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Thema: Astabile Kippstufe Funktionsweise

  1. #1
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    Astabile Kippstufe Funktionsweise

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    Hallo allerseits,

    Ich habe ein Problem mit dem vollständigen Verständnis der Funktion eines einfachen Wechselblinkers. Genau genommen verstehe ich nicht ganz wie die beiden Kondensatoren in dieser Schaltung agieren. Ich habe mir mehrere Erklärungen dazu angesehen/durchgelesen aber knabbere noch etwas daran. Was ich denke verstanden zu haben, ist, dass die Kondensatoren die Basis-Emitter-Spannungen der beiden Transistoren so steuern, dass wenn an der Basis des einen Transistors 0,7 V anliegen, durch den jeweiligen Kondensator eine negative Spannung an der Basis des anderen Transistors anliegt. Ab da komme ich jedoch ins hinken. Die Formulierungen in den verschiedenen Erklärungen sind relativ unterschiedlich und dadurch recht verwirrend, daher hoffe ich, dass mir hier weitergeholfen werden kann.
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    LG Teckno

  2. #2
    Benutzer Stammmitglied Avatar von avr_racer
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    Ausgangszustand wird beim einschalten der Kippstufe durch die Toleranzen erreicht. Somit gehen wir mal davon aus das T1 durchgesteuert ist, D1 leuchtet und somit liegt c1+ fast auf Masse. C1- hat einen "negativen" Impuls durchgelassen, so das dieser T2 gesperrt und damit C2+ auf Ub liegt. C2- hat einen positiven Impuls durchgelassen und steuerte somit durch / bleibt solange durchgesteuert BISSSS über R2 der C1- auf etwa 0,5V aufgeladen ist, so das die Basis des T2 langsam anfängt durchzusteuern. In dem Kippmoment wird dieser Ladeeffekt durch den "positiven" Impuls über C1 begünstigt. Es entsteht für einen kurzen Moment eine Mitkopplung (Impuls durch C1) der C1- auf die restlichen 0,7V anhebt.

    Darüber mal nachdenken und wenn verstanden der Frage nachgehen: Warum denn eigentlich Kondensatoren nicht evtl einen defekt davon tragen ???? (Am besten wird die Frage nur vom TO beantwortet)
    Geändert von avr_racer (25.08.2016 um 17:53 Uhr)

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    hallo,
    es wäre gut zu wissen, welche Erklärungen du gelesen hast (Links) und was genau du daran nicht verstanden hast.
    Gust du mal hier:
    ist das einleuchtender?
    http://www.dieelektronikerseite.de/L...0Schaltung.htm
    ·±≠≡≈³αγελΔΣΩ∞ Schachroboter:www.youtube.com/watch?v=Cv-yzuebC7E Rasenmäher-Robot:www.youtube.com/watch?v=z7mqnaU_9A8

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    @ Teckno

    Zitat Zitat von Teckno Beitrag anzeigen
    Was ich denke verstanden zu haben, ist, dass die Kondensatoren die Basis-Emitter-Spannungen der beiden Transistoren so steuern, dass wenn an der Basis des einen Transistors 0,7 V anliegen, durch den jeweiligen Kondensator eine negative Spannung an der Basis des anderen Transistors anliegt.
    Du verstehst die Funktionsweise richtig und alle diverse pseudowissenschaftliche Erklärungen sollten dir egal sein. Die quasi dreieckige negative Impulse sind für ein Elko ganz unschädlich, weil die deshalb entstandene kaum dünnere Dielektrikschicht sich beim nachfolgendem Aufladen mit richtig gepolter Spannung vollständig "regeneriert".
    Geändert von PICture (25.08.2016 um 23:27 Uhr)
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von avr_racer Beitrag anzeigen
    Darüber mal nachdenken und wenn verstanden der Frage nachgehen: Warum denn eigentlich Kondensatoren nicht evtl einen defekt davon tragen ???? (Am besten wird die Frage nur vom TO beantwortet)
    Es gibt noch ein weiteres Problem, die negativen Spannungsspitzen an der Basis-Emitter Strecke.
    Ab wann es für den Transistor schädlich wird, hängt von der Betriebsspannung ab.

    Da manche Halbleiter-Parameter fix sind, kann man nicht jede Schaltung nur für eine andere Spannung umdimensionieren!
    Da muss manchmal auch die Schaltung selbst angepasst werden.
    Auch wenn man die Widerstände richtig umrechnet, wird diese Schaltung mit 50V nur einmal schalten, dann sind neue Transistoren gefragt.
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  6. #6
    Benutzer Stammmitglied Avatar von avr_racer
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    Zitat Zitat von Peter(TOO) Beitrag anzeigen
    Es gibt noch ein weiteres Problem, die negativen Spannungsspitzen an der Basis-Emitter Strecke.
    Ab wann es für den Transistor schädlich wird, hängt von der Betriebsspannung ab.
    Kann das der TO für sich erstmal selber klären wie diese negativen Impulse grundsätzlich generiert werden? Ohne dieses Wissen ist schwer den AVibrator zu verstehn.

