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Thema: LED-Matrix Multiplexschaltung Verständnisfrage

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    LED-Matrix Multiplexschaltung Verständnisfrage

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    Hallo zusammen,

    ich bin bei meiner Recherche zum Thema LED-Matrix auf folgende Schaltung zum Thema Multiplexing gestoßen.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	matrixlogik.png
Hits:	28
Größe:	14,6 KB
ID:	31232

    Mir haben sich bei der Betrachtung jedoch ein paar Fragen aufgedrängt.
    Laut Erklärung soll die Schaltung dazu dienen um mittels der Schieberegister einen spaltenweisen Bildaufbau zu realisieren. (Von links nach rechts)
    Das heißt, in einem "Bild-Zyklus" können auch mehrere LED pro Spalte gleichzeitig eingeschaltet sein.
    Soweit verstehe ich das noch.

    Jetzt meine Frage:
    Wieso ist an dem Anodenschieberegister der Treiberbaustein zwischengeschaltet? Jeder Ausgang / Pin des Anodenschieberegisters muss doch bei
    einem spaltenweisen Bildaufbau, immer nur eine LED mit Strom versorgen. Das Kathodenschieberegister hingegen muss im ungünstigsten Fall aber den Strom
    von 8 LED pro Pin verkraften. Wieso ist denn dort nicht der Treiberbaustein verbaut?
    Auch die Widerstände würden doch im Anodenschieberegister viel mehr sinn machen oder? Dann kann ich den Widerstand auf den Strom 1er LED auslegen.

    Oder bin ich irgendwie komplett falsch mit meiner Annahme?

    Ich hoffe Ihr könnt mich aufklären.

    Viele Grüße

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Der Pfeil mit der "Bildaufbaurichtung" ist falsch. Er muß von oben nach unten oder umgekehrt zeigen.

    MfG Klebwax
    Strom fließt auch durch krumme Drähte !

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Hallo,

    das habe ich mir schon gedacht das es so sein muss.
    Dann wäre das Prinzip ja so wie ich es beschrieben habe, dass der Sourcedriver den Strom für eine ganze Zeile (max. 8 LED) bereitstellt,
    und das Kathodenschieberegister muss pro Pin nur eine LED verkraften oder?

    Es ist aber doch auch so, dass das Kathodenschieberegister invertiert arbeiten muss oder? Ich meine damit um eine LED einzuschalten muss das Schieberegister eine 0 ausgeben
    für das Ausschalten eine 1 ?

    Viele Grüße

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!
    Zitat Zitat von demmy Beitrag anzeigen
    ... das Kathodenschieberegister muss pro Pin nur eine LED verkraften oder?
    Ja.
    Zitat Zitat von demmy Beitrag anzeigen
    Es ist aber doch auch so, dass das Kathodenschieberegister invertiert arbeiten muss oder? Ich meine damit um eine LED einzuschalten muss das Schieberegister eine 0 ausgeben für das Ausschalten eine 1 ?
    Nein, siehe Datenblatt: http://search.datasheetcatalog.net/key/UDN2981
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Hallo Picture,

    ich kann gerade nicht ganz nachvollziehen nach was ich im Datenblatt suchen soll? Meinst du weil bei dem UDN2981 alle Ströme negativ angegeben sind?
    Aber der UDN2981 sitzt doch am Anondenschieberegister, das muss doch eigentlich positiv schalten!?

    Nachtrag:

    Ok, jetzt bin ich komplett verwirrt. Wieso werden im Datenblatt des UDN2981 alle Ströme negativ angegeben? Der schaltet doch nach Vcc!
    Geändert von demmy (28.01.2016 um 15:55 Uhr)

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Niemand da der mir weiterhelfen kann? Und etwas Licht ins Dunkel bringt?

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,
    Zitat Zitat von demmy Beitrag anzeigen
    Ok, jetzt bin ich komplett verwirrt. Wieso werden im Datenblatt des UDN2981 alle Ströme negativ angegeben? Der schaltet doch nach Vcc!
    Naja, das mit den Strömen ist halt willkürlich!

    Man zeichnet einen Pfeil für die Stromrichtung und entsprechend werden die Ströme dann positiv oder negativ.

    Irgendeiner hat mal festgelegt, dass der Strom in einen IC-Pin hineinfliest.
    Bei einem Eingang erscheint dies zuerst logisch. Aber bei TTL ergeben sich immer negative Ströme.

    Bei den alten Logik-Gattern war das meistens so, die hatten einen Transistor welcher gegen Masse geschaltet hat und einen Pull Up gegen Vcc.
    Wenn jetzt der der Transistor schaltet hat man einen positiven Strom am Pin, der Strom des Pull Ups ist dann negativ.

    Spätere Generationen (TTL) hatten dann auch ein Transistor gegen Vcc, also eine Gegentakt-Ausgangsstufe.
    Bei den Treibern hat man halt nur eine Halbe Gegentakt-Ausgangsstufe, aber die Konvention hat man beibehalten.

    Die selbe Konvention findest du auch bei Transistoren und FETs, bei NPN-Transistoren gibt man positive Werte an, bei PNP negative.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Hallo Peter.

    Ok, vielen Dank für die Erklärung.

    Das verwirrt aber dennoch im ersten Moment.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,
    Zitat Zitat von demmy Beitrag anzeigen
    Das verwirrt aber dennoch im ersten Moment.
    Naja, wenn man die Physik verstanden hat nicht!

    Wie willst du das aber angeben, wenn du einen Strom gegen Masse und einen gegen Vcc hast?
    Es muss ja nicht sein, dass diese in unterschiedliche Richtungen fliessen, wenn der Baustein z.B. noch eine höhere Versorgungsspannung als Vcc hat.
    Mit dem Vorzeichen sieht man das.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

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