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Thema: Li-Ion laden 3,7V / 3,8V, Ladespannung 4,2V ?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Li-Ion laden 3,7V / 3,8V, Ladespannung 4,2V ?

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    Hallo zusammen,

    ich Suche grade nach ICs zum Laden von LiIon-Akkus.
    Ich habe einige 200mAh-Akkus hier und auch bereits von ebay die Schaltung mit dem TP4056, welche man per R4 im Ladestrom anpassen kann.

    Soweit ich herausgefunden habe, ist die Schaltung für LiIon mit 3,8V bei 4,2V Ladespannung ausgelegt.
    Meine Akkus sind aber mit 3,7V gelabelt.
    Da LiIon durchaus ein h eigeles Thema werden kann, frage ich mich nun, ob ich das Daden einfach ausprobieren kann, oder ob der Unterschied 3,7 zu 3,8V bei LiIon einen so enormen Unterschied macht, dass es irgendwie brenzlig werden kann?

    Weiterhin wüsste ich gerne, wie hoch der Ladestrom etwa sein sollte. Ich habe gelesen, dass LIR2032 mit 45mA in etwas über einer Stunde geladen werden können, somit beträgt der Ladestrom da etwa 35-40mAh. Kann ich hiervon ableiten, dass ich meine 200mA-Akkus ebenfalls etwa einer Stunde laden können sollte?

    Wie sollte ich den Akku bei den ersten Versuchen am besten lagern? Vielleicht in einer Metall- oder Plastikdose mit Öffnung nach oben, so dass beim Zerbersten ggf. die Energie nach oben freigesetzt wird?
    Oder mach ich mir da einfach zu viele Gedanken?
    Geändert von Cysign (13.01.2016 um 21:53 Uhr)

  2. #2
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    Ladespannung ist ein heikles Thema, auf keinen Fall zu hoch! 3.7V Nennspannung ist nicht gleich Ladeendspannung!
    Je geringer der Ladestrom desto besser, 1C nur für Zellen die dafür geeignet sind. Besser 0.5C.
    Aber im Grunde hilft nur Datenblätter über die Zellen zu suchen und sich an diesen Angaben zu halten.
    alles über meinen Rasenmäherroboter (wer Tippfehler findet darf sie gedanklich ausbessern, nur für besonders kreative Fehler behalte ich mir ein Copyright vor.)

  3. #3
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    das problem ist wenn die teile brennen, brennen sie, deshalbe gibt es solche save taschen.
    nimm ein fertiges ladegerät, gibt es für kleines geld.
    das leben ist hart, aber wir müssen da durch.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Naja, die fertigen Ladegeräte sind nicht immer so optimal anzuwenden
    Wenn man z.B. den Akku fest verbauen will, ist das nicht so ohne Weiteres möglich.

    Welche Vorkehrungen sollte man denn bei Versuchen mit LiIon-Akkus treffen?
    Diese Save-Bags...woraus bestehen die?
    Und wie kann man so ein LiIon-Feuer löschen?


    //Edit: Ich hab grade nochmal nachgesehen und festgestellt, dass ich LiPo-Akkus und keine LiIon-Akkus habe.
    Es handelt sich dabei um die 100mA-Akkus zu nem kleinen H1-Quadcopter.

    Ich habe einerseits Ersatzakkus bestellt, die ich außerhalb des Quadcopters parallel laden möchte, andererseits habe ich ein paar Zellen mit 200mA gekauft - vielleicht schafft der kleine Zwerg es ja auch damit abzuheben.

    Laut Wikipedia beträgt die Ladeschlußspannung bei LiIon 4,1-4,3V je nach Akku und sollte um 50mV eingehalten werden.
    Ein Unterschreiten des Spannung soll aber unkritisch sein und sich positiv auf die Ladezyklen auswirken.

    Bei LiPos wird häufig 3V als Minimum und 4,2V als Maximum angegeben. Aber eben nur häufig. Ohne Datenblatt kann ich darauß keinen Rückschluß auf meine Akkus ziehen.
    Ich hab die Händler mal angemailt, ob sie mir ein Datenblatt senden können, aber die Asiaten verweisen da auf die Nennkapazität und die Nennspannung in der Produktbeschreibung. Anhand der aufgedruckten Nummern habe ich bisher kein Datenblatt finden können...
    Geändert von Cysign (15.01.2016 um 16:58 Uhr)

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Rabenauge
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    Nen paar Infos hat SLS.
    http://www.stefansliposhop.de/
    So richtig viel aber auch nicht....
    Grüssle, Sly
    ..dem Inschenör ist nix zu schwör..

