nkermagnet.htm

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von Cysign Beitrag anzeigen
    Ich versteh leider nicht ganz, wie du meinst. Aber eine Feder oder ein Gummiband zu verwenden ist ne gute Idee, um die Kraft in ein anderes System mit der Federwaage übertragen zu können. Das Grundprinzip verstehe ich - nur nicht, wie du den Aufbau meinst. Kannst du das vielleicht mal skizzieren? Oder ein Foto/Video mit dem Messprinzip raussuchen?
    Am einen Ende der Feder knotest du den Faden fest.
    Am andren Ende verschlaufst du den Faden, sodass er nachgezogen werden kann aber dann so bleibt. Oder du nimmst etwas Klebeband.

    Wenn die Feder entspannt ist, sollte der Faden gestreckt sein.
    Ziehst du die Feder auseinander wird der Faden nachgezogen und wenn man die Feder wieder entspannt, sollte der Faden in dieser Position bleiben.
    Dann spannst du die Feder mit der Federwaage, bis der Faden wieder gestreckt ist und liest die Kraft ab.

    Kennt man z.B. von Thermometern, welche Min/Max speichern, das sind auch Schleppzeiger.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  9. #9
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    Wäre es nicht einfacher den mechanischen Schalter durch ein Relais zu ersetzten bzw. den Schalter durch ein Relais zu überbrücken?
    Dann hasst du auch gleich einen funktionierenden Elektromagnet

    LG
    Meine Homepage über alles Elektronische und Mechanische:
    http://www.kondensatorschaden.de/
    Viel Spaß!!

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von bnitram Beitrag anzeigen
    Wäre es nicht einfacher den mechanischen Schalter durch ein Relais zu ersetzten bzw. den Schalter durch ein Relais zu überbrücken?
    Das wohl etwas in der Art wie ein "Tastatur-Prüfgerät für Taschenrechner" werden.
    Da ist es Sinnfrei die Tasten gegen etwas zu tauschen!
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

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