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Thema: Eagle-360: Goodyears Konzeptreifen funktioniert wie BB-8

  1. #1
    Elektronik & Technik Infos Robotik Einstein Avatar von Roboternetz-News
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    Beitrag Eagle-360: Goodyears Konzeptreifen funktioniert wie BB-8

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    Vier kugelförmige Reifen, über denen das Auto auf einem Magnetfeld schwebt: So stellt sich der US-Reifenhersteller Goodyear den Reifen für das autonom fahrende Auto der Zukunft vor. (Auto, Technologie)



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    News Quelle: Golem
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  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Michael
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    hmm, sah für mich auf den ersten Blick wie ein Negligee aus. Sex sells

    Wenn der Reifen kugelförmig ist, wo ist dann das Ventil? Und die Felge müsste dann auch kugelförmig sein.
    Aber dann sieht sie auch keiner, wenn sie vollständig von Gummi überdeckt ist und Radkappen fallen auch weg.

    Manche Ideen sind nett, aber eben auch nur Ideen. PR gab es jedenfalls.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Na ja, PR(chen) wohl eher.
    Zumindest im Vergleich zum Kugelreifen Konzept von Audi, von vor 16 Jahren, das zumindest auf der Kinoleinwand (iRobot) mit eingem Geld Publikumswirksam in Szene gesetzt wurde.
    Gut, damals war es keine 3D Animation sondern Realfilm, aber auch nur fake wenn die Verkleidung abgenommen wurde.
    https://data.motor-talk.de/data/gall...01411-6331.jpg
    http://flo.chemain.free.fr/Stand%203...%20I-Robot.JPG

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    .. Wenn der Reifen kugelförmig ist, wo ist dann das Ventil? Und die Felge müsste dann auch kugelförmig sein ..
    Ach ihr Kleingläubigen. Schon bei den ersten Eisenbahnen gabs fundierte Urteile dazu, dass die vorbeirasenden Züge zu Wahnsinn bei den Passanten führen würde (na ja, wolln ma mal nich weiter ausbreiten). (Tag-)Träume sind das Kokain des Entwicklers !

    .. sah für mich auf den ersten Blick wie ein Negligee aus. Sex sells ..
    .. aber auch nur fake wenn die Verkleidung abgenommen wurde ..
    Uuuups. Ist mir wohl ein bisschen aus dem Zusammenhang geraten ?
    Ciao sagt der JoeamBerg

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Zitat Zitat von oberallgeier Beitrag anzeigen
    Ach ihr Kleingläubigen. Schon bei den ersten Eisenbahnen gabs fundierte Urteile dazu, dass die vorbeirasenden Züge zu Wahnsinn bei den Passanten führen würde
    Na ja, aus eigener Erfahrung (die letzten 3 Jahre einige Dienstreisen mit dem Zug gemacht) ist der Wahnsinn bei den Passagieren im Zug größer.

    Ich denke mal die Reifen brauchen keine Ventile. die haben eine "for Life" Füllung (Wie bei Tennisbällen)
    geplante Obsoleszens kann den Entwicklern auf jeden Fall niemand vorwerfen.
    "Ist ja alles Lauffläche, wir können doch kein Ventil auf die Lauffäche machen, das wäre ein viel zu großes Unfallrisiko"

    Mal sehen was in nochmal 16 Jahren aus der Idee wird.

  6. #6
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Wenn der Reifen kugelförmig ist, wo ist dann das Ventil?
    Wenn es nicht in der Oberfläche der Kugel ist dann ist es eben innen. Wenn man die Aufhängung realisiert hat dann ist ein innenliegendes Ventil mit ebenfalls innenliegendem Ausgleichstank wohl kaum noch der Rede wert.

