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Thema: Kondensatornetzteil effektiver machen

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    Kondensatornetzteil effektiver machen

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    An sich sind Kondensatornetzteile wie sie vom Prinzip her z.B. in (Steckdosen-)Nachtlichtern verwendet werden schon praktisch: simpler Aufbau, keine Störungen, wenig Wärme. Aber der Systemwirkungsgrad ist teilweise sehr schlecht, weil immer der gleiche Stromverbrauch gegeben ist. Auch wenn z.B. tagsüber genug Helligkeit vorhanden ist und das Nchtlicht also nicht leuchten muss.
    Gibt es nun eine Schaltung, mit der man so ein NT quasi automatisch in Abhängigkeit vom benötigten Strom ab- und anschalten kann?

    KK

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo KK,

    Wenn da eine Glimmlampe eingebaut ist, braucht das Nachtlicht so 1-2mA.
    Durch den Kondensator ist der Strom sowieso gratis, weil Strom und Spannung phasenverschoben sind (Blindleistung).

    Wenn du da jetzt eine Elektronik dazu baust, braucht die auch etwas Strom und eine stabile Spannung.
    damit stellt sich die Frage ob du so den Stromverbrauch wirklich senken kannst oder ob dann nicht sogar mehr verbraucht wird?

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  3. #3
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Es ist schon ein grundsätzlich interessantes Thema, für viele praktische Fälle wird es wie gesagt nicht viel bringen und es ist wegen der Netzspannung auch keine bevorzugte Stelle für leichte Experimente.

    http://www.elektronik-kompendium.de/...er/cpowsup.htm
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	cpows_01.gif
Hits:	16
Größe:	3,1 KB
ID:	31637

    Interessant ist ja, dass der Kondensator einen Blindstrom vorgibt und die Leistung in dem Verbraucher-Wirkwiderstand umgesetzt wird der in den Stromkreis eingefügt ist.
    Zur Drosselung der Leistung muss hier also der Widerstand verringert werden. Eine Fotodiode die die Helligkeit misst könnte also einen Halbleiter steuern der die gleichgerichtete Spannung kurzschließt. Im Beispiel mit 20mA bei 24V könnte die Leistung von 480mW auf die Versorgung der Kurzschlussschaltung von z.B. 2,4V also auf 48mW gesenkt werden.
    Man käme damit in den Bereich der Verlustleistung des Strombegrenzungswiderstands Rcr.
    So richtig lohnen wird es sich wohl nicht.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,
    Zitat Zitat von Manf Beitrag anzeigen
    Zur Drosselung der Leistung muss hier also der Widerstand verringert werden. Eine Fotodiode die die Helligkeit misst könnte also einen Halbleiter steuern der die gleichgerichtete Spannung kurzschließt. Im Beispiel mit 20mA bei 24V könnte die Leistung von 480mW auf die Versorgung der Kurzschlussschaltung von z.B. 2,4V also auf 48mW gesenkt werden.
    Man käme damit in den Bereich der Verlustleistung des Strombegrenzungswiderstands Rcr.
    So richtig lohnen wird es sich wohl nicht.
    Hää

    Trink noch 1-2 grosse Tassen Kaffee

    Du rechnest mit dem falschen Strom.
    Interessant ist einzig der Strom am 230V Anschluss und der wird mit deiner kurzgeschlossenen Last eher grösser!
    Du vergisst den Strom durch den Shunt.

    Ist halt noch früh am Morgen :-P

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  5. #5
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Für die Leistung ist gerade auch die Phase interessant.
    Der Rcr ist mit dabei, aber mit kleinerem Spannungsabfall im eingeschwungenen Zustand, ich sagte schon gleich, ein grundsätzlich interessantes Thema.
    (Ich muss allderings zugeben dass ich den Kaffe schon getrunken hatte.)

    Nachtrag:
    Ich habe aus Versehen den Rs mit Rcs bezeichnet, und mit 100Ohm abgeschätzt.
    Damit kam ich auf eine kleine Leistung von 40mW.
    Bei 330Ohm und 20mA sind es 132mW.
    Geändert von Manf (24.05.2016 um 11:13 Uhr)

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