  6. #6
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    Die meisten Akkus kannst Du mit 1C laden.
    Das bedeutet (einfache "C"apazität) einen 200mA Akku kannts Du bei 1C auch mit 200mA/h laden.
    LiPos lassen teilweise wesentlich höhere Ladeströme zu umd die Ladezeit zu verkürzen. Teilweise 4C
    also die 4 fache Kapazität, bei 200mA/h also 800mA Ladestrom.
    Bei unbekannten Akkus würde ich aber eher auf ein halbes C gehen.
    Also in deinem Falle 100mA wenn Du es nicht so eilig hast beim Laden.
    Generell solltest Du aber immer den Akku beim Laden im Auge behalten und auch mal anfassen ob er sich erhitzt.
    Ladeschlussspannung ist meist 4,2 Volt.
    ! Achtung: 4,3 Volt ist schon zu hoch.
    Auf den Akkus mit einer Zelle LiPo LiOn steht meist 3,7 Volt drauf, das ist die sogenannte Nennspannung
    Auch bei meinen, siehe Bild. Trotzdem werden sie bis 4,2 Volt aufgeladen.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken akku37.jpg  
    Geändert von Siro (17.01.2016 um 23:18 Uhr)

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,
    Zitat Zitat von Cysign Beitrag anzeigen
    Wie sollte ich den Akku bei den ersten Versuchen am besten lagern? Vielleicht in einer Metall- oder Plastikdose mit Öffnung nach oben, so dass beim Zerbersten ggf. die Energie nach oben freigesetzt wird?
    Grundsätzlich geht die Idee in die richtige Richtung ...

    Die Explodieren nicht nur, sondern brennen dann richtig schön!
    Also sollte es kein Kunststoff sein, der brennt dann auch.
    Metall hat da bessere Eigenschaften, du solltest aber etwas nicht brennbares, z.B. eine Steinplatte, unterlegen, Metall leitet Hitze recht gut.
    Glas ist nicht geeignet, das springt, schon bei der Hitze, ausser du nimmst Pyrex.

    Zudem sollte kein brennbares Zeugs um den Akku herumliegen und auch oberhalb (Stichflamme) sollte sich nichts brennbares befinden.

    Keinesfalls mit Wasser löschen, dieses verstärkt bei Metallbränden das Feuer nur noch.
    Am besten geeignet ist trockener Sand.

    Wenn so ein Akku brennt, entstehen auch noch jede Menge ungesunde Dämpfe, also muss gut gelüftet werden können, oder man kann den brennenden Akku leicht ins Freie befördern, noch besser macht man den Versuch gleich im Freien.

    Wenn der Versuch beaufsichtigt wird, wird der Akku erst heiss und bläht sich auf, bevor er brennt. Kann aber recht schnell gehen.
    Ein Problem bei brennenden Akkus ist noch, dass die Energie nicht aus dem Ladegerät kommt, sondern im Akku gespeichert ist. Auch sofortiges Abschalten kann deshalb meist den Brand nicht verhindern.

    Unbeaufsichtigt sollte man die Versuche eher im Freien durchführen, z.B. auf dem Balkon.

    Achja, ein Rauchmelder über dem Akku ist auch nicht wirklich verkehrt,


    MfG Peter(TOO)

    - - - Aktualisiert - - -

    Hallo,
    Zitat Zitat von Siro Beitrag anzeigen
    Auf den Akkus mit einer Zelle LiPo LiOn steht meist 3,7 Volt drauf, das ist die sogenannte Nennspannung
    Auch bei meinen, siehe Bild. Trotzdem werden sie bis 4,2 Volt aufgeladen.
    Grundsätzlich wird immer die Nennspannung angegeben, egal welcher Akkutyp.
    Geladen muss daher auch immer mit einer höheren Spannung als die Nennspannung, der Ladestrom soll ja in den Akku fliessen.
    Nach beenden der Ladung liegt die Akkuspannung dann auch über der Nennspannung. Es dauert dann eine Weile (Stunden bis Wochen, je nach Akkutyp) bis sich die Nennspannung einstellt.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

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