    Zitat Zitat von Peter(TOO) Beitrag anzeigen
    Da manche Halbleiter-Parameter fix sind, kann man nicht jede Schaltung nur für eine andere Spannung umdimensionieren!
    Da muss manchmal auch die Schaltung selbst angepasst werden.
    Auch wenn man die Widerstände richtig umrechnet, wird diese Schaltung mit 50V nur einmal schalten, dann sind neue Transistoren gefragt.
    Auf wen beziehst du dich gerade ?? Das sollte, wenn man ein entpsrechendes Grundwissen aufgebaut hat, jeder Erbauer einer Schaltung haben und ungefähr abschätzen(oder berechnen) welche Spannungen/Ströme in welcher Höhe entstehen und dann das DB zur Rate ziehen.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    der OP ist absoluter Anfänger und hat von Elektronik absolut noch keinen Plan. Er fängt erst seit etwa 1 Monat an, sich mit Conrad/Franzis Elektronik- Einsteigersets schrittweise in die Elektrik/Elektronik einzuarbeiten. Daher sollten Antworten möglichst Anfänger-tauglich und handhabbar sein, eigene Berechnungen zu Schaltungen duchführen und Datenblätter wird hier wohl definitiv kein Anfänger bemühen (können), und Spezialprobleme wie Spannungsspitzen werden ziemlich sicher in dieser Beziehung verwirren, abschrecken u/o überfordern.
    Ich finde, mein obiger Link ist ziemlich gut und anfängertauglich erklärt, und ich finde es reicht aus, um zu verstehen, was vor sich geht - das ist aber nur eine sehr subjektive Einschätzung. Dazu sollte sich der OP aber dann wirklich erst mal selber äußern.
    ·±≠≡≈³αγελΔΣΩ∞ Schachroboter:www.youtube.com/watch?v=Cv-yzuebC7E Rasenmäher-Robot:www.youtube.com/watch?v=z7mqnaU_9A8

  8. #8
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    Zitat Zitat von avr_racer Beitrag anzeigen
    Auf wen beziehst du dich gerade ?? Das sollte, wenn man ein entpsrechendes Grundwissen aufgebaut hat, jeder Erbauer einer Schaltung haben und ungefähr abschätzen(oder berechnen) welche Spannungen/Ströme in welcher Höhe entstehen und dann das DB zur Rate ziehen.
    1. Auf alle Halbwissenden, welche die Widerstände umrechnen können, sodass sich die Ströme bei anderen Betriebsspannungen nicht verändern.
    2. An Neulinge. Der AM mit zwei Transistoren ist eine sehr verbreitete Schaltung, vor allem auch bei Anfängern. Da sie so einfach ist, wird man in den Lehrbüchern auch animiert, mit den Widerständen und Kondensatoren herum zu spielen um andere Frequenzen oder asymmetrische Signale zu erhalten.

    Was mit 5V jahrelang funktioniert, kann bei 9V oder 12V schon nicht mehr so lange funktionieren! Leider wird auf das Problem mit negativen Spannungsspitzen in der Literatur meist nicht eingegangen. Dies führt oft auch bei professionellen Geräten zu entsprechenden Konstruktionsfehlern.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    die Schaltung des OP stammt mit absoluter Sicherheit aus einem Conrad/Franzis Anfängerset und ist daher garantiert auf die dort verwendete 9V Blockbatterie angepasst und maßgeschneidert. Es geht also nicht um irgendwelche eigenen Entwürfe oder Fremd-Adaptationen/Portierungen. Lasst doch bitte den OP was zu meinem Link mit der Erläuterung sagen, ob er so etwas auf diesem Level gesucht hat, ob es ihm hilft, oder wo genau er sonst damit aktuelle Verständnisprobleme hat.

    der OP ist absoluter Anfänger und hat von Elektronik absolut noch keinen Plan. Er fängt erst seit etwa 1 Monat an, sich mit Conrad/Franzis Elektronik- Einsteigersets schrittweise in die Elektrik/Elektronik einzuarbeiten. Daher sollten Antworten möglichst Anfänger-tauglich und handhabbar sein, eigene Berechnungen zu Schaltungen duchführen und Datenblätter wird hier wohl definitiv kein Anfänger bemühen (können), und Spezialprobleme wie Spannungsspitzen werden ziemlich sicher in dieser Beziehung verwirren, abschrecken u/o überfordern.
    Ich finde, mein obiger Link ist ziemlich gut und anfängertauglich erklärt, und ich finde es reicht aus, um zu verstehen, was vor sich geht - das ist aber nur eine sehr subjektive Einschätzung. Dazu sollte sich der OP aber dann wirklich erst mal selber äußern.
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  10. #10
    Benutzer Stammmitglied Avatar von avr_racer
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    Die Schaltung und Erklärung findet man hier http://www.hobby-bastelecke.de/grund...tivibrator.htm

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