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Thema: Stromstoß-Umschalter (Flipflop mit nur 1 Taster)

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Stromstoß-Umschalter (Flipflop mit nur 1 Taster)

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    hallo,
    ich versuche gerade ein bisschen Analogtechnik zu verstehen und bin dabei auf diese Seite gestoßen:
    http://www.dieelektronikerseite.de/L...in%20Klick.htm

    Hier wird über 1 Taster der Flipflopzustand geändert.

    Meine Frage:

    wozu dienen genau bei der Schalterbetätigung die beiden Kondensatoren C1 ind C2?

    http://www.dieelektronikerseite.de/P...lick%20S03.GIF
    (GIF wird hier als Grafikformat nicht unterstütz??? @admin: bitte ändern! Danke!)

    Was würde passieren, wenn man die einfach wegließe? Ginge dann was kaputt?
    Was wäre, falls sie wirklich nötig wären, wenn man sie durch kleinere Werte (z.B. 10-100nF) ersetzt?



    ps,
    hab gerade ganz unten im Text was über "Entprellen" gelesen.
    Das hieße also: grundsätzlich ging's auch ohne, richtig?
    ·±≠≡≈³αγελΔΣΩ∞ Schachroboter:www.youtube.com/watch?v=Cv-yzuebC7E Rasenmäher-Robot:www.youtube.com/watch?v=z7mqnaU_9A8

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von BMS
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    Hallo,
    wenn ich das richtig sehe würde das Flipflop ohne Kondensatoren in einen undefinierten Zustand gehen, da beide Transistoren bei gedrücktem Taster erst auf low gezogen werden und das Verhalten danach nicht klar ist.
    Grüße,
    Bernhard
    "Im Leben geht es nicht darum, gute Karten zu haben, sondern auch mit einem schlechten Blatt gut zu spielen." R.L. Stevenson

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,
    Zitat Zitat von HaWe Beitrag anzeigen
    Meine Frage:
    wozu dienen genau bei der Schalterbetätigung die beiden Kondensatoren C1 ind C2?
    Ist doch alles genau im Link beschrieben, wie es funktioniert.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    ich hatte doch dann auch ergänzt, weil ein Hinweis erst ganz am Schluss dazu stand:
    ps,
    hab gerade ganz unten im Text was über "Entprellen" gelesen.
    Das hieße also: grundsätzlich ging's auch ohne, richtig?
    das war die einzige offene Frage.
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  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,
    Zitat Zitat von HaWe Beitrag anzeigen
    wozu dienen genau bei der Schalterbetätigung die beiden Kondensatoren C1 ind C2?

    hab gerade ganz unten im Text was über "Entprellen" gelesen.
    Das hieße also: grundsätzlich ging's auch ohne, richtig?
    Nein, aber das steht in der Funktionsbeschreibung, was C1 und C2 machen.

    C1 und C2 = 100nF sollte funktionieren, wenn die Flankensteilheit des Signals gross genug ist und da nichts prellt.

    Wenn S1 gedrückt ist, dauert es bis C1 über R5 und R6, bzw. C2 über R2 und R4 geladen sind.
    Nun kann man diese Zeitkonstanten so gross machen, dass sie grösser als die Prellzeit von S1 sind.

    Andernfalls muss man S1 extra entprellen, dann sollten für C1/2 Werte bis etwa 1-10nF funktionieren.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    stimmt, mit kleineren Kondensatoren funktionierts, aber ohne glimmt die LED nur mehr oder weniger hell.
    So ganz ist mir die Funktion der Kondensatoren allerdings doch noch nicht klar, warum man die zum Laden oder Entladen braucht.
    ·±≠≡≈³αγελΔΣΩ∞ Schachroboter:www.youtube.com/watch?v=Cv-yzuebC7E Rasenmäher-Robot:www.youtube.com/watch?v=z7mqnaU_9A8

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
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    Zum laden oder entladen werden sie auch nicht gebraucht.
    Sie sind entladen, beim Tastendruck wird einer geladen und nimmt dabei dem Transistor den Basisstrom weg. Dieser sperrt und damit kippt die Schaltung.
    Grüsse Hubert
    ____________

    Meine Projekte findet ihr auf schorsch.at

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    Ich habe die Beschreibung durchgelesen, möchte aber gefundene Fehler nur auf Wunsch komentieren. Für mich gibt es keinen "entprellten" Multivibrator als Flip-Flop.
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,
    Zitat Zitat von HaWe Beitrag anzeigen
    stimmt, mit kleineren Kondensatoren funktionierts, aber ohne glimmt die LED nur mehr oder weniger hell.
    So ganz ist mir die Funktion der Kondensatoren allerdings doch noch nicht klar, warum man die zum Laden oder Entladen braucht.
    Wie ist deine Schlatunge ohne Cs?

    Wie erklärt man die Hardware einem Softie???

    Wenn man R1, S1 und C1 und C2 weg lässt hat man ein RS-Flip-Flop.
    Verbindest du die Kathode von D1 mit Masse setzt du es, entsprechend ist die Kathode von D2 der Reset-Eingang.

    Nun soll das Flip-Flop aber mit jedem Impuls toggeln!

    Das geht nur mit einem Zwischenspeicher, welcher den aktuellen Zustand des Flip-Flops speichert und entsprechend den Impuls auf S oder R schaltet.

    Wenn S1 geöffnet ist und die LED leuchtet, wird C2 über R1, R7 und den durchgesteuerten T2 geladen (übrigens sind Elkos keineC1 und C2 keine gute Wahl und zudem falsch gepolt!). C1 wird über R1, R3 und R2 entladen.
    Wird jetzt S1 geschlossen erzeugt der geladene C2 eine negative Spannung an der Basis von T2 und dieser sperrt. Der ungeladene C1 bewirkt praktisch nichts an der Basis von T1 aber durch den gesperrten T2 erhlt er über R5, R6 und R8 und LED einen Basisstrom und schaltet durch.

    Die Schaltung ist so nicht langlebig:
    1. C1 und C2 sind verpolt, die maximale Spannung beträgt, bei richtiger polung, um die 9V.
    2. Wird S1 so lange geschlossen, sodass sich die Elkos ganz aufladen beträgt die Spannung -9V. So etwas bekommt einem Elko nicht über längere Zeit.
    3. Der Impuls an der Basis beträgt entsprechend auch -9V. Nun liegt die Basis-Emitter-Sperrspannung eines Transistors bei maximal -5V bis -6V (Siehe Datenblatt)! Dadurch geht der Transistor langsam kaputt, praktisch nimmt mit der Zeit die Verstärkung laufen ad, bis die Schaltung dann irgendwann nicht mehr funktioniert.

    Fazit: Funktioniert eine Weile und taugt als Lernmodell. Praktisch darf diese Schaltung so nicht verwendet werden!

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Danke Peter(TOO) für richtige Beschreibung, die von mir gefundene Fehler erklärt.
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

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