    Wie indes Kraft auf diese Reifen, die keine Verbindung zum Auto haben, übertragen werden soll, lässt Goodyear offen.
    Denkbar wäre, dass der Antrieb in die Kugeln integriert ist.
    Nach dem Antrieb könnte man auch die Fahrgastzelle und als nächsten Schritt auch die Straße in die Räder integrieren.
    Topologisch entspricht dass dann einem Gummiball der in einem konventionellen Auto mitgeführt wird, das wäre dann die Komplettlösung.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    .. Wenn der Reifen kugelförmig ist, wo ist dann das Ventil? ..
    Die Frage hatte ich (ernsthaft) nicht weiter diskutiert. Denn Fußbälle zum Beispiel, auch der eine oder andere Gymnastikball (diese weichen, hockerhohen Dinger) den ICH kenne, beide haben innenliegende Ventile. Und so wie ich Kickernobody Fußball verstehe sind die Beanspruchungen an Fußbälle hinsichtlich Stoß-/Impulsbelastung (nicht Trocken- und besonders Nassreibung) nicht soo weit entfernt von üblichen Strassenreifen.
    Andererseits sehe ich den Kugelreifen als axial-symmetrisch an, nicht als polar-symmetrisch. Warum? Es muss ja irgendein Truc (franz.: Dingens, Dingsbums) geben, mit dem der Reifen sein Drehmoment gegen das Auto abstützt bzw. geliefert bekommt. Das ordnet meine Phantasie eher an einem ballinwendig liegenden Kreis des Rades an - nicht vollflächig über den Ball verteilt. Dann sind nämlich relativ einfach auch Kräfte zum Verdrehen des Reifens ansetzbar. Langer Rede kurzer Sinn: es gibt schon Denkansätze zu solchen Radlösungen.

    .. Mal sehen was in nochmal 16 Jahren aus der Idee wird.
    Ein sehr schönes Argument.
    Ciao sagt der JoeamBerg

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Michael
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    Der Fussball hat aber eine vergleichsweise dünne Haut, ein Reifen braucht zumindest noch 1cm Profil als Aufbau.
    Allerdings kann ich mir vorstellen, dass man das Venti irgendwo im Profil verstecken kann.

    Das Drehmoment wird auf den Reifen ähnlich wie bei einem Asynchronmotor übertragen. Im Reifen sind Leiterschleifen eingebaut.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    .. Mal sehen was in nochmal 16 Jahren aus der Idee wird.
    Wenn ich sehe was da seit zehn Jahren läuft, steigt meine Erwartungshaltung. Ich meine speziell die - noch mechanisch angetriebenen - Ballbots und ihre Derivate.
    Ballbot der Carnegie Mellon University in Pittsburgh (ab 2007) mehr hier
    Roboternetz, Fahrgestell für ein Einzelrad (um 2009) siehe auch hier
    Oder mal ne kompakte Version für die Bauindustrie (2010)
    d
    d
    d
    Ciao sagt der JoeamBerg

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo Geier,
    Zitat Zitat von oberallgeier Beitrag anzeigen
    Andererseits sehe ich den Kugelreifen als axial-symmetrisch an, nicht als polar-symmetrisch. Warum? Es muss ja irgendein Truc (franz.: Dingens, Dingsbums) geben, mit dem der Reifen sein Drehmoment gegen das Auto abstützt bzw. geliefert bekommt. Das ordnet meine Phantasie eher an einem ballinwendig liegenden Kreis des Rades an - nicht vollflächig über den Ball verteilt. Dann sind nämlich relativ einfach auch Kräfte zum Verdrehen des Reifens ansetzbar.
    Wenn er axial-symmetrisch ist funktioniert das seitliche und diagonale Fahren nicht.
    Auch das beliebige drehen der Kugel, zwecks gleichmässigem Abrieb geht dann auch nicht.

    Einen innenliegenden Antrieb kann man eigentlich auch vergessen, der Kraftschluss müsste dann über die Schwerkraft funktionieren, da der Antrieb nicht mit den Chassis verbunden werden kann.
    Es bleibt also nur das Prinzip des Linearmotors, bzw Asynchronmotor mit Leiterschleifen in der Kugel oder allenfalls in Richtung linearer Schrittmotor, mit Magneten in der Kugel. Wobei im letzteren Fall die Strassen sicher frei von Eisen sein werden


    Allerdings ist das Prinzip gut für die PR, aber eine praktische Umsetzung ist eher unsinnig!
    So lange wir keine portable Energiequelle mit annähernd unbegrenzter Energie haben, macht es keinen Sinn. Schon alleine das magnetische Schweben benötigt viel Energie, welche für den Antrieb nicht zur Verfügung stehen, aber mitgeschleppt werden muss. Supraleiter sind auch nicht wirklich eine Option, hierbei muss dauernd z.B. flüssiger Stickstoff nachgetankt werden, welcher auch einiges an Energie bei der Herstellung benötigt.
    Ein 3-Liter Auto wird es mit in nächster Zeit vorhandener Technik nie!

    Vielleicht wird es etwas, wenn die Dunkle Energie erklärt werden kann, aber das kann noch ein paar Tage dauern?

